Die Urban Chili im Praxistest

In unserem ersten Teil zur Urban Chili haben wir die Einleitung zur Growbox geschrieben. Heute ist der Praxisteil dran. (Hier geht es zum ersten Teil) 

Die Urban Chili hat in einem Flur ihren Platz gefunden. Der Flur ist ca. 4 Laufmeter vom Schlafzimmer entfernt, ob das nun die nächtliche Schlafruhe beeinträchtigt, findet ihr weiter unten heraus.

Nun erstmal zu der echt überraschenden Tarneigenschaft der Urban Chili. Der Grund warum man sich auch für die Urban Chili entscheidet, ist ihre Unauffälligkeit. In dem Flur neben Jackenständer und Schuhregal, fällt sie kaum bis gar nicht auf. Als Besitzer der Urban Chili weiß man natürlich, dass es sich hier um keinen normalen Schrank handelt, sondern das er mit der feinsten Technik bestückt ist, um kräftige und schöne Blüten zu züchten. Dennoch hat man immer diesen leichten Mindfuck, das sie auffallen könnte. Dem ist aber nicht so. Es gab sehr viele Leute, die diesen Flur passiert haben. Und niemanden ist sie aufgefallen. Und das obwohl die Urban Chili die ganze Zeit lief und die kleinen Ventilatoren die ganze Zeit an waren.

Faktor Mensch

Am Anfang wurden die 4 Töpfe mit Samen von Exotic Seeds ausgestattet. Mango Cream & Amnesia. Nach der Keimung ist aufgefallen, dass der Abstand zwischen Keimlingen und der 550Watt LED für den Anfang viel zu groß war. Daher musste die Wanne, in der die Töpfe standen näher an die LED.

Um die Wanne höher zu legen, wurden einfach ein paar Bücher und Töpfe entwendet, um die jungen Damen näher an die Lichtquelle zu bringen. Denn eines ist sehr wichtig in den ersten Wochen und das ist das Licht! Das Gute an der LED ist, das sie kaum wärmer als 28-32 Grad wird und das können die Kleinen ab.

Leider musste der erste Grow wegen Übernässung und falschem Dünger gekillt werden. Das kommt davon, wenn Outdoor-Grower am Werk sind. Dafür kann die Urban Chili nichts, sondern viel mehr der Grower selbst. Daher sollte man die kleinen Ladies zuerst in einer Anzuchtbox etwas wachsen lassen und diese dann erst in die großen Töpfe in der Urban Chili setzen.

Dank der ganzen Samen von Exotic Seeds, war ein zweiter Grow nach dem ersten Fehlversuch gar kein Problem. Dieses Mal aber mit 4 gleichen Seeds namens Black Haze. Nur mal so am Rande, die Black Haze ist optisch eine gigantisch schöne Dame.

Hannes und die Urban Chili

Da der aktuelle Grow bei unserem Grower Hannes nun im vollem Gange ist, müssen wir noch ein paar Wochen Geduld haben, bis die Black Haze bereit zum Ernten ist.

Die Urban Chili steht auf dem Flur, wie schon weiter oben beschrieben, also legte ich mich mal für 20 Minuten in das Bett von Hannes und lauschte der allgemeinen Geräuschkulisse. Viele von euch kennen sicherlich dieses Kühlschrank Geräusch, wenn der Generator angeht. Dieses Geräusch ist sehr gut zu vergleichen mit der Urban Chili. Das man sie nicht hört wäre gelogen, aber das sie zu laut ist und einem auf den Sack geht auch. Komischerweise ist es niemanden der Besucher aufgefallen, dass sich in dem schicken Schrank wohl mehr verbirgt, als nur ein paar Schuhe oder ähnlichem. Menschen die nichts wissen, werden niemals herausfinden, dass in dem Schrank 4 Ladies stehen.

Nun kommen wir mal zu einem kleinen negativen Punkt und das ist die Luftfeuchtigkeit. Es ist extrem schwer, die Luftfeuchtigkeit in der Urban Chili hoch zu halten. Denn gerade junge Pflanzen lieben eine hohe Luftfeuchtigkeit. Eine Wasserflasche zum Besprühen fällt flach, da die Growbox aus Holz ist. Die Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 46%-55%. Es kommt natürlich auch darauf an, wie es um die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung bestellt ist. Das stellt nun kein wirkliches Problem da, ist aber von den Sollwerten etwas entfernt.

Fazit zum Praxistest der Urban Chili:

Ganz ehrlich, die Urban Chili ist was für Menschen, die Spaß an der Selbstversorgung haben, und das am liebsten so unauffällig wie möglich. Das kann die Urban Chili auch. Sie fügt sich wirklich in jede Butze ein und macht ihr Ding. Auch das man die Growbox mal für ein paar Wochen alleine lassen kann, ist ein riesen Pluspunkt! Selbstredend ist die Growxbox nicht dafür geeignet, um das Leasing des C63 AMG zu finanzieren. Vielmehr für den Eigenbedarf. Und wenn es um den Eigenbedarf geht, möchte man so unauffällig wie möglich growen.

Man sollte die Urban Chili nicht im Schlafzimmer stehen haben, denn dafür wäre die Geräuschkulisse zu groß.

Der Preis von den 1499€ schien mir am Anfang recht hoch. Aber jetzt im Praxistest, ist dieser Preis mehr als gerechtfertigt, denn Understatement und Sicherheit sind beim growen das Wichtigste. Also, kauft den Jungs von Urban Chili die Bude leer!

Website von Urban Chili: Hier drücken

Daniel

Ich bin im Jahr 1987 im Norden von Deutschland geboren und kann daher eine Heidschnucke von einem normalen Schaf unterscheiden. Den größten Teil meines noch kurzem Lebens habe ich in Berlin verbracht. Seit 2018 bin ich ein digitaler Nomade. Ich liebe Mode, ohne schnelle Autos kann ich nicht leben, bin ein Serien Junkie und Cannabis ist für mich mehr als nur ein Hobby.

3 Gedanken zu „Die Urban Chili im Praxistest

  • November 2, 2018 um 8:59 am
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    Und?Wie schauts aus mit dem Geruch?HAb schon viele Test berichte gelesen aber keiner schreibt was über den Geruch!!!Wie gut filtert diese Box?

    Antwort
  • November 2, 2018 um 2:41 pm
    Permalink

    aha ok…also eigentlich dann ja nichts für zuhause…dann erschliesst sich mir hier nicht der Sinn.weil fürn KEller oder sonst wo kann ich mir auch um 1000 euro billiger ein GRowzelt kaufen mit allen drum und dran…ggggggg

    Antwort

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