Test: Skunky Monkey – Das leckerste CBD-Dab auf dem Markt?

Werbung, weil wir das CBD-Konzentrat gratis testen durften. Weitere Deals oder monatliche Liefer-Abos waren (leider) nicht drin.*

Wie ihr bereits in meinem Bericht von der Mary Jane lesen konntet, wurde ich auf Deutschlands wichtigster Hanfmesse von genau einem Produkt ziemlich geflasht: Es handelte sich um die erste vernaschbare Eigenkreation von Vapes’n’Dabs, einem Edelglashändler aus der hanfliberaleren Schweiz. Damals noch als Prototyp, hatten die Eidgenossen des Schweizer Rig-Ladens auf dem Business-Stand von Weedmaps Deutschland ein kleines, unscheinbares Leckerli am Start. 100% THC-frei hieß es – und meine Erwartungen waren dementsprechend nicht all zu hoch.

Das Gute an niedrig gehaltenen Erwartungen ist zweifelsohne der Überraschungseffekt, der eintritt, wenn das Produkt beim Probieren wider aller Voreingenommenheit alle zu niedrig gehaltenen Erwartungen übertrifft. Dann macht sich ein breites Grinsen breit und man ist ziemlich glücklich über die neue Entdeckung.

Genauso erging es mir mit dem CBD-Dab mit der stimmigen Sammelbezeichnung „Skunkymonkey“.

So heißt die schweizer CBD-Spezialität, die in 10 verschiedenen Geschmacksrichtungen verfügbar ist. Die Besonderheit an dem Produkt ist seine Zusammensetzung aus 90% CBD Kristallen und 10% Terpenen. Letztere sorgen für das himmlische Aroma, auf welches ich ein paar Zeilen später noch näher eingehen werde.

Terpene sind Moleküle, die für die tausendfach verschiedenen Geschmäcker der diversen Cannabis-Sorten sorgen und kommen in sehr vielen Pflanzen unterschiedlichster Arten vor. Pfeffer, Rosmarin, Zitronenmelisse, Mangos, Erdbeeren oder Rosen: Sie alle enthalten eine ganz spezielle Auswahl an Terpenen, welche für den charakteristischen Duft und Geschmack der jeweiligen Blüte, Frucht oder gar ganzen Pflanze sorgen. Der Clou: Terpene sind sogar für relevante Wirkungsweisen verantwortlich. Die meisten Terpene erfüllen einen medizinischen Nutzen, regen Stoffwechselprozesse an oder sorgen für bessere Zellgesundheit.

In der Natur beträgt der Terpen-Gehalt einer Pflanze meist unter 1%

Das Skunky Monkey Konzentrat jedoch enthält ganze 10% Terpene, also in etwa das 10-fache von dem, was in Pflanzen natürlich vorkommt. Dementsprechend intensiv fällt die Geschmacksexplosion aus, wenn man das Konzentrat das erste Mal durch die Rig inhaliert. Wie immer kommt der volle Geschmack erst beim ausatmen zur Geltung, jedoch ist bereits das Einatmen ein Hochgenuss. Einfach, weil der Dampf super sanft über Schleimhäute und Luftröhre in die Lungen gleitet und mindestens genauso sanft wieder aus Ihnen entflieht. Dabei seine Bahnen über die Geschmacksknospen der Zunge zieht und ab dem Moment des Ausatmens erstmal ein gewisses Wow-Gefühl hinterlässt. Dazu muss ich ehrlicherweise sagen, dass ich vorher noch keine ähnlich hochdosierten Terpenversetzten Dabs gezogen habe, weshalb allein das hohe Vorkommen der Terpene im Konzentrat ein Hochgefühl in mir auslöste. Das Skunky Monkey CBD-Dab wirkt sehr ätherisch, befreiend und hilft durch den hohen CBD-Gehalt effektiv dabei, von übermotiviert angegangenen THC-Trips herunterzukommen.

Bei der Mary Jane war es damals verdammt heiß, die Sonne brannte, Schattenplätze ohne Hitzestau existierten auf dem Freigelände der Messe faktisch nicht und eigenes Trinken durfte auf keinen Fall mit auf das Gelände genommen werden. Der mir zu Beginn der Messe angebotene Joint aus leckerem Bio-Gras setzte mir unter den heißen Bedingungen mehr zu, als ich es eigentlich gewohnt war. Meine Toleranz ist aber auch nicht sehr hoch, von daher war das sicherlich auch ein Stückchen erwartbar…

CBD kann der Retter in der Not sein!

Nachdem ich den Joint zwar schon bei der Hälfte ausgemacht hatte, war ich trotzdem schon so dermaßen high, dass ich mich damals entschloss, an dem Tag nicht mehr zu kiffen. Doch die unverhoffte Rettung nahte zum Glück im Weedmaps-Zelt, wo die Eidgenossen von Vapes’n’Dabs eine „Dabbing-Bar“ bereitstellten. Allein schon die wunderschönen Recycler-Dab-Rigs und dekadenten Mininails zogen mich in ihren Bann, das Konzentrat war für mich anfangs allenfalls Nebensache. Es war für mich trotz meines damaligen Zustandes etwas ernüchternd, dass es nur CBD-Dabs für „Nicht-Patienten“ wie mich gab. Doch im Endeffekt war es genau das, was ich in dem Moment brauchte. Der ordentlich portionierte Dab geleitete mich schlagartig wieder in die volle Gegenwart, forcierte meine Sinne auf ungewöhnliche Weise und verlieh mir eine ordentliche Portion Wohlbefinden. In einem englischen Strainreview würde man wahrscheinlich von dem Begriff „uplifting“ sprechen.

Nach einem guten Gespräch mit den Skunky Monkey-Machern sicherten diese mir eine weitere Probe für zu Hause zu. Da das Konzentrat jedoch zum Zeitpunkt der Messe noch gar nicht auf dem Markt war, dauerte es noch ein Weilchen, bis zwei Kostproben der Sorten Gorilla Glue und Amnesia bei mir eintrafen. Die Sorten entsprechen geruchlich ungefähr dem, was ich von den Blüten dieser Strains noch im Sinn habe.
Praktischerweise habe ich im Moment sogar ein paar Amnesia-Blüten da, um das Konzentrat mit diesen zu vergleichen. Und tatsächlich: Die Terpenauswahl ist sehr gut getroffen, die Geruchsprofile gleichen sich ziemlich stark.

Damals auf der Mary Jane hatte ich noch das Gefühl, jede Sorte des Skunky Monkey Konzentrats würde ungefähr gleich schmecken, nämlich sehr zitronig. Auffallend dominant zitronig, aber trotzdem natürlich sehr lecker. Die mir nun vorliegenden Proben scheinen jedoch etwas weiter entwickelt zu sein: Nicht nur sehen sie in ihrer Farbe stark unterschiedlich aus, nein, sie schmecken auch sehr differenziert.

Look & Feel – der Geschmack des Skunkymonkey CBD-Dabs sucht seines gleichen

Die in kleinen 0,5mg Glas-Behältern gelieferten terpenversetzten Konzentrate präsentieren sich im Fall der Amnesia-Sorte in hellem Gelb, das Gorilla Glue hingegen in weiß-hell-beige-leichtgrau.
Beide Konzentrate schmecken durch ihren hohen Terpen-Gehalt enorm intensiv und teilen sich die gleiche Grundgeschmacksnote des CBD. Unterschiede nehme ich nuanciert wahr.

Amnesia CBD-Dab

Die Amnesia-Geschmacksrichtung tendiert in Richtung Lavendel und Sandelholz, jedoch in einer deutlich ätherischen Form, ähnlich den Ölen, mit denen man Duftlampen bestückt. Der Sandelholz-Geschmack fällt mir auch immer wieder bei Templeball-chocolope-artigem Hasch auf – so gesehen schmeckt das Amnesia-Konzentrat auch ziemlich nach Hasch, besonders im Nachgeschmack.

Generell fällt es mir jedoch nicht leicht, den Geschmack einer Amnesia allgemeingültig zu beschreiben. Das gilt aber auch für die Blüten dieser Sorte. Im Vergleich zu fruchtigen Cannabis-Strains wie Sour Strawberry Diesel fällt es schwer, den Geruch von Sorten wie Super Silver Haze oder Amnesia mit anderen, gewohnten Aromen zu vergleichen – denn dafür sind diese Sorten zu charakteristisch und die Aromen kommen in der Zusammensetzung nicht in anderer, mir bekannter Form vor. Amnesia-Liebhaber können sich aber darauf verlassen, dass das Terpenprofil im Skunky Monkey Amnesia ziemlich nah an dem der Blüten ist. Dafür habe ich eben noch einmal extra intensiv an den Amnesia Blüten gerochen. Rein subjektiv liegen beide bei sehr ähnlichen Duftnoten.

Gorilla Glue CBD-Dab

Das Gorilla Glue schmeckt für mich wie der Duft mediterraner Nadel-Wälder, Koniferen, Wassermelonen und auch Mangos. Die Mango-Assoziation lässt auf das Terpen Myrcen schließen, welches nicht nur in der Mango relativ üppig vorhanden ist, sondern nach einer Untersuchung der High Times auch in den allermeisten Cannabis-Strains das mengenmäßig dominanteste Terpen darstellt. Gefühlsmäßig sogar in Richtung getrocknete Mango gehend…

Lassen wir den Geruchsvergleich bei Seite und widmen uns einem weiteren, wichtigen Punkt: Wo kommen die Terpene im CBD-Konzentrat her? Auf dem Chemikalien-Markt gibt es so ziemlich jedes Terpen in rauen Mengen käuflich zu erwerben. Dabei kommen jedoch je nach Variante gewaltige Preisunterschiede zusammen: Synthetische Terpene kosten fast gar nichts, aus Pflanzen gewonnene Terpene etwas mehr und dann gibt es ja auch noch Bio… Wenn von einer Pflanze, dann stellt sich die nächste Frage: Canna-Derived or Non-Canna-Derived? Es gibt Terpene von bestimmten Cannabis-Sorten, die werden aus nur EINER Pflanze extrahiert, also einer Pflanze derselben Sorte, die später auch auf dem Etikett des Terpenfläschchens prangt. Canna-Derived. Quasi die Singlemalts unter den Terpenen, Preise jenseits von gut und böse.

Die deutlich preiswertere Alternative stellen Non-Canna-Derived Terpene dar, die aus verschiedenen Grunddüften das Terpen-Profil bestimmter Strains nachbilden. Die einzelnen Terpene kommen dabei meist von Zitruspflanzen, Lavendel, aus Nadelbäumen oder deren Harz und in den meisten Fällen NICHT direkt aus den Cannabis-Pflanzen. Wer jetzt große geschmackliche Unterschiede bei den beiden Terpen-Arten erwartet, wird enttäuscht sein: Die Non-Canna-Derived Terpene schmecken ihren deutlich exquisiteren Verwandten ziemlich ebenbürtig, Blindtests konnten das bestätigen. Aber ich kenn das, man möchte auch gern mal die besten und echtesten Terpene da haben.

Das Skunky Monkey CBD-Dab für 35 bzw. 55 CHF kommt  mit Non-Canna-Derived Terpenen, welche jedoch immerhin von echten Pflanzen und nicht aus der künstlichen Synthese stammen.
Bei 10% Canna Derived Terpenen würden allein die Terpene in einer 1-Gramm-Portion CBD-Dab um die 50 EURO kosten, da wäre man dann beim Endprodukt bei weit über 100 EURO. Soviel würde ich persönlich ungern für CBD ausgeben, deshalb finde ich die Entscheidung, Non-Canna-Derived Terpene zu verwenden, sehr begrüßenswert!

Unterm Strich

Lecker, wirkt wie CBD und so viel CBD auf den Euro bekommt ihr in Blüten niemals.

Achja, das Skunky Monkey ist tatsächlich das leckerste CBD-Dab, das ich je gedabbt habe. Praktischerweise gab es bei der Dabbing-Bar von Vapes’n’Dabs damals auch viele fremde CBD-Dabs zum probieren, eingesammelt an Ständen der Mary Jane. Jedoch bin ich weit davon entfernt zu sagen, die Skunkymonkey-CBD-Dabs wären die besten auf dem Markt – denn den gesamten Markt an CBD-Dabs überblicke ich im Moment noch nicht. Für Empfehlungen bin ich jederzeit offen, immer rein damit in die Kommentare.

Diese Sorten könnt ihr (auch in Deutschland) kaufen:

Sorten in je 0,5 (35 CHF) und 1 Gramm (55 CHF) Glaspfännchen:

  • AK 47
  • OG Kush
  • Grapefruit OG
  • Gorilla Glue
  • Gipsy Haze
  • Dosidos
  • Critical
  • Cheese
  • Amnesia
  • Tangie

Link zum Shop: skunkymonkey.ch

*Auch wenn der Testbericht gut klingt, spiegelt er lediglich meinen ehrlichen, kritischen und subjektiven Eindruck wieder. In dem Fall hat mich das Produkt einfach vollends überzeugt. Glückwunsch SkunkyMonkey!

Lorenz

Lieblingsfarbe Grün - Farbe der Hoffnung, Farbe meiner politischen Heimat und Farbe meines Lieblingskrauts. Weitere Buzzwords meines Lebens sind Fotografie, Reisen und die Liebe zum geschriebenen Wort. 1997 wurde ich im tiefsten Osten geboren und bin trotzdem (oder gerade deswegen?) ein linksgrünversiffter Gutmensch geworden. Nach 1,5 interessanten Jahren dualer Studiertätigkeit im Fach Wirtschaftsinformatik widme ich mich mich im Moment ganz im Sinne meiner Bloggertätigkeit einem Bachelor in Gartenbau.

Ein Gedanke zu „Test: Skunky Monkey – Das leckerste CBD-Dab auf dem Markt?

  • November 1, 2018 um 11:14 am
    Permalink

    Wie weit kommt man mit 0.5 Gramm?

    Bin neu bei dem Thema. Wenn man ca. 0.5 Gramm auf den Vaporizer tun soll, wieviele Züge hält dann das Wachs?

    Welchen Vaporizer nutzt du und auf welcher Stufe (Temp) verdampfst du?

    Gruß Björn

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.