Ist kiffen ein elitäres Hobby?

Die deutschen Kiffer geben hunderte € für Cannabis im Monat aus. Wir haben ein paar Umfragen über unsere Social Media Kanäle gemacht und die Mehrheit (über 300 Personen) geben mehr als 200€ im Monat für Cannabis aus. Einige sogar über 1000€, wobei diese Menschen dann das Cannabis aus medizinischen Gründen konsumieren.

Viele meiner Bekannten und Freunde geben weit über 500€ im Monat für Cannabis aus. Man könnte fast denken, Kiffen sei ein sehr elitäres Hobby. Für die Ausgaben, kann man sich auch schon fast einen schicken AMG im Monat leasen. Ich selbst gebe nicht so viel für Weed aus, das liegt aber auch daran, dass ich viel Cannabis gratis bekomme, oder zu einem unschlagbaren Preis.

Im Görlitzer Park in Berlin sind bis zu 100 Ticker am Start, in der Hasenheide sind es gefühlt noch mehr.

Und dann noch die ganzen U-Bahn Ticker, Gras Taxis, privaten Grower, die Dealer aus den diversen Wohnungen und, und, und. In Berlin wird extrem viel gedealt. Und das ist nur Berlin. Deutschland hat noch ein paar mehr Großstädte, wo getickt wird. Man kann sich die Dimensionen fast nicht ausmalen. Unsere Regierung hält es aber immer noch für nötig, diesen Handel zu verbieten und eine Pflanze zu verbieten, was meiner Meinung nach ethisch in keiner Art und Weise vertretbar ist.

Der Staat verliert täglich hunderttauschende € an Steuern, sei es durch die unnötige Strafverfolgung und die nicht Einnahmen der Steuern, die durch einen legalen Verkauf von Cannabis möglich wären. Der Arbeitsmarkt würde in der Cannabis Branche boomen! Aber nicht mit der Konservativen Regierung die wir haben.

Eine kleine Rechnung, nehmen wir mal an, das es in Deutschland 2 Millionen Kiffer (es sind wahrscheinlich sehr viel mehr)  gibt, die jeden Monat 200€ für Cannabis ausgeben. Das wären 2 Millionen Kiffer x 200€ = 400.000.000 € Umsatz. Im Jahr knapp 5 Milliarden € nur durch Cannabis. Die ganzen anderen Zweige wie Growing Equipment, Seeds, Rauchzubehör etc. sind da nicht mal eingerechnet. Aber das wäre noch ein richtig dicker, fetter Batzen Money.

Das Geld könnte so gut in unser Land investiert werden. Es könnte die beste Aufklärungsarbeit auf der Welt geleistet werden und so weiter. Das ist auch der Grund, warum ich glaube das Cannabis bald legal wird. Nicht weil es die Regierung will, sondern weil die Zahlen ganz alleine für sich sprechen. Und von Gras ist noch keiner gestorben. Anders als bei Alkohol oder Zigaretten, die man an jeder Ecke legal kaufen kann.

Für mich wäre es sehr nice, wenn nicht nur Cannabis legal verkauft wird, sondern wenn man auch Cannabis legal in den eigenen vier Wänden anbauen darf.

Das Geld das man sonst für Cannabis an den Dealer gegeben hat, kann nun endlich wieder in andere, sinnlose Aktivitäten gepumpt werden. Wie zum Beispiel in Mini Golf, oder ein paar neue Schlappen für den BMW. So oder so wird viel Geld mit Cannabis gemacht, nur sollte man sich als Staat nicht so verarschen lassen und so dumm sein, diese wunderbare Pflanze zu verbieten. Wenn man die Sache neutral und sachlich anguckt, ist es die logische Konsequenz, dass man Cannabis komplett legalisiert. Nur stellt sich die Frage, wann unsere Regierung sachlich an die Sache ran geht. Es wird ja gemunkelt, dass es bald große Fortschritte zu diesem Thema geben wird. Ich bin gespannt, ob wir alle schon 2019 die ersten legalen Verkaufsstellen haben und man sogar schon die ersten Cannabispflanzen anbauen darf.

Wir machen das ganze schon mal vor und starten bald einen Live Grow über die nächsten Monate und dokumentieren diesen auf unserer Instagram Story. Und werden natürlich darüber schreiben, wie man den perfekten Grow gestalten und das ganze effektiv, kostengünstig und zielführend umsetzen kann.

Um am Ball zu bleiben, folgt uns einfach auf facebook und Instagram.

Daniel

Ich bin im Jahr 1987 im Norden von Deutschland geboren und kann daher eine Heidschnucke von einem normalen Schaf unterscheiden.

Seit über 6 Jahren lebe ich mit meiner Frau Julia in Berlin.

Ich liebe Mode, ohne schnelle Autos kann ich nicht leben, bin ein Serien Junkie und Cannabis ist für mich mehr als nur ein Hobby.

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