Erfahrungsbericht: Puffco Plus

Premiere auf Cannabis-Rausch.de: Wir stellen euch erstmals einen Vaporizer vor, der ausschließlich zum Dampfen von Konzentraten gedacht ist. Manege frei für den Puffco Plus von Puffco.

Beim Puffco+ hat mich von Anfang an die Perfektion des Produktes begeistert. Allein die Gravur des Markennamens in der Hitze-Kammer sorgt dafür, dass mein Sinn für gutes Produktdesign stark mit der gerade einsetzenden Reizüberflutung zu kämpfen hat. Im Ernst, das Ding ist dermaßen solide und praxisorientiert, dass ich in Puffco das neue Apple sehe. Wie zu Steve Jobs Zeiten bei Apple an den kleinsten Details gefeilt wurde, so wirkt auch der Puffco sehr detailverliebt. Dass wir es hier mit dem perfekten Dab-Pen zu tun haben, muss man eigentlich gar nicht mehr betonen.

Denn der Puffco+ strahlt all seine Stärken mit einer abgeklärten Nüchternheit ab, dass jedes silberne MacBook Pro vor Neid erblasst. Die schwarze Farbe und das sehr ausgewogene Gewicht, welches einen aussagekräftigen Eindruck über die verwendeten Materialien gibt, machen den Puffco Plus zum perfekten Begleiter. Das Material ist übrigens Edelstahl – also noch einen Tick edler als schnödes Aluminium. Gefällt mir sehr gut. Was mich und euch jetzt aber interessiert: Wie schlägt sich der Dabber, wenn er in den lebenswichtigen Kriterien überzeugen muss? Dazu werde ich den Pen jetzt eine Weile auf Herz und Nieren testen.

Lieferumfang

Der Puffco kommt in einer sehr edlen Packung aus dem üblichen Kartonmaterial, allerdings ist sie schön schwarz. Akzentuiert wird die schwarze Schachtel durch eine weiße Banderole, auf beiden Teilen befinden sich herrlich schimmernde Puffco-Schriftzüge. Im Innern finde ich zwei Hitzekammern, das Teil mit dem Akku drin und ein Mundstück mit Dabber. Aber schau doch einfach mal in unser Unboxing rein.

Design

Wie schon in der Einleitung angedeutet, begeistert der Puffco Plus vor allem durch sein Aussehen. Ich nehme ihn gerade in die Hand und kann Dir versichern: Das Ding ist der absolute Handschmeichler. Das schwarze Schimmern ist echt wunderschön.
Was für mich jedoch auch zum Design gehört, ist der Geruch beim ersten Benutzen: Und der ist leider ganz schön chemisch. Dieses nachhaltig betrachtet eher kleine Problem macht der Puffco aber mit einem anderen Feature wieder wett: Dem integrierten Dabber. Falls Du also vorhast, dir jetzt eine Rosinpresse oder BHO-Extraktor zuzulegen, um ordentliches Material für den Puffco+ herzustellen, kannst du Dir immerhin den Dabber sparen. Denn mit der Nadel vom Puffco bekommst du Dein Material ganz passabel vom Papier. Da haben die Jungs gut mitgedacht!

Zu den inneren Werten sei noch gesagt, dass der Puffco Plus echt sauber arbeitet. In der Brennkammer ist keine Spule zu sehen und sie besteht aus Keramik. Das ist erstens sehr sicher und zweitens sehr gesund.

Funktionsweise

Zuerst zum wichtigsten: Dem Material. Der Puffco Plus bietet dir eine sehr durchdachte Möglichkeit, um deine Konzentrate in der Hitze-Kammer zu deponieren. Mit Hilfe der integrierten Nadel kannst du ganz unbeschwert in deinen Vorrat stechen, das Dab bleibt dann schon dran kleben. Wenn die Konsistenz fest ist, kannst du einfach ein Stück um die Nadel (Dabber) wickeln. Der Vorteil der Nadel ist zweifelsohne, dass nur heiße Luft das Rosin oder BHO erreicht. Super gesund.

Der Puffco+ ist zwar todschick, bietet bedientechnisch aber nur Standard-Features an. Das ist zwar auf der einen Seite sehr schön und verhindert auch extreme Einstellungen, welche zu schlechten Ergebnissen führen können. Auf der anderen Seite schätze ich die Bluetooth-Funktion bei meinem Firefly 2 und Pax 3 sehr. Akku-Stand, Grad-genaue Temperatur-Einstellungen und Firmwareupdates sind mit Bluetooth einfach ein Kinderspiel. Beim Puffco Plus gibt es lediglich eine Taste und keine drahtlosen Kommunikationsmöglichkeiten. Nichtsdestotrotz ist der Pen mit allen wichtigen Funktionen ausgestattet. Fünf Klicks auf die wunderschöne Wolkentaste aktivieren den Pen, vier Klicks ändern die Temperatur (niedrig, mittel, hoch) und abermals fünf Klicks schalten den Puffco Plus wieder aus.

Per zweimaligem Drücken kannst du mit dem Puffco Plus übrigens 12 Sekunden lang durchgängig dampfen. Dieser Session-Mode ist echt ganz fancy, das erspart das Verweilen auf der Wolkentaste. Nur die Begrifflichkeit passt mir nicht so richtig, denn um mit Freunden eine Session zu dampfen bräuchte es schon ein paar mehr Sekunden.

