Kiffen ohne Folgen: Die goldenen Regeln unerkannt zu bleiben.

Das wohl gefährlichste beim Cannabiskonsum ist die Strafverfolgung. Unser Staat behandelt mündige Bürger, als wären sie ihr Eigentum. Dieser Zustand ist furchtbar! Selbst für ein paar Gramm kann man in den Knast gehen, seinen Führerschein, oder auch mal seinen Job verlieren, eine Anzeige sowie eine Bewährungsstrafe bekommen. Das widert mich extrem an. In diesem Artikel will ich euch ein paar Tipps geben, wie ihr nicht mehr so hart vom Staat gebumst werden könnt. Der Staatsapparat nimmt immer mehr Geld in die Hand, um Kiffer zu verfolgen, jedes Jahr stehen mehr Anzeigen in den Statistiken. Auch wenn meine Tipps sicherlich ganz gut sind, so bin ich doch kein Anwalt und jeder Besitz von Cannabis kann trotzdem strafrechtliche Folgen haben. Das sind nur meine persönlichen, goldenen Regeln, wie man als Kiffer in Deutschland stressfrei leben kann.

Kommen wir gleich zur ersten Gefahrenquelle.


Der Drogenhandel über Social Media Plattformen. Es war nie einfacher als heute, Drogen über Facebook, Instagram oder auch Snapchat zu kaufen. Das größte Problem bei diesen Plattformen ist, dass die Polizei deine Chatverläufe im Zweifel lesen kann. Auch noch so tolle „Codewörter“ für Cannabis helfen da nichts. Öffentliche Plattformen sind zwar sehr bequem zum Cannabiskauf, aber für den Staat ist es super easy, deine Chatverläufe zu lesen. Stichwort: Das Handy deines Dealers wird gebusted. Das dumme daran ist halt, dass Chatverläufe ein idealer Beweis sind, dass du Cannabis auf Facebook und Co. gekauft hast. Das macht es dem Richter leichter, dich eventuell hinter Gitter zu stecken. Egal wie verlockend die Angebote über die Social Media Plattformen sein mögen, lass es einfach.

Hör auf, dein Weed auf öffentlichen Plattformen zu veröffentlichen.

Da wir schon bei Social Media Plattformen sind, können wir gleich bei dem nächsten Risiko dort anknüpfen. Ich weiss, es ist sehr verlockend, sein gerade erstandenes Cannabis auf Instagram oder Facebook zu posten. Ist aber ziemlich dämlich. Wenn du ein Foto machst, wird nicht nur das Bild gemacht, nein, es werden auch andere Daten auf diesem Foto gespeichert, zum Beispiel dein Standort und die Uhrzeit. Wieder gibst du dem Staat einen Grund, dich zu bestrafen. Aber dein größter Feind ist nicht der Staat in diesem Fall, sondern Menschen, die dich vielleicht Kacke finden und verpfeifen.

Denn fast jedes Bundesland bietet seinen Bürgern die Möglichkeit, eine Onlinestrafanzeige zu erstatten. Kein Witz. Mal angenommen, deine Ex-Freundin, oder Ex-Freund, schiebt voll den Hass auf dich, und sieht auf Facebook, dass du gerade deine schönen Lemon Haze Blüten mit deinen Freunden teilst. Tja, dann öffnet sie ihren Browser und zeigt dich an. Furchtbar, ich weiß. Lass diese Story dir eine Lehre sein und hör auf, dein Weed auf den Social Media Plattformen zu posten. Einfach zu gefährlich. Ach und noch ein kleines, ekelhaftes Tool der Strafverfolger: Man kann die Fingerabdrücke auf deinen Bildern dank einer Software identifizieren. Wenn du denkst, mich sieht ja keiner auf dem Bild, liegst du im Zweifel falsch. Die Polizei kann deine Fingerabdrücke auf den Bildern auswerten.

Erzähl nicht jedem, dass du buffst.


