Konsumgüter: Diese Produkte machen Kiffer glücklich

Was braucht man denn so zum Kiffen? Nicht viel. Man braucht Cannabisblüten, Finger, eine Lunge, Spucke und ein Blatt Papier oder wahlweise ein Rosenblatt. Mehr braucht es nicht um high zu werden, um sich die Gehirnwellen von der grünen Göttin massieren zu lassen. Aber der Mensch ist an sich unzufrieden mit der Gesamtsituation, es könnte ja sein, dass ein besonderer Filter oder eine mega Bong den Rausch noch besser macht. Diese Unzufriedenheit machen sich andere zunutze und bedienen dieses Loch der Unzufriedenheit. Es werden atemberaubende Bongs geblasen, High-Tech Filter konstruiert, sanftes Drehpapier kreiert. Der Markt um die Cannabisblüte ist gigantisch groß geworden und expandiert in Lichtgeschwindigkeit. Jedes Unternehmen, oder auch kleines Einzelunternehmen hat ein Produkt, das den Konsumenten glücklicher machen soll. Der leere Raum des Kiffers muss gestopft werden.

Beim Kiffen tauchen auch bei mir Bedürfnisse auf, ich bin doch auch nur ein Mensch. Deswegen baller ich euch in diesem Artikel die, in meinen Augen, sinnvollsten Konsumprodukte rund um Cannabisblüten um die um die Löffel. Allerdings stelle ich nur Produkte vor, die einen langen Lebenszyklus haben, Pfennigfuchser werden nach dem Lesen ziemlich traurig sein.

Drehpapier und Filter

Ich starte gleich mit dem schwierigsten Thema. In diesem Bereich sind die Kiffer in knallharte Lager gespalten. Es gibt die OCB Ultras. Die Gizeh Truppe. Die RAW Fighter. Die Elements Aggros. Die Juicy Jay Paper Panthers. Die Smoking Paper Outlaws…. Es gibt mittlerweile so viele Drehpapier Hersteller und Anbieter, dass einem schwindelig wird. Mit ultra dünnem Papier. Gebleicht. Mit Hanf. Ohne Ascherückstände. Einhorn Kleber. Mit Muster oder Geschmack. Aber eines steht fest, ohne gutes Drehpapier geht gar nichts. Mein persönliches Lieblingspapier sind die knallig roten und blickenden ELEMENTS „Slow burn Hemp Papers“. Das Drehpapier dieser Marke ist für meine Bedürfnisse perfekt. Es ist schön „griffig“, sieht aus wie ein normales Zigarettendrehpapier und brennt in einem perfekten Tempo ab, ohne dabei nach 10 Sekunden auszugehen, wie man es von ultra dünnen Papieren kennt. Mich überzeugt einfach die Struktur der ELEMENTS, die lassen sich bei Sonne, Regen und Sturm drehen. Die Unternehmensphilosophie von RAW feier ich hart, denn die Spenden ziemlich viel Bares. Ich würde jedem vorschlagen, sich durch alle Drehpapiere zu drehen, nur so wird man das Richtige finden.

Ein sehr spezielles Thema stellen „Blunts“ dar. Im Prinzip ein Tabakblatt in dem man seine zerkleinerten Blüten packt. Für dicke, abendliche Joints im Freien perfekt. Zum Beispiel wenn man im Death Valley einen durchziehen will. „Gute“ Blunts gibt es beispielsweise von der Firma Backwood. Blunts sind am Ende des Tages nur Tabakblätter, die aufbereitet und zugeschnitten werden. Blunts sind in den USA eine sehr beliebte Art des Cannabisgenusses. Hier in Deutschland erfreut sich das gerollte Tabakblatt auch an immer mehr Beliebtheit.

Kommen wir zu dem Thema Filtern.

Bei Filtern gibt es kaum etwas zu erzählen. Es gibt einen Trend  um „Aktivkohlefilter“. Dies ist ein Filter in dem Aktivkohle drin ist. Da möchte man den gesunden Lifestyle eines Kiffers führen und es wird einem ernsthaft Aktivkohle angepriesen. Es reicht ja schon dass ich Cannabis rauche, da muss ich nicht noch Aktivkohle in meine Lungen ziehen. In solchen Aktivkohlefiltern stecken unzählige Partikel, wo niemand weiß was diese langfristig anrichten. Aktivkohle ist zum Filtern von Gerüchen da, wie zum Beispiel bei dem „420 Purfier“ oder im Growzelt. Rauchen lassen sich die ActiTubes und Purize Filter, wenn man sich dafür entscheiden sollte.