Meine Routine sieht folgendermaßen aus: Fünf Klicks zum Anschalten, dann den ersten Zug auf der niedrigsten Temperaturstufe (grünes Licht). Dann vier Klicks, um in die nächste Temperaturstufe zu gelangen. Wieder ein Zug. Danach wieder vier Mal klicken, um die höchste Temperatur zu aktivieren. Als vorletzten Schritt betätige ich noch ein letztes Mal vier Mal die Taste, um für die nächste Session schon wieder die niedrigste Temperatur parat zu haben. Mit fünf Klicks schalte ich den Pen dann schlussendlich aus.

Warum so kompliziert und nicht eine Temperatur durchgängig? Ganz einfach. Stefan von dabbing.de, der mir den Pen geschickt hat, hat auch eine schöne Postkarte mit ins Paket gelegt, auf der dargelegt wird, bei welchen Temperaturen welche Stoffe verdampfen. Wenn man also so viele Wirkstoffe und Terpene wie möglich lösen möchte, sollte man mit mehreren Temperaturen dampfen. Am Anfang mit geringer Temperatur, damit auch die flüchtigeren Terpene in die Lunge kommen. Denn wenn ich mit hoher Temperatur beginne, sind die wertvollen Inhaltsstoffe schon vorm Erreichen der Atemwege zerfallen. Um die Stoffe zu lösen, die erst bei hohen Temperaturen verdampfen, schalte ich im Laufe der Session also einfach immer höher. THCV z.B. löst sich erst bei 225! Grad. Generell kannst Du aber auch durchgängig auf niedriger Temperatur dampfen. Dabei wirst Du im Gegensatz zum hochtemparierten Dampfen ein aktiveres und reineres High spüren. Mag ich ja sehr für den Morgen. Am Abend fühle ich mich aber auch mit konstant hohen Temperaturen sehr wohl (Hat grad jemand Couchlock gesagt?)

Dab-Erlebnis

Dabben ist zweifellos das nächste große Ding, um mal wieder auf die Apple-Diktion zurückzukommen. Zumindest in Deutschland, in den USA würde ich ausgelacht, wenn ich den dortigen Kiffern was von Neuheit erzählen würde. Denn dort haben sich die Konzentrate schon richtig durchgesetzt – denn dabben ist ein ganz eigener Lifestyle, den mittlerweile viele Amis leben.

Am besten lässt sich das Verdampfen von Dab mit der Worthülse Frühlingsgefühl beschreiben. Ich persönlich habe vor Empfang des Puffcos vier oder fünf Mal gedabbt und jedes Mal war das Erlebnis ein sehr leichtes, euphorisches, energetisches, aber auch klares Abenteuer. Vielleicht liegt es an mir, aber verklatscht war ich beim und nach dem dabben nie. Wer also den absoluten Absturz erwartet, weil die Konzentration von THC im Dab bis zu 80% beträgt, der wird eventuell enttäuscht sein. Aber das ist natürlich auch immer eine Frage der Menge. Mir persönlich reichen 0,05 Gramm locker für einen schönen Abend, bei Dir kann das aber schon wieder ganz anders aussehen. Hat ja auch jeder eine andere Vorstellung vom high sein und vor allem hat jeder eine andere Toleranzgrenze.

Stefan, der Gründer von dabbing.de.

An der Stelle ist es mir sehr wichtig, noch ein paar Worte über Stefan, den Gründer von Dabbing.de, zu verlieren. Denn Stefan ist nicht nur irgendein schnöder Head-Shop-Betreiber, sondern ein wahrer Cannabis-Passionist. Das erkennt man vor allem an seiner Community-Arbeit. Mit keinwietpas.de hat Stefan schon lange vor dabbing.de einen Blog zum Thema Cannabis in den Niederlanden geschrieben, den er bis heute regelmäßig mit neuen Artikeln und Storys füllt. Schaut da gerne mal rein, wenn ihr genau wie wir total auf Hollands Coffeeshops und den dortigen Lifestyle steht.

Aber Stefan wäre nicht Stefan, wenn er nicht auch im Rahmen seines Shops einen Blog schreiben würde. Hier kommt ihr zum Blog. Stefan schreibt dort wirklich sehr informative Texte rund um das Thema Dabbing, da kommt kein Thema zu kurz. Mir persönlich gefällt seine Arbeit sehr.

Fazit

Was bleibt unterm Strich zum Puffco+ zu sagen? Das Ding ist echt ein heißes Teil. Heiß, weil es zum einen echt gut aussieht, zum anderen wird der Vaporizer nach einigen Zügen echt richtig warm an der Lippe ;). Der Puffco+ begeistert durch seine Einfachheit, durch sein rattenscharfes und sehr durchdachtes Design (z.B. integrierter Dabber) und durch seine kleine Größe. Der Zubehörumfang ist nicht zu verachten und vor allem der Preis ist der absolute Hammer. Der Puffco Plus ist nämlich für unter 100€ zu bekommen.

Puffco Plus bei dabbing.de kaufen

P.S.: Falls du gerne auf Facebook unterwegs bist und dich für Dab interessierst, sehen wir uns vielleicht in der Gruppe Dabbing-Kommune wieder.

Lorenz

Lieblingsfarbe Grün - Farbe der Hoffnung, Farbe meiner politischen Heimat und Farbe meines Lieblingskrauts. Weitere buzzwords meines Lebens sind Fotografie, gelebte Musik und die Liebe zum geschriebenen Wort. Ich bin 1997 im tiefsten Osten geboren und trotzdem ein linksgrünversiffter Gutmensch. Im Moment stolpere ich im Ländle durch meine Studienzeit und suche nach dem Sinn des Lebens.

2 Gedanken zu „Erfahrungsbericht: Puffco Plus

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