High Auto fahren und Weed bei Wendys kaufen

Kalifornien ist wie dafür gemacht während des Autofahrens zu buffen. In Deutschland natürlich undenkbar, schon als Beifahrer bekommt man da gewisse Beklemmungen, entspannt eine Tüte zu rauchen. Es könnte jeder konservative CDU-Wähler die Polizei rufen oder man wird direkt von den Cops gebustet.

Da Lorenz für die Mietwagen-Versicherung zu jung ist, darf er unseren weißen Mustang nur da fahren, wo das Risiko eines potenziellen Unfalls sehr gering ist. Also habe ich die Ehre den ecoboost Mustang an der Westküste die kurvigen Straßen entlang zu zirkeln. Nur mal so am Rande, tanken ist in den USA gefühlt genau so teuer wie in Deutschland. Auto fahren gelingt mir in Kalifornien auch mit einem geringen bis mittleren „high“ Level sehr gut. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, ob man hier mit THC im Blut Auto fahren darf, aber hey, ich bin im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und zudem ist Cannabis hier legal. Guten Gewissens gehe ich dieses Risiko ein, die Cops haben hier auch anderes zu tun als 2 deutsche Touristen zu belästigen.

Meine bisherigen Erfahrungen high zu fahren halten sich in Grenzen, in Deutschland wäre dies keine Option, die Strafen wären mir zu hoch. Ich starte den heutigen Tag mit 3 Spliffs und 1 Edible Gummitier mit 10 mg THC, Gattung Sativa. Davon werde ich definitiv high, nicht aber zu high, Autofahren geht da noch voll klar. Wir nehmen heute Kurs in ein Gebiet wo nur unfassbare Hitze, extreme Horizonte mit noch unglaublicheren Bergen die Landschaft schmücken. Der Tempomat steht auf 70mph, ca. 120kmh, hin und wieder ziehe ich an Lorenz‘ Puffco, den er mit Live Resin ( 1 Gramm für 40$ inkl. den 3 Steuern) gefüllt hat, ein Konzentrat, das sich besonders gut zum Auto fahren eignet. Es macht mich nur ganz leicht high, so das ich gut konzentriert bin und gleichzeitig der Spotify Playlist lauschen und die Landschaft einatmen kann.

high tanken

Lorenz hatte ein Bild auf Instagram hochgeladen wo ich einen Spliff hinter dem Steuer rauche. Provokant, keine Frage, dennoch real.

Ein Follower hatte gefragt, ob ich das nicht gefährlich finde… Nö, ich finde es kein Stück gefährlich. Der Verkehr ist hier sehr viel entspannter als nur Deutschland, alle nehmen Rücksicht aufeinander, alles ist so gechillt, auch wenn einige Fahrer denken ihr Chrysler Van wäre ein Nascar, aber selbst die Raser sind chillig. Im Grunde sind die Bedingungen hier komplett andere als in Deutschland. Weniger Hupen, weniger Rentner, weniger Stress, weniger StVO. Natürlich bin ich darauf eingestellt von der Polizei angehalten zu werden, daher dosiere ich mein high ganz genau so, dass es keine Auffälligkeiten in einer Kontrolle gibt. Der Gringo Bonus, den wir hier genießen, hilft natürlich auch bei vielen Sachen. Nett lächeln und so tun als würde man kein Wort verstehen.

Mir gefällt es sehr während des Fahrens zu buffen, gerade auf diesen Hunderten Meilen langen Highways die mir zeigen, dass diese Welt ein wahres Paradies ist. Regeln haben hier nicht verloren. Ich würde jedem empfehlen, hier einmal high zu fahren. Nur sollte man sich paar Tage an den Verkehr und die allgemeinen Gefolgenheiten der einheimischen Verkehrsteilnehmer gewöhnen. Nicht nur an den Verkehr sollte man sich gewöhnen, sondern auch an die hierzulande legal erwerblichen THC-Produkte. Sollte man sich an alles gewöhnt haben, wird es Zeit zum wake and bake. Am frühen Morgen buffen und dann entspannt dem Highway ins Unendliche folgen. Auf die Liste, was jeder leidenschaftliche Kiffer mal gemacht haben muss in den USA, kommt das „High-Fahren“ auf Platz 4. Platz 1,2 und 3 kommen in den nächsten Tagen hier auf unseren Blog.

Die Kurven an der Küste sind ein Traum

Als leidenschaftlicher Autofahrer und Kiffer kann ich es mir nie wieder vorstellen, thc-nüchtern weite Strecken zu fahren. In Deutschland reine Utopie, in anderen Ländern Wirklichkeit. Und das schönste an der Sache: Dieser Artikel entsteht mitten in der Steppe und natürlich im Auto und Spliff im Mundwinkel.

Zum Ende noch die Geschichte zum Titelbild:

Als Autofahrer braucht man nur 2 Dinge, um selbst vor Wendys Cannabis zu kaufen. Die Rede ist von der Schwarzmarktvariante. Man braucht Socken mit Motiv Hanfblatt und 20 Dollar in bar. Vor Wendys fuhr ein Mann mit seinem Sohn vor, dieser ging schon mal in den Burgerladen. Der Vater war vielleicht um die 35-40 Jahre alt und sprach uns an, ob wir nicht etwas weed kaufen wollten. Etwas dubios, aber ich wollte sehen was er uns anbieten will. Er holte vielleicht 3-5 Gramm Weed aus seinem Kofferraum, wir verhandelten noch den Preis und schon hatten wir auch mal auf dem Schwarzmarkt eingekauft. Auf die Frage, welcher Strain dies sei, bekamen wir die Antwort: „Something I’ve grown. It makes u high“. Auf die Frage hin, ob er ein Cop sei, gab es nur ein lautes Lachen und verneinen. Der Dealer machte sogar noch ein kurzes Instagram Video für uns, also ein gelungener Deal für beide Seiten. Die Qualität vom Wendys OG: krasser shit.

Uff

Daniel

Ich bin im Jahr 1987 im Norden von Deutschland geboren und kann daher eine Heidschnucke von einem normalen Schaf unterscheiden. Den größten Teil meines noch kurzem Lebens habe ich in Berlin verbracht. Seit 2018 bin ich ein digitaler Nomade. Ich liebe Mode, ohne schnelle Autos kann ich nicht leben, bin ein Serien Junkie und Cannabis ist für mich mehr als nur ein Hobby.

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