Ich persönlich brauche neben gutem Drehpapier auch noch gute Filter. Da bietet zum Beispiel „Rolls 69“ einen Hightech- Filter aus gepressten Papier. Ungeschlagenes Produkt im Filterversum. Ist zwar ein Wegwerfprodukt, jedoch sind diese Filter so lit und immer noch die Nummer 1. ABER! Neben den Wegwerffiltern von Rolls69, die ich über alles liebe, verwende ich noch nachhaltige Filter, die aus Edelmetallen oder Keramik hergestellt wurden. STAYLIT stellt Edelmetall-Filter her, die sehr schön schwer in der Hand liegen und zum Beispiel mit einem 24k Gold Paper von Shine die perfekte Symbiose im Jointversum darstellen. Die „Filter-iT“ Keramikfilter sind ebenfalls eine Wucht und bieten hunderte Designs an. Ein Joint der wie ein richtig schwerer Füller in der Hand liegt, ist einfach einmalig. Fast schon mächtig. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern auch ein wertiges Produkt, das kaum jemand sein eigen nennt. Mit diesen Filtern aus der Welt der Konsumgüter könnt ihr schön eure EGOS aufpolieren, so wie wir, bei Instagram.

Bongs und Vaporizer.

Ich begebe mich beim Thema Bongs echt auf Glatteis. Ich mache super selten einen auf Lanz Bulldog Kiffer, aber von Zeit zu Zeit, mit den richtigen Leuten und zum passenden Vibe, wird die Bong rausgeholt. Das Volumen einer Bong darf in meinen Augen nicht zu hoch sein. Niemand will das Gefühl haben an einem Eimer zu nuckeln. Riesen-Bongs sind irgendwie unnötig. Es gibt hunderte Bong Hersteller, doch es kann als deutscher Buffer nur eine Wahl geben. Roor. Tradition, Handwerk, Kunst, aussagekräftiges Design, kein Klischee, Qualität, Hergestellt in Deutschland, das ist Roor. Eine Bong von Roor ist nicht günstig, kann sie auch nicht sein, da es echte Handwerkskunst ist. 850€ für eine stabile Bong sind da keine Seltenheit. Die Einsteigermodelle fangen bei knapp 125€ an. BlackLeaf bietet zielführende Bongs an, für einen relativ schmalen Taler. Gute Bongs, allerdings inkl. ungewollter Luftblasen im Glas gibt es bereits für 60€. Wer jedoch sein Geld in echtes Handwerk investieren will, ist bei Roor sehr gut aufgehoben. Mir sind schon oft Roor Bongs umgefallen, aber nie ist eine zu Bruch gegangen, so soll das doch sein. EHLE ist auch ein deutscher Bong Hersteller, der auf keinen Fall fehlen darf, auch wenn ich mich mit der Marke nicht identifizieren kann.

Bei Vaporizern und Autos gibt es nur eine aussagekräftige Wahl.

Autos nur von Porsche und Vaporizer nur von Storz&Bickel. Kommt beides aus Deutschland, auch wenn nicht alle Einzelteile in DE gefertigt werden. Die Marge muss stimmen, die Globalisierung regelt das. Storz&Bickel bieten neben einem gewagten Design, eine Qualität und eine Langlebigkeit, die ihres Gleichen sucht. Auch wenn Storz&Bickel 2018 zur dunklen Seit gewechselt ist, durch den Aufkauf der Übersee-Heuschrecken, haben sie trotzdem immer noch die geilsten Vaporizer am Start. Alles stimmt, man kann seine Blüten oder auch sein Konzentrat damit verdampfen. Das Modell „Volcano“ hat Lorenz übrigens ausgiebig getestet.

Auch der „Puffco“ ist gerade im „daily use“ eine Nummer geiler, da dies ein Vaporizer ist, mit dem man nur Konzentrate bufft, ich konnte ihn ein paar Wochen in Kalifornien testen. Mich überzeugt der Preis im Gegensatz zu den Storz&Bickel Preisen die echt übertrieben sind, ist halt wie bei einem Porsche, perfekt hat immer seinen Preis, selbst wenn es nicht perfekt ist, immer diese Paradoxe. Ein Vaporizer sollte aber jeder am Start haben: kein übler Qualm wie vom Joint, super unauffällig und die meisten passen auch in die Hosentasche oder den Rucksack. Beim Auto fahren im Urlaub ist ein Vaporizer ebenfalls sehr zu empfehlen. Schaut mal in unsere Bestenliste rein, dort gibt es die ultimativen Vaporizer. Achtet beim Kauf unbedingt darauf, ob es möglich ist Blüten und Konzentrate zu verdampfen. Viele Geräte können nur das Eine oder Andere verdampfen.

Kleinkram: Luftfeuchtigkeitsregulierungspäckchen. Bongsieb. SCHMAND WEG. Grinder.

