Hilfe, mein Nachbar kifft! Was tun?

Was kann eigentlich passieren, wenn der Nachbar es nicht cool findet, wenn man auf dem Balkon kifft? Oder was kann ich unternehmen, wenn mein Nachbar kifft und mir jeden Abend die Bude „vollstinkt“?

Persönlich habe ich damit keine Probleme gehabt, zum Glück. Ich kiffe aber auch nicht tagsüber und abends raucht eh jeder Dritte auf seinem Balkon. Da fällt mein kleiner Joint nicht wirklich auf. Dennoch versuche ich Rücksicht auf meine Nachbarn zu nehmen, da es sonst einfach nur respektlos wäre. Nun will ich euch nahe legen, wie ihr mit dieser Situation am besten umgehen könnt.

Spare jetzt 10% auf premium CBD Produkte bei Thankyoujane

Es gilt generell, das was ein Raucher in seiner Wohnung machen darf, das darf auch der Kiffer.

Cannabis ist in Deutschland seit März 2017 als Medizin erlaubt. Und schon davor gab es Menschen, die Cannabis konsumieren durften.

In Berlin sind zum Beispiel 15g Cannabis für den Eigenbedarf geduldet. Daher wird es keine Hausdurchsuchung oder ähnliches geben, wenn auf dem Balkon gekifft wird! Zudem ist auch kein Fall bekannt, in dem ein kiffender Nachbar gekündigt wurde, denn es ist eine straflose „Selbstgefährdung“. Für eine fristlose Kündigung müsste schon Cannabis angebaut werden!

Man kann diese Situation sehr gut mit dem Rauchen vergleichen. Das heißt der Eine darf kiffen und der Andere muss seine Wohnung lüften, oder seine Fenster und Türen schließen.

Jeder muss aber auf den Anderen Rücksicht nehmen. Das gilt für den Kiffer und den Nachbarn.

Als Kiffer muss man keine Angst haben, das die Polizei vor der Tür steht, oder man gekündigt wird, so lange man sich an die Grenzen hält! Also die Eigenbedarfsgrenze nicht überschreiten – Achtung, diese ist in jedem Bundesland anders. Und treib keinen Handel. Wenn du deinem Nachbarn Cannabis verkaufen willst, ist das eine ziemlich dumme Idee!

Daher würde ich immer das Gespräch suchen! Ein Gespräch kann so manches Problem verschwinden lassen! Wenn du die Person bist, die keine Lust mehr hat vom kiffenden Nachbarn gestört zu werden, dann rede mit deinem Nachbarn. Schilder ihm die Situation, warum du dich vom süßen Geruch belästigt fühlst. Ihr könnt auch Zeiten ausmachen, wann gekifft werden kann, ohne dass sich jemand belästigt fühlt.

In einem Zusammenleben unter Nachbarn, muss man einfach auf Kompromisse eingehen, oder welche machen. Keiner bricht sich einen Zacken aus der Krone, wenn man Verständnis für den Anderen zeigt.

Hier findet ihr eine Liste, was in den Bundesländern als geringe Menge betrachtet wird. So das ihr nie zu viel in der Wohnung habt.

Bundesländer:

Baden-Württemberg: 6 Gramm

Bayern: 6 Gramm

Berlin: 15 Gramm

Brandenburg: 6 Gramm

Bremen: 6 Gramm

Hamburg: 6 Gramm

Hessen: 6 Gramm

Mecklenburg-Vorpommern: 5 Gramm

Niedersachsen: 6 Gramm

Nordrhein-Westfalen: 10 Gramm

Rheinland-Pfalz: 10 Gramm

Saarland: 6 Gramm

Sachsen: 6 Gramm

Sachsen-Anhalt: 6 Gramm

Schleswig-Holstein: 6 Gramm

Thüringen: 10 Gramm

Quelle: Wikipedia

Dein Nachbar kifft auch? Du kiffst und keinen stört es? Welche Erfahrungen hast du damit? Schreibe es in die Kommentare.

Spare jetzt 10% auf premium CBD Produkte bei Thankyoujane

Daniel

In erster Linie bin ich ein Mensch, der das Spiel "Leben" mit voller Punktzahl abschließen möchte. Ich bin eine Mischung aus Hippie und Outlaw. 2017 habe ich Cannabis Rausch gegründet, um aus der Sicht des Cannabiskonsumenten zu berichten. Ich liebe Mode, Autos, Reisen und natürlich meine grüne Göttin. Ich lasse mich vom Leben treiben und schaue was es mir zu bieten hat. PS: Folgt mir bei Instagram. Einfach auf den ICON drücken.