Immer wieder werden Cannabiskonsumenten von Freunden angeschissen. Zerstreite dich mit deinem BFF und dieser kann im schlimmsten Fall zur Polizei rennen und sagen, dass du super viel Weed zu Hause hast. Dann wirst du gegen 5 Uhr morgens deine Haustür eingetreten bekommen, dein Hund wird ziemlich sicher erschossen, du wirst mit Kabelbindern gefesselt auf den Boden geworfen und bekommst von einem 140kg schweren Polizisten ein Knie ins Genick gedrückt. Oder die Beamten machen das ganze auf die deutsche Art.

Es klingt echt banal, aber man sollte nie jemandem erzählen, dass man zu Hause Weed lagert. Polizisten, die Hausdurchsuchungen auf Grund von Weed durchführen, sind für mich persönlich die unterste Schublade an Menschen, aber im Rücken haben sie ja das Gesetz, dass ihnen genau das erlaubt. Auch wenn am Ende der Durchsuchung nur ein paar Gramm Weed gefunden werden. Also, häng es nicht an die große Glocke, dass du verschiedene Sorten Weed zu Hause hast.

Gib NIEMALS einem Minderjährigen Cannabis!

Irgendwie traurig, dass ich diesen Punkt überhaupt aufführen muss. Dennoch kommt es zu häufig vor, dass Cannabis an Minderjährige verkauft, oder verschenkt wird. Ich bin ja echt ein toleranter Mensch, aber bitte gib niemals einem Menschen unter 18 Jahren Weed. Solltest du es an einen Minderjährigen verkaufen, drohen dir sehr hohe Strafen, Knast garantiert. Die Richter verstehen da in der Regel auch keinen Spaß. Selbst wenn du nur ein Gramm verkaufst, wirst du eine saftige Strafe bekommen.

Trag nie mehr als ein paar Gramm bei dir.

Der Grund, warum ich mich so sicher fühle, ist, dass ich mich an eine der goldenen Regeln halte. Ich habe nie mehr als 5g Weed in meiner Umgebung. Ich kann gut verstehen, dass man gerne mehr einkauft, weil da die Preise einfach besser sind. Trotzdem: besser nicht machen. In einigen Bundesländern wie Berlin stellt der Staatsanwalt auch die Strafverfolgung ein, wenn die 15g Grenze nicht überschritten wird. Der Staatsanwalt muss das Verfahren zwar nicht einstellen, aber in der Regel wird man mit keinen Konsequenzen rechnen müssen.

Aber aufgepasst: Solltest du zum Beispiel 15 Gramm Cannabis in 15 kleine Baggies umverteilen, dann kann es schwierig werden. Der Staatsanwalt könnte dann nämlich denken, dass du Handel betreibst. Die Verpackung spielt schon eine Rolle. Ich würde mein Weed nur in ein Glas verpacken und gut ist. Noch ein kleiner Tipp: Lager keine Waffen zu Hause. Wer Waffen und ein paar Tüten Weed zuhause hat, dem kann auch bewaffneter Drogenhandel untergeschoben werden: Also ab in den Knast. Weed und Waffen sind einfach ein absolutes No-Go.

Nimm kein Weed in Fahrzeugen und Co. mit.


Das erste was man sich als Daily Stoner abgewöhnen sollte, ist sein Weed in Fahrzeugen zu transportieren. Gerade junge Menschen werden sehr viel häufiger von der Polizei angehalten. Und ich schwöre dir, jeder erfahrene Polizist sieht es an deiner Körpersprache, ob du Weed dabei hast. Die sind darauf trainiert. Unterschätze niemals die Intuition eines Polizisten. Jetzt, wo die Festival Saison wieder beginnt, ist es sehr verlockend, sich ein paar Gramm Weed mitzunehmen.

Ist aber eine dumme Idee, da gerade jetzt verstärkt Verkehrskontrollen durchgeführt werden. Zudem: Es ist nirgendwo leichter, an Weed zu kommen, als auf Festivals. Wenn du der Fahrer bist, euch die Polizei anhält und du dann noch ein Drogentest machen musst, kannst du dich sofort von deinem Führerschein verabschieden. Womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären.

Fahre niemals High mit einem Fahrzeug.

