Denzler Vaporizer: Art of Vapors. Der Vaporizer für Weltentretter

Seit ich in den Unweiten deutscher Facebook-Gruppen zum Thema Cannabis unterwegs bin, kam bei der Frage nach dem besten Vaporizer auch immer mal wieder jener von Donald Denzler zur Sprache. Und immer wieder kam in dem Zusammenhang auch viel Hass auf. Ich habe keinen blassen Schimmer, warum die deutsche Cannabis-Community immer mal wieder rumstänkert, aber die Person Donald Denzler scheint zu polarisieren. Ganz ehrlich? Ich feier ihn. Er lebt im Moment in Spanien im Exil und setzt sich bereits dutzende Jahre für die Legalisierung ein. Von den deutschen Behörden wurde er auf das Äußerste drangsaliert, schließlich wird Cannabis von etlichen Institutionen hierzulande nicht gern gesehen.

Jener Donald Denzler, der auch regelmäßig eine Kolumne für das Highway-Magazin schreibt, hat sich schon vor vielen Jahren in den Kopf gesetzt, den besten Vaporizer zu bauen. Er wollte in dem damals noch jungfräulichen Markt eine wahre Innovation aus dem Hut zaubern, am besten ohne teure Fertigungslinien oder allzu technische Materialien.

Heraus kam dann über die Jahre eine Mischung aus Bong und Vaporizer, wobei mein Vaporizer-Baum ein echtes Schmuckstück darstellt. Die Konstruktion ist von oben bis unten durchdacht und richtet sich in allen Belangen an den Konsumenten. Das mag zwar selbstverständlich erscheinen, doch wie so oft steckt der Teufel im Detail. Zu den Details kommen wir noch, versprochen!

Konstruktion & Funktionsweise

Der Denzler-Vaporizer sieht auf den ersten Blick aus wie eine Bong. Material: Glasierter Ton. Frisch aus der Keramik-Werkstatt. Je nach Betrachtungsperspektive offenbaren sich einem jedoch schnell die besonderen Details, die aus dem Rauchutensil deutlich mehr als eine Bong machen. Zwei seitlich angebrachte Keramik-Kugeln und das fehlende Chillum formen aus dem Gerät ein exotisches Gebilde.

Die größere und ein kleines Stück weiter oben befindliche Kugel beinhaltet eine Heizspirale, während die untere, kleinere Kugel abnehmbar ist und später die Cannabis-Blüten beinhaltet. Die abnehmbare Kräuterkammer(kugel) passt perfekt auf das Gerät, dafür sorgt eine Art Chillum mit riesigem Durchmesser und das handwerkliche Geschick von Donald und dessen Sohn Felix Denzler. Denn jeder Vaporizer wird handgefertigt und ist ein kunsthandwerkliches Unikat!

Die Kräuterkammer wird mit Hilfe der mitgelieferten „Mischeschale“ befüllt. Wobei man einen Vaporizer natürlich nicht mit einer Mische befüllt, sondern mit Pur Weed. Die Schale ist total durchdacht, denn sie fasst kleine bis große Mengen und durch ein Loch, welches genauso groß ist wie die Öffnung der Blütenkammer, kann man diese perfekt befüllen. Und zwar ohne, dass auch nur ein Krümel Gras danebenfällt. Danach muss die Blütenkammer einfach nur noch auf das Riesenchillum gesetzt werden und der Spaß kann beginnen – Zumindest, wenn der geneigte Vaporizer-Liebhaber den Stecker des Netzteils bereits am Anfang in die Steckdose gesteckt hat. Denn der Vaporizer braucht reichlich zehn Minuten, um auf Temperatur zu kommen.

Bilder sagen an der Stelle mehr als tausend Worte, deshalb schaut bei aufkommenden Fragen doch einfach in unser Hands-On-Video rein.

Look & Feel

Der Vaporizer sieht fantastisch aus. Ehrlich, liebevoll bearbeitet und als Unikat ein wahres Fest für Sammler. Mein Modell hat ein weißes Finish, darauf ist ein Baum gemalt. Seine Äste erstrecken sich über den gesamten Vaporizer und reichen sogar bis über die Kugeln. Sicherlich ist das Design Geschmackssache, weshalb auf der hauseigenen Website Art-of-vapor.com zahlreiche Designs angeboten werden. Unter anderem ein wahnsinnig schönes Schildkrötendesign.

Auch die Handhabung des Vapes wusste bei mir sofort zu überzeugen. Das befüllen und reinigen funktioniert im Vergleich zu anderen Vaporizern überdurchschnittlich einfach, schließlich ist das einzige Teil, welches dreckig wird, die abnehmbare Blütenkammer. Falls durch das enge Sieb doch einmal ein bisschen Gras in den Bongteil fallen sollte, kann man diesen ganz einfach mit Wasser durchspülen. Selbst der robust wie ein Panzer gebaute Volcano wird in Sachen Reinigung von dem Denzler-Vaporizer geschlagen!

Der Denzler-Vaporizer besitzt ein Kickloch und raucht sich vom Gefühl her wie eine Bong. Mit dem feinen, aber kleinen Unterschied, dass der Geschmack himmlisch ist und der Rauch sehr sanft und fein. Husten muss da keiner!

Einziger Kritikpunkt an der Stelle ist die relativ lange Aufwärmzeit von über zehn Minuten, aber die Zeit sollte jeder Kiffer mitbringen können. Schließlich ist Cannabis ein Genussmittel.

Das mitgelieferte Netzteil besitzt einen Schieber, mit dem sich die Temperatur des Vaporizers stufenlos einstellen lässt. Das ist cool. An der Stelle fehlt mir jedoch eine Temperaturskala, denn so wüsste man genau, bei welcher Temperatur man gerade sein Material verdampft. Aber für Technik-Freaks und Temperatur-Kontrolleure sind High-Tech-Geräte wie der Volcano wahrscheinlich sowieso die bessere Wahl.

Hasch, Blüten und Konzentrate

Wenn es um die Varietät der zu dampfenden Ausgangsstoffe geht, ist der Denzler-Vaporizer ein wahres Multitalent. Mithilfe eines Stücks Stahlwolle (nimmt man auch zum Töpfe sauber machen) kann man sogar BHO oder Rosin dampfen! Dazu muss man einfach nur das Hasch-Öl in jene Stahlwolle reiben und diese in die Blütenkammer legen. Haschisch und Blüten müssen lediglich zerkleinert werden, um gedampft zu werden.

Fazit

Mit dem Denzler-Vaporizer bekommt man ein wahres Schmuckstück, welches auch noch durch nachhaltige Materialien und Herstellung Made in Germany glänzt. Na gut, der gute Donald stellt von Zeit zu Zeit sicherlich auch einige Modelle in Spanien her. Im Gegensatz zu den Branchengrößen lässt sich aber definitiv sagen, dass wir es hier mit einer sehr sauberen und transparenten Wertschöpfungskette zu tun haben.

Doch nicht nur aus weltretterlicher Perspektive ist der Vaporizer ein gelungenes Kunstwerk, sondern auch aus der Sichtweise des Vaporizer-Liebhabers. Ich bin fast ein bisschen sentimental geworden, als ich das Paket in den Händen hielt und meinen ersten Hut gedampft habe. Vaporizer mit Wasserfilter sind 2018 eher die Ausnahme als die Regel, doch mich überzeugt das Konzept voll und ganz. Vor allem bei einem stationären Vaporizer!

Pro und Contra

Pro

  • Innovatives Design
  • Jeder Vaporizer ist ein Unikat
  • Für Dab, Hasch und Blüten geeignet
  • Leicht zu reinigen
  • Nachhaltig und in Handarbeit aus einem Naturstoff produziert
  • Kickloch!

Contra

  • Keine genaue Temperatureinstellung möglich

Website: Art-of-vapor.com

Lorenz

Lieblingsfarbe Grün - Farbe der Hoffnung, Farbe meiner politischen Heimat und Farbe meines Lieblingskrauts. Weitere Buzzwords meines Lebens sind Fotografie, Reisen und die Liebe zum geschriebenen Wort. 1997 wurde ich im tiefsten Osten geboren und bin trotzdem (oder gerade deswegen?) ein linksgrünversiffter Gutmensch geworden. Nach 1,5 interessanten Jahren dualer Studiertätigkeit im Fach Wirtschaftsinformatik widme ich mich mich im Moment ganz im Sinne meiner Bloggertätigkeit einem Bachelor in Gartenbau.

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