13 Gedanken zu „Hilfe, mein Nachbar kifft! Was tun?

  • Juni 10, 2018 um 12:17 pm
    Permalink

    Normalerweise wäre es mir egal ob mein Nachbar kifft oder nicht. Aber das ich mit meinem Baby ( 5 Monate alt) nirgends mehr draussen hin gehen kann und jetzt nicht mal mehr auf den eigenen Balkon, weil er immer und überall von Kiffern umzingelt ist kotzt mich echt an.
    Ich fahr extra auf ne Wiese wo niemand ist auf Kilometer Entfernung ( da ich ja wie gesagt auf dem eigenen Balkon nicht mehr sitzen kann ohne Nebel).
    Da kommt so ne Truppe breitet ihre Decke direkt neben uns aus und legt los.
    Alle wollen Toleranz, aber sich ein Stück weg legen von einem Baby ist schon zu viel verlangt.

    Antwort
    • August 6, 2018 um 7:09 am
      Permalink

      Geht mir nicht anders. Selbst persönliches Ansprechen und Bitten hat nichts gebracht.
      Jeden Abend wenn es endlich möglich wäre kühle Luft in Wohn- und Kinderzimmer zu lassen, muss man hinter der verschlossenen Front schwitzen, weil der Herr jeden Abend mehrfach kifft. Der Balkon ist für uns auch nimmer nutzbar. Toleranz und Rücksicht? Ja wo denn?

      Antwort
      • Oktober 16, 2019 um 3:13 pm
        Permalink

        Hi Grüße dich, da gebe ich dir recht auch ich habe diesen fahl wie du. Es wurden ixdausende geschbreche geführt und nichts gebracht, kan auch nie mein Fenster öffnen, ohne das es stingt. Am meisten ärgerte mich wen die Bettwäsche und Kleider danach riechen, geht beim waschen sehr schwer raus. Dum ist es, wen man genau über der Wohnung wohnt wie der Kiffer. Habe drei Fenster neben dran ein im Wohnraum dan kommt das Schlafzimmer und zum Schluß die Toilette. So woh kan ich lüften, wens überral reinzit. Naja ich tu schon 3 Jahre rum. Bin auch schon wegen der Situation ausgezogen, leider hatte ich in der neuen Wohnung die gleiche sch….. Das ist dan noch mehr ergalich das ist meine Erfahrung mit Kiffer LG Bauer

        Antwort
  • August 7, 2018 um 11:21 am
    Permalink

    Hallo,
    ich möchte mir auch mal eben Luft machen. Alos zum Thema „Kiffen wenn jemand mit einem Baby über einem wohnt“ habe ich als Kiffer, mit nun mehr als 24 Jahren Erfahrung, eine klare Meinung. Nämlich „Das geht gar nicht“ Die Gesundheit von Kindern ist das höchste Gut!
    Nun habe ich aber eine Nachbarin die sich aufführt als würde ihr der Block gehören in dem wir wohnen. Die ist so Hirnlos, wie se Kinderlos ist. Schon nach vier Wochen hatte ich die erste Abmahnung vom Vermieter im Kasten. Und das nur weil Ihr übergewichtiger,asthmakranker Kater angeblich so sehr unter meinem Verhalten ( Kiffen auf dem Balkon) leidet. Sie ist selber stark übergewichtig und raucht eine Kippe nach der anderen, aber ihrer scheiß Katze soll es meinetwegen schlecht gehen?!?!?! Sorry, aber da hört mein Verständnis dann auch auf.

    Antwort
  • September 21, 2018 um 8:45 pm
    Permalink

    Meine Erfahrung mit dem kiffenden Nachbarn unter mir ist leider, dass er total uneinsichtig ist und mir ständig die Wohnung vollstinkt. Da das Haus über eine Lüftungsanlage verfügt, wird der Geruch auch bei geschlossenem Fenster eingesogen. Seit Monaten weise ich ihn darauf hin und bitte ihn, den Rauchwarenkonsum auf dem Balkon (zum Teil um 20 Uhr, 21 Uhr, 22 Uhr und dann wieder um 6.30 Uhr) einzustellen, auch seine Vermieter haben das schon getan. Leider hat sich weder sein Verhalten geändert, noch habe ich ein Wort des Bedauerns von ihm vernommen.

    Nun bleibt mir nichts anderes übrig, als nochmal einen Vorstoß im Guten zu machen und ansonsten meinen Anwalt zu beauftragen, gegen den Nachbarn straf- und zivilrechtlich vorzugehen. Ich werde sein Verhalten auf keinen Fall länger einfach so hinnehmen.

    Interessantes Detail: Der Nachbar ist Oberarzt an einem staatlichen bayerischen Klinikum und strebt gerade eine Professorenstelle auf Lebenszeit an. Ich möchte von einem Arzt, der wie er ein echtes Drogenproblem (s.o.: bis zu vier mal am Tag…) hat, nicht behandelt werden.

    Antwort
    • Juni 23, 2019 um 12:34 pm
      Permalink

      Drogenabhängiger Arzt? Dein Ernst? Er nutzt es wahrscheinlich als Medizin… Aber immer erst die Leute verurteilen, obwohl man keinen blassen Schimmer über die Hintergründe hat…

      Antwort
    • Juni 24, 2019 um 1:55 pm
      Permalink

      Man wie kann man nur so intollerrant sein , ich wette sie machen sobald sie merken der kifft die fenster auf um meckern zu können , um ein running gag zu nutzen : tragen sie schnautzbart?

      Nun ich bezahle für haus und garten , damit ist das privat gelände in meinen vorrübergehenden besitz bis zur kündigung / oder bin hausbesitzer und nachbar pech für immer… so in meinem privat gelände darf ich kiffen ! Ist wie beim zigaretten raucher .. kannst nix machen , ich hol mir mind 1x in der woche cbd graß…. ganz legal und rauche in meinem garten , nachbarin jammert immer egal wie selten ich das mach , und das ist einfach nich mein problem , die meckert auch wenn wir ihr zu laut reden

      Antwort
    • März 7, 2020 um 2:19 pm
      Permalink

      Hallo. Viele Kiffer sind leider noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen. Du könntest deinen Nachbarn die Möglichkeit des Vaporisierens aufmerksam machen. Damit nebelt man niemanden ein und konsumiert sogar noch viel sparsamer. Es gibt Berichte, in denen man nachlesen kann, dass das so ist. Vaporisieren kann man elektrisch und mechanisch. In einem Fachgeschäft kann dein Nachbar sich erkundigen und die richtige, nachbarschaftsfreundliche Methode für sich finden.

      Antwort
  • Mai 13, 2019 um 1:42 pm
    Permalink

    Hallo ich hab da mal eine Frage, in diesem Kontext bin ich der kiffende Nachbar. Ich rauche in der Wohnung da ich im Erdgeschoss wohne und keinen Balkon habe, deswegen sind alle Fenster geöffnet. Ich glaube die Nachbarn über mir haben damit ein Problem deswegen dachte ich mir damit es keine Probleme gibt gehe ich raus, die haben allerdings Detektive beauftragt die mich verfolgt haben.
    Nun endlich zu meiner Frage 😀 muss ich nun irgendwas zivilrechtliches befürchten?

    Antwort
    • Juni 24, 2019 um 11:57 am
      Permalink

      Mach ne anzeige wegen belästigung , kiffen im privat bereich ( nicht öffentlich zugänglich ist nicht verboten

      Antwort
  • Juni 24, 2019 um 11:57 am
    Permalink

    Mach ne anzeige wegen belästigung , kiffen im privat bereich ( nicht öffentlich zugänglich ist nicht verboten

    Antwort
  • Juni 24, 2019 um 2:40 pm
    Permalink

    Nur um mal etwas mehr Rechtssicherheit zu schaffen.

    Kiffen ist grundsätzlich nicht strafbar!
    Kiffen in der Wohnung ist „eigentlich“ erlaubt.
    Der Besitz – Lagerung oder Verwahrung gleich welcher Droge ist in einem Mietobjekt nicht erlaubt. Eine Abmahnung und letztlich die Kündigung ist also recht schnell durchgeführt.
    Wir hatten unseren Dauerkiffer (Täglich mind. 3h) innerhalb von 1,5 Monaten raus. Gespräche brachten nichts und so wurde eben sofort die Polizei gerufen. Die Tagebuchnummer der Aufnahme an den Vermieter gemeldet mit dem Hinweis auf Mietminderung wenn es so bleibt. Das war die erste Abmahnung. Dann noch einige Tage die Polizei gerufen und wieder dem Vermieter gemeldet. Nach 14 Tagen war die fristlose Kündigung raus.

    Also wie kann jemand Probleme mit einem Kiffer im Haus haben? Einfach etwas Druck machen wenn ein Gespräch nichts bringt.

    Antwort
    • Juli 3, 2019 um 11:24 pm
      Permalink

      Machen das auch Welche ohne vorher zu reden? <~< weil bei mir waren jetz ordnungsamt und Polizei am gleichen Tag vor meiner Straße im wohnungsviertel. Und ich hab vlt, etwas viel Die Zeit geraucht, weil ich dachte das stört niemanden … haben die jetz verdacht auf große Mengen? Dürfen die danach handeln ? Haben irgendwelche Nachbarn Beweise gefunden ? Wohne in 2 Stock… hat das mit vor meiner Straße parken vlt nichts mit mir zu tun?

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.