Gut, man muss nicht „high“ sein, um einen positiven Drogentest abzuliefern. Deswegen sollte dir sehr bewusst sein, dass THC bis zu 6 Wochen in deinem Urin nachweisbar ist. Und dann ist MPU angesagt und der Staat wird dich dann richtig erniedrigen, als wärst du eine zügellose Bitch. Pure Theorie, aber wenn ich gestern einen dicken Joint geraucht hätte und am nächsten Tag Auto fahren müsste, dann würde ich mir synthetischen Urin in die Hose packen, das würde rein theoretisch sehr gut funktionieren.

Dass das nicht legal ist, sollte wohl klar sein. Aber allgemein würde ich dann immer lieber einen Fahrer nehmen und in die Rolle des Beifahrers schlüpfen. Was an dieser Stelle vielleicht auch mal erwähnt werden sollte: Aus dem Amsterdam-Urlaub Gras mit über die Grenze zu bringen, ist wohl das Dümmste, was man machen kann. Ihr werdet ziemlich sicher erwischt. Auch einen lächerlichen Versuch des Versteckens im KFZ kann ich nur belächeln. Sie werden es finden. Also, Cannabis hat in Fahrzeugen nie etwas verloren.

Hab immer einen guten Strafverteidiger/ Anwalt an der Hand.


Nun zu meinem letzten Tipp in diesem Artikel. Wenn du mit Cannabis erwischt wurdest, ist es extrem wichtig, einen Anwalt zu haben, der euch zur Seite steht. Ein Anwalt, der sich mit der Thematik Cannabis auskennt, kann sehr viel mehr machen, als man selbst. Ich habe 2 Anwälte, die mich aus fast jeder Situation raushauen könnten. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte einfach mal ein kurzes Beratungsgespräch bei einem Anwalt buchen.

Erzählt ihm, wie viel Cannabis ihr zu Hause habt, ob ihr Auto fahrt und so weiter, eben alles was mit Cannabis zu tun hat. Der Anwalt wird euch potentielle Gefahrenquellen aufzeigen können und euch sehr gute Tipps geben können. Meine Tipps sind ja doch sehr allgemein und nur von theoretischer Natur. Die Kosten sind auch echt überschaubar. Sucht euch aber zumindest mal einen Anwalt im Netz raus, lieber schon eine gute Adresse im Vorfeld kennen, als erst mit dem Suchen anzufangen, wenn es zu spät ist.

Fazit zu kiffen ohne Folgen:

Die Staatsanwaltschaft ist bei niedrigen Mengen Cannabis sehr tolerant geworden. Strafen drohen nur bei größeren Mengen Cannabis !- Aber es gibt ja immer die berühmten Ausnahmen. Die Polizei muss immer eine Anzeige stellen, wenn sie euch mit Cannabis erwischt, egal ob es nur 0,5 Gramm sind, 20 Gramm oder noch mehr. Nur die Staatsanwaltschaft kann zu euren Gunsten entscheiden. Die Strafverfolgung ist immer noch sehr aktuell und immer noch eine Menschenrechtsverletzung, die ihresgleichen sucht.

Wir Deutschen sind scheinbar Meister darin, Minderheiten zu verfolgen und sie zu bestrafen. Ich liebe Deutschland, aber nicht das System, das uns versucht zu bevormunden. Leider kann jeder Einzelne sich nur schwer gegen die Staatsgewalt wehren, sie sind nun mal die größte Gang des Landes. Aber wer sich an ein paar kleine Tipps hält und nicht denkt man sei unbesiegbar, wird ein sehr glückliches Kifferleben führen können.

Daniel

Ich bin im Jahr 1987 im Norden von Deutschland geboren und kann daher eine Heidschnucke von einem normalen Schaf unterscheiden. Den größten Teil meines noch kurzem Lebens habe ich in Berlin verbracht. Seit 2018 bin ich ein digitaler Nomade. Ich liebe Mode, ohne schnelle Autos kann ich nicht leben, bin ein Serien Junkie und Cannabis ist für mich mehr als nur ein Hobby.

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