Machen wir es kurz. Menschen wie ich, die viele dutzende Cannabissorten ihr eigen nennen, müssen ihre Schätze auch richtig lagern. Beispiel zur praktischen Anwendung: Cannabis ins Einmachglas, ein „Frischhalte“-Päckchen mit Kochsalzlösung befüllt dazu, wahlweise von „Boveda“, oder dem etwas smarteren Produkt „Integra Boost“ und schon hat euer Weed immer die perfekte Luftfeuchtigkeit zwischen 58% – 62%. Dies sind kleine Luftfeuchtigkeitsregler, die bei niemanden mehr fehlen dürfen. Das wertet den Grasgenuss um einiges auf, nie wieder staubtrockenes Brösel-Weed. Must have.

Ein Cent Produkt, aber kaum ein Kiffer hat es ausreichend da. Bongsiebe. So ein Bongsieb, am besten mit Henkel dran, verhindert dass das Weed vom Kopf/Chillum in den wasserbefüllten Bauch der Bong fluscht. Flutschköpfe sind ziemlich ekelhaft. So geht nur der Rauch durch die Bong. Wer aber doch auf Flutschköpfe steht, braucht zwangsweise das Zaubermittel „SCHMAND WEG“. Ein Produkt das ich viele Jahre vergessen hatte, aber vor kurzem war es in einer HighSupply Box drin. Dieses Produkt reinigt eure Bong oder auch Pfeife tiefenrein. Einfach Pulver in die Bong kippen, Wasser rein, ordentlich schütteln, 5 Minuten warten und siehe da, eine neue Bong. Das schöne an echten Glasbongs ist doch, dass sie nach dem Reinigen wie neu gekauft aussehen.

Für Grinder kann man ein haufen Geld ausgeben.

Machen wir es kurz. Kauft niemals Grinder aus Plastik. In einem Grinder wirken sehr hohe Kräfte, die die Mahlwerkzeuge sehr beanspruchen. Es kommt daher nicht selten vor, dass man Plastik in seinen Weed auffinden kann. Edelstahl und Aluminium sind hier die bevorzugten Materialien, Holz ist auch nicht zu verachten. Hersteller gibt es wie Sand am Meer, die meisten kommen aber eh aus Fernost, nur wirklich wenige aus Deutschland. Ich möchte mal meine Favoriten vorstellen: SLX Anti-Haft Grinder, Shanghigh Grinder, Praise und diverse Holzgrinder die es auf Amazon gibt, die sind durch die Bank weg alle sweet, immer schön die Bewertungen abchecken. Ein Grinder sollte ein feines Pollensieb vorweisen und im besten Fall ein Ausschubfach, damit man den Grinder nach dem zerkleinern der Blüten nicht mehr öffnen muss. Solch einen Grinder gibt es bei Amazon für ´nen schmalen 10er. Ich bin bei Grindern eine Bitch, ich habe so viele, weil ich die Dinger einfach liebe. Ohne Grinder geht gar nichts. Ich bin sogar so eigenartig, das ich niemals Kush in einen Grinder packen würde, wo zuvor mieses Haze drin war. Wer viele Cannabissorten hat, braucht einfach ein paar Grinder. Fakt.

So, die Energie ist raus. Ich habe meine ehrlichen Vorschläge gemacht, was jeder Stoner so am Start haben sollte. Keines dieser Produkte macht einen glücklicher oder besser. Uns von Cannabis Rausch aber reicher, vorausgesetzt du kaufst ein Produkt über die hier im Artikel enthaltenen Amazon-Links, denn dann erhalten wir von Amazon eine lächerlich niedrige Provision 1-4% im Schnitt. Wer mal ein 420 Affiliate Netzwerk für die D.A.CH. gründen will, bitte hier melden, wir können Hunderttausende € Umsatz generieren, wenn wir es drauf anlegen Millionen. Hoffentlich macht sich bald jemand die Mühe, dass wir nicht mehr auf die dunkle Seite angewiesen sind. Tschau Wesen des Universums.

Daniel

In erster Linie bin ich ein Mensch, der das Spiel "Leben" mit voller Punktzahl abschließen möchte. Ich bin eine Mischung aus Hippie und Outlaw. 2017 habe ich Cannabis Rausch gegründet, um aus der Sicht des Cannabiskonsumenten zu berichten. Ich liebe Mode, Autos, Reisen und natürlich meine grüne Göttin. Ich lasse mich vom Leben treiben und schaue was es mir zu bieten hat.

Ein Gedanke zu „Konsumgüter: Diese Produkte machen Kiffer glücklich

  • Januar 17, 2019 um 8:05 pm
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    Also der Preis für den Metallfilter und zum Thema Gründer nur zu Info Metall und hauptsächlich Alu haben auch Abrieb, jetzt ist die Frage was ist schädlicher? Und ich denke wenn’s um Gift in der Lunge geht dann am besten ALLES sein lassen.

    Antwort

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