THC-Sirup: Wie es wirkt und wie man es herstellt

Oh, dieses High, das fast perfekte High. Alles so leicht, freundlich, ach, es ist einfach genial. Letztes Jahr hatte ich schon Mal mit Ramon THC-Sirup getrunken, aber das war zwischen Tür und Angel. Ich konnte es im Großstadtrausch nicht wirklich genießen. Deswegen habe ich mir wieder THC-Sirup besorgt und habe es mal voll und ganz genossen. In diesem Artikel wird es darum gehen, wie THC-Sirup wirkt und wie man den THC-Sirup ganz einfach selber herstellen kann. 

Was ist THC-Sirup? 

Yam yam

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THC-Sirup ist quasi ein sehr süßes THC-Konzentrat, das vorher decarboxyliert wurde. Wer nicht weiß, was decarboxylieren ist: Mit diesem Vorgang aktiviert man das THC, hier ein kompletter Artikel zum decarboxylieren. Man kann es quasi als Nahrungsergänzungmittel überall mit rein mischen, mein persönlicher Favorit ist Sprite mit THC-Sirup. Oder noch besser THC-Sirup mit Red Bull – Porny! In Deutschland ist THC-Sirup noch nicht so bekannt, obwohl es in anderen Ländern schön längst seinen Durchbruch hatte. Der Trend kam, wie sollte es anders 2016 sein, aus den USA und ist 2017 auch in Deutschland angekommen. Seit 2018 feiert er seinen Durchbruch.

Mein Tipp: das wird zum Trendgetränk überhaupt. Durch seine Farbe erinnert es an Codein, THC-Sirup ist aber die gesündere Variante – Hippie-Codein. Der THC Sirup der auf Instagram gerade durch die Decke geht, ist zum großen Teil selbst hergestellt, oder hat seinen Weg über Umwege von Barcelona nach Deutschland  gefunden. 

Wie wirkt THC-Sirup? 

Die Wirkung ist sehr entspannt und leicht. Wem pure THC Joints zu stark sind, der wird mit THC Sirup sehr glücklich werden. Man hört immer wieder, dass THC Sirup nicht so stark wirken soll. Das kann ich bestätigen. Es liegt jedoch nicht am THC Sirup selbst, sondern am Herstellungsprozess und den Umständen des Konums. Mit vollem Bauch wird dich der THC Sirup nicht vom Hocker hauen, daher sollte man darauf achten, nicht direkt nach dem Mittagessen das süße Zeug zu trinken. War auch mein Anfänger-Fehler, die Wirkung war nach dem Abendessen – nun ja – eher low.

Aber am nächsten Tag gab ich mir noch eine Runde THC Sirup, diesmal aber nur mit einer Scheibe Toast im Bauch, und es hat mich schön weggeknallt. Die Wirkung tritt sehr viel schneller ein, als zum Beispiel bei einem Space Cookie. Nach gut 15-30 Minuten ist die Wirkung da und hält gute 3-4 Stunden. Nach dem Konsum kann man sich auch wieder vollfuttern, da das THC dann eh schon im Blut ist. 

Wie stellt man THC-Sirup her? 

Zuerst dachte ich, dass es mega aufwändig ist, THC-Sirup herzustellen. Dauert aber keine 40 Minuten, wovon nur 15 Minuten reine Arbeitszeit sind. Irgendwie bin ich etwas komisch, wenn es um Flüssigkeiten geht, daher kaufe ich sowas nur von Menschen, denen ich vertraue, in einem Fachgeschäft, oder stelle es halt selbst her. Bitte kauft niemals von fremden Menschen THC-Sirup, da man dort kaum nachprüfen kann, was wirklich drin ist. Bei Cannabisblüten geht das noch relativ einfach, aber beim THC-Sirup haben wir Hobby-Chemiker keine Chance. 

Deine Zutatenliste: 

  • 4-6 Gramm Cannabis
  • 3 Tassen Wasser und 3 Tassen Kristallzucker 
  • 3 Esslöffel pflanzliches Glyzerin 
  • 1 Topf mit dem ihr den Sirup in eine passende Flasche kippen könnt 
  • 1 Sieb 
  • Gaze oder Mull, gibt es in jedem Supermarkt 

Praktische Anleitung zum THC-Sirup herstellen: 

  • Gib die 3 Tassen Wasser in dem Topf und lass es leicht kochen. 
  • Gib nun dein fein gemahlenes Cannabis und den Zucker in den Topf und warte, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat.  
  • Lasse nun das Ganze für etwa 20 Minuten leicht kochen. 
  • Nun stellst du die Herdplatte etwas runter und gibst das Glyzerin in den Topf. Schön umrühren! 
  • Jetzt lässt du das Ganze für weitere 10 Minuten ganz leicht kochen. 
  • Nimm den Topf vom Herd und gönn der Masse eine kurze Pause von 15 Minuten 
  • Nun nimmst du deine Gaze oder Mull und legst es in das Sieb, dann nimmst du deinen Topf, gießt alles durch das Sieb, sodass keine Pflanzenreste mehr in dem Sirup sind. Ein passender Behälter für dein THC Sirup sollte auch da sein. Verwende am besten einen Glasbehälter und keinen aus Plastik. 
  • Dein THC-Sirup ist fertig! Glückwunsch. Wer will, kann auch gerne Lebensmittelfarbe bei Schritt 5 hinzugeben oder essbaren Glitzer – sieht halt fett aus.  

Hier noch eine schnelle Video Anleitung zum THC-Sirup herstellen: 

Fazit: 

Wer wie ich das entspannte High liebt, das einen nicht zum Zombie werden lässt, wird den THC Sirup feiern. Das geilste ist halt, niemand sieht, dass es THC Sirup ist. Meinen ersten THC Sirup habe ich am KaDeWe in einem schicken Café getrunken, voll entspannt. Auch dass die Wirkung so schnell einsetzt, ist ein klarer Pluspunkt gegenüber einem Spacecookie oder sonstigen THC-haltigen Nahrungsmitteln. Es lebe der Zucker.
Noch der Pflichtteil: Der Besitz von THC-haltigen Produkten wird in Deutschland hart verfolgt, daher passt auf euch auf, dass ihr nicht erwischt werdet. Aber das Schöne am THC Sirup ist, dass man das THC nicht riecht und kein Polizist der Welt mit bloßem Auge erkennen kann, worum es sich handelt.  

Daniel

In erster Linie bin ich ein Mensch, der das Spiel "Leben" mit voller Punktzahl abschließen möchte. Ich bin eine Mischung aus Hippie und Outlaw. 2017 habe ich Cannabis Rausch gegründet, um aus der Sicht des Cannabiskonsumenten zu berichten. Ich liebe Mode, Autos, Reisen und natürlich meine grüne Göttin. Ich lasse mich vom Leben treiben und schaue was es mir zu bieten hat. PS: Folgt mir bei Instagram. Einfach auf den ICON drücken.

9 Gedanken zu „THC-Sirup: Wie es wirkt und wie man es herstellt

  • April 17, 2018 um 8:05 pm
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    Wird Glyzerin/Glycerin nicht giftig wenn man es kocht?

    Und kann man dies nur in einer Apotheke kaufen oder auch in einer Drogerie oder sogar einem Supermarkt?

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    • April 18, 2018 um 7:57 am
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      Bitte nur pflanzliches Glyzerin kaufen. Ist in jedem Reformhaus und Apotheke erhältlich.

      Antwort
  • November 19, 2018 um 8:40 pm
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    Wie viele mischen zum trinken krieg ich mit der Zutaten liste

    Antwort
  • Juni 10, 2019 um 6:28 pm
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    So funktioniert es nicht. 1. Kochvorgang nach deiner Beschreibung mit 15 gr. guten Verschnitt. Da habe ich 600 ml erhalten. 20 ml in Red Bull gemischt, keine Wirkung. Nächsten Tag 40 ml, keine Wirkung. 2. Kochvorgang mit 15 gr. feinste Blüten, knapp 600 ml, 20 ml gemischt, keine Wirkung. Zucker und Wasser extrahiert das THC nicht. 3. Kochvorgang: 15 gr. Verschnitte in 100 ml reinen Alkohol gelegt, ca. 15 min, paarmal gerührt und vorher im Tiefkühlschrank gelagert. Dann das ganze in deine Rezeptur gemischt. Immer unter 100 Grad gekocht, damit verdampft der Alkohol. Über 900 ml, es ist weniger Wasser verdampft, weil immer knapp unter 100 Grad gekocht. 20 ml gemischt in RB, nach einer Stunde merkte ich wie es anfing, 30 min. später musste ich mit Gartenarbeit aufhören. Dann musste ich erstmal ne Stunde auf der Terrasse chillen. Dann konnte ich weiter arbeiten. Ich war richtig breit, 20 ml waren zuviel.

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    • Juni 11, 2019 um 5:58 am
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      Hm da scheint von deiner Seite irgendwas verkehrt gelaufen zu sein. Das Rezept haben nun schon hunderte Leser ausprobiert und waren zufrieden. Zum einen kann es an deinem Weed gelegen haben oder an deinen Küchengeräten die die Temperatur nicht korrekt ausgegeben haben.

      Antwort
  • Juni 11, 2019 um 11:53 am
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    Ich bin Dipl.Ing. Verfahrenstechnik (TU Stuttgart). Einige meiner Hauptfächer waren technische Chemie, chemische Verfahrenstechnik, Biochemie, Biotechnologie. Und nach über 100 Klausuren und Prüfungen bin ich anscheinend zu blöd einen Topf, Herd und ein Thermometer zu bedienen. Um THC zu lösen braucht man ein Lösemittel, die bekanntesten sind Öle, Fette, Butter o.ä. oder Alkohol. Es gibt ein Kaltextraktionsverfahren mittels Glyzerin (aber viel mehr davon als 3 EL) und das ganze dauert 120 Tage. Man kann es auch mittels Ultraschall Prozessor (ca. 4000 Euro) lösen. Mit Zuckerwasser kann man kein THC extrahieren. Bitte gib mal einen Quellennachweis davon.

    Antwort
    • Juni 11, 2019 um 12:39 pm
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      Du scheinst wohl einfach nicht kochen zu können. Job verfehlt oder deine Instrumente sind einfach nicht geeicht.

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  • Juni 27, 2019 um 11:21 am
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    Joschka dann hoffe mal dass das hier keiner liest und dir deinen Titel wieder ab nimt 😉

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    • Juni 27, 2019 um 12:48 pm
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      Kein Problem, du dagegen hast doch noch nicht mal ne Uni von außen gesehen. Ließ den Text mal genau, es werden keinerlei Angaben über Temperatur gemacht, aber ich soll den Topf eichen, ich habe mich tot gelacht. Sei es drum, es hat ja funktioniert, nur nicht nach der Anleitung hier, ich habe auch nirgendwo eine Anleitung wie hier dazu gefunden. Es gibt genügend Webseiten die meine Vorgehensweise bestätigen. Diese hier beschriebene geht einfach nicht, das steht fest, probiere es doch aus. Grund: Es fehlt das Lösungsmittel. Das ist nun mal Chemie. Aber heutzutage wird ja Glauben vermittelt und nicht Wissen.

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