Wanted: Mehr ehrliche Gesichter in der Cannabisszene

Seit 2 Jahren werde ich gefragt, warum ich so offen über Cannabis schreibe. Meine Artikel sind vielfältig, ich schreibe über Drogendealer, mach auch Interviews mit ihnen, treffe sie. Ich schreibe Artikel über Mischkonsum oder lebensverändernde Substanzen wie DMT. Treffe Musiker und stelle ihnen Fragen. Mache Interviews mit Dudes die Cannabis illegal anbauen. Schreibe darüber wie es ist high auf einem Highway zu fahren. Oder ich öffne mein Herz und schreibe über Spiritualität. Ich tue Dinge, die nicht in die in die breite Masse passen, nicht in das System. Das was ich mache hat mit Drogen zu tun. Ist so.

Man muss bedenken das ich niemals etwas in dieser Richtung studiert oder gelernt habe, jetzt denken sich sicher einige „Hab ich mir schon gedacht.“  Zum einen macht es mir Spaß, es gibt stätig eine steile Lernkurve. Das was man über psychedelische Drogen lernen kann, zu denen auch Cannabis gehört, ist gefühlt endlos in allen Facetten. Meine Mitstreiter, die ebenfalls versuchen viele Menschen zu erreichen, tragen die Selbe gesellschaftliche Bürde auf ihren Schultern. Die Bürde verurteilt zu werden. Jeder der sich im öffentlichen Raum zu Cannabis bekennt, hat meinen bedingungslosen Respekt. Ich weiß nicht wer alles diesen Blog liest, ich weiß nur das es hunderttausende Menschen sind. Menschen, die ich nicht kenne. Oft kommen Komplimente das mein öffentliches Auftreten hilft Cannabis in die Gesellschaft zu bringen. Und das von Menschen, die nicht mal selber Cannabis konsumieren, sie wollen sich nur informieren.

Die meisten Informationen die ich veröffentlicht habe, waren vorher noch NIE frei zugänglich für die Menschen.

Wissen ist Macht. Auch gibt es Menschen die sich selber für Cannabis einsetzen, oder es selber anbauen, aber meine Artikel scheisse finden, da ich so offen darüber schreibe und die Dinge beim Namen nenne. Drogendealer denken, dass durch meine Artikel die Polizei auf sie aufmerksam wird, die Cannabisgegner denken, dass ich die Menschen zum Drogenkonsum verführe. Ich vermittel Informationen, die die breite Masse sonst niemals kennengelernt hätte. Anders als man es von den Mainstream Medien kennt. Man kann meine Artikel gut oder schlecht finden. Ich urteile nicht über meine Schreibfähigkeiten, ich bin nicht sonderlich gut oder begabt, ich bin nur ein Dude der halt schreibt. Vielleicht könnte ich meine Sätze sanfter formulieren, oder andere Worte wählen. Aber all das ist gar nicht so wichtig. Schon wichtig, aber das wäre nicht der Punkt dieses Artikels.

Mir geht es darum, dass Cannabis ein Gesicht bekommen muss. Ich habe heute einen Artikel von „DopedDave“ im Spiegel gelesen. Link. Ein norddeutscher Typ, der sein Leben mit Cannabis auf Instagram dokumentiert. Ein mutiger Schritt. Was ich an ihm so hart feier ist, dass er alleine für sich steht. Es steht keine Firma hinter ihm, keine Agentur, niemand. Nur er alleine. Ich betone seine Eigenständigkeit deshalb so sehr, da es in der Cannabisszene eher so ist, dass immer eine Firma oder Agentur hinter den Menschen steht. Das Interview im Spiegel liest sich gut, ein schickes Titelbild von ihm gibt es auch noch oben drauf. Dope Dave ist natürlich nicht die einzige Person, die alleine an die Öffentlichkeit geht. Aber er macht es halt ziemlich professionell, was eine EXTREME Seltenheit ist. Die Mitarbeiter von Sens Media (nach eigenen Angaben die führende Cannabisagentur in Deutschland) zeigen sich auch gerne in der Öffentlichkeit. Beispielsweise im TV, nur sind das kranke Mitarbeiter, also Cannabispatienten, die mit einem schönen Firmen T-Shirt ausgestattet sind. Man muss ja seine Angehörigkeit präsentieren. Auf jeden Fall tiefsten Respekt an alle, die sich das überhaupt trauen. Nur gibt es bei solchen Firmenpräsentationen im TV, Print und bei digitalen Publishern, einen komischen Beigeschmack. Das ist nicht echt, also nicht ganz. Wenn man bedenkt, dass fast alle Mitarbeiter bei Sens Media ein Cannabisrezept haben, könnte man denken dass ein System dahinter steckt. Da steht immer so eine Medienfirma im Hintergrund, die Sales machen will. Durch ein Cannabisrezept kann man sich immerhin ganz legal im Fernsehen profilieren, ohne die Repressionen vom Staat fürchten zu müssen. Mag ich nicht. Ich mag diese Art von Medien einfach nicht. Es hat einfach einen faden Beigeschmack, wenn man weiß dass die Firma nur in die Öffentlichkeit will und den Bonus der Kranken ausnutzt. Ich kann es ja verstehen, wenn man hinter seiner Firma steht, easy. Würde ich wahrscheinlich nicht anders machen. Aber so, ich weiß ja nicht.

Nur kann ich die neue Volksreligion „Unternehmen“ nicht nachvollziehen.

Immer öfter höre ich dass Unternehmen die Welt retten können, da kräuseln sich bei mir die Sackhaare. Versteht mich nicht falsch, es gibt einen Haufen cooler Unternehmen auf der Welt. Nur denke ich das Unternehmen der Gesellschaft und dem Allgemeinwohl dienen sollten, sie sollten uns als menschlicher Rasse dienlich sein und uns nicht ausbeuten. Meine Ansichten passen vielleicht nicht in die jetzige Zeit. Nur wenn man gewisse Dinge auf dieser Welt etwas mehr versteht, merkt man das sowas wie Medienunternehmen NIEMALS dem Allgemeinwohl dienlich sein können, da sie im System selbst agieren und funktionieren. Wenn Medienunternehmen mit dem Fokus Cannabis, Geld durch Kranke verdienen wollen, stelle ich mich entschieden dagegen. Es braucht echte Menschen, die Cannabis ein Gesicht geben, das ist in meinen Augen der einzige Weg. In unserer wissenschaftlich und rationell geprägten Welt, sind meine Worte noch nicht so viel Wert, aber auch die aktuell dem Zeitgeist entsprechende Religion „Unternehmen“ wird irgendwann zerfallen.

Aber es gibt ja auch andere  Organisationen wie beispielsweise den DHV, der eigentlich regelmäßig in der Mainstream Presse zu erspähen ist. Der Deutsche Hanf Verband (DHV) hat zum Beispiel über 100.000€ für eine Justizkampagne gesammelt. Ich habe dort auch ein paar kleine € gespendet, das darf auch mal geschrieben werden. Diese Kampagne wird in meinen Augen nicht viel bewirken, aber ich drücke trotzdem alle meine Daumen das es klappt. Dennoch ist der DHV nicht mein Fall, da ich Lobbyvertretungen aus tiefstem Herzen verachte. Aber auch sie leisten ihren Teil  und bestreiten wohl einen der schwersten Wege in der Cannabisbewegung, da sie die Pioniere in vielen Dingen sind. Auch sie geben Cannabis ein Gesicht, auch wenn es nicht hübsch ist. Man muss nicht alles mögen, man kann Dinge aufzeigen und kritisieren, aber dennoch die Arbeit des anderen respektieren und tolerieren. Am Ende des Tages hocken wir eh alle im selben Boot, ob nun in der Cannabisbewegung oder universell gesehen. Die Welt auf der wir leben ist nicht wirklich groß, nur unendlich vielfältig. Mit so einer offenen Einstellung, kann kaum jemand umgehen. Schon gar nicht wenn darüber geschrieben wird. Das Cannabis illegal ist, erschafft viele negative Dinge. Durch die staatliche Repression erschaffen und durch das Gewaltmonopol durchgesetzt, ein richtig negativer Vibe, pfui. Keiner kann sich gewaltsam gegen den Staat wehren oder ihn zerstören. Wie auch? Die Polizei und die Bundeswehr sind nun mal die größte Gang aus Deutschland und hart bewaffnet.

Gebe Cannabis ein Gesicht

Menschen haben vor Dingen Angst, die sie nicht kennen. Als Deutscher hat man schon aus Prinzip vor Dingen Angst, die man nicht kennt. Es ist doch so: Ingo, 44, aus Wuppertal, hat eine 17 Jährige Tochter, die auf dem einen Festival mal Weed geraucht hat. Ingo hat es mitbekommen, dass seine Tochter gebufft hat. Leider hat er keinerlei Erfahrungen mit Cannabis, kennt aus der Presse nur die Kurznachrichten, dass Cannabis eine Medizin ist, dass irgendwelche abgefuckten Typen auf ner Hanfdemo waren, und das wieder mal jemand an synthetischem Cannabis abgenippelt ist. Kiffen macht auch noch dumm, so wie es die Politiker der großen Parteien BIS HEUTE propagieren. Oder er sieht im TV mal die Story von einem Menschen, der Cannabis gegen seinen Krebs einnehmen muss, um nicht vollkommen den Schmerzen zu erliegen. Das erste was er macht, ist sich Sorgen zu machen. Verständlich, ist ja immer noch seine kleine Prinzessin. Er kennt nur die negativen Seiten. Seine Freunde wissen auch nicht mehr. Auf der Arbeit packt sein Kollege Herbert die Story aus, das er jemanden kennt, der jemanden kennt, der wegen Cannabis in die Psychiatrie musste und sein ganzes Leben wegwerfen musste. Dieter hört das Gespräch mit und merkt den schlechten Vibe den die beiden schieben, er hätte gerne seine Meinung erzählt, denn er bufft jeden Abend seinen Feierabend Joint, statt Bier. Traut sich aber nichts zu sagen, weil er Angst hat das ihn seine Kollegen für einen Drogensüchtigen halten. Ingo macht sich immer mehr Sorgen und hat Angst um seine Tochter, dass sie nun einer harten Droge verfallen ist. Der Streit mit seiner Tochter ist vorprogrammiert. Für sie war es nur ein Joint unter Freunden, Sommerferien, bisschen Party, leichte Drogen, why not? Kein großes Ding. Für Ingo allerdings schon.

Das Problem an der Sache ist, dass unsere Artikel zu Jugendschutz Themen niemals bei Google auf Platz eins sein werden, da die großen Verlage ein höheres Vertrauen bei den Suchmaschinen haben. Fakt. Er liest dann eben den Welt Artikel das der Cannabis Konsum BESONDERS für Jugendliche extrem schädlich ist, was zwar vollkommener Bullshit ist, aber den großen Medien vertraut man in der Hinsicht. Es wäre mehr als erstrebenswert, Geschichten von echten Menschen zu lesen. Zum Beispiel den Erfahrungsbericht einer 17 Jährigen, die Cannabis konsumiert hat und es eine gute Erfahrung für sie war. Statt dessen ließt man die Aussagen von der Drogenbeauftragten Mortler, dass Cannabis pures Gift ist. Das Problem ist nur, dass sich zu wenige Menschen offen zu Cannabis bekennen, ihre Gesicht zeigen und ihre Wahrheit erzählen. Subjektiv ist oftmals besser, als ein kaltes Objektiv. Es gibt in Deutschland mindestens 6 Millionen Menschen, die bisher keine schlechten Erfahrungen zum Thema Cannabis hatten. Die Zeit ist gekommen, dass die Menschen ihre Geschichte erzählen, und zwar offen. Es gibt hunderttausende Menschen, denen Cannabis sehr hilft, aber nur die wenigsten schenken der Pflanze den Respekt und vertreten ihre Interessen akzeptiert und frei gelassen zu werden.

Aber vielleicht liege ich auch vollkommen Falsch.

In Dresden zum Beispiel positionieren sich Bürger mit gelben Warnwesten, um gegen Drogendealer zu protestieren. Sie wollen das Gesetze vollstreckt werden. Und meinen es verdammt ernst. KEINE DROGEN IN DRESDEN. So steht es auf den Warnwesten geschrieben. Hier geht es zu deren Petition. Immer mehr Bürger haben ein Problem mit der Gewalt, die der illegale Drogenhandel mit sich bringt. Die Drogendealer auf unseren Straßen sind zu einem großen Teil das Gesicht von Cannabis. Sie bringen Gewalt mit sich und Angst. Wer in solchen Gegenden wohnt, besonders mit einer eigenen Familie, vielleicht mit einem kleinen Kind, fühlt sich unwohl. Ich würde es auch nicht wollen, dass meine Kinder mit Drogendealern den Spielplatz teilen. Man kann sich ja mal selber ein Bild machen vom Cannabishandel. Fahrt mal in die Hasenheide (Berlin) im Sommer, nehmt mal eure Kinder und Verwandten mit. Ich kann es verstehen, dass viele Menschen Cannabis verachten. Aber es ist nicht wahr dass Cannabis das Problem ist, oder Drogen im allgemeinen. Vielmehr ist es unser Staat der diese Probleme zwischen uns Bürgern auslöst. Amaniyy aus Marokko muss halt auch irgendwie Para machen um zu überleben. Er ist auch das Gesicht von Cannabis. Er hat ebenso ein Recht auf Leben und Anerkennung. Man muss jedem Menschen ein Gesicht geben, dass vom Dresdener Wutbürger, oder dem ausländischen Drogendealer. Alle Geschichten müssen wahrhaftig erhört werden, um so die Probleme zu lösen. Sowas gibt es aber nicht in der gleichgeschalteten Medienlandschaft. Es gibt nur Schlagzeilen, mit einem bitteren Nachgeschmack.

Wenn die Cannabisindustrie legal wäre, dann wäre sie wahrscheinlich wie die Weinindustrie:

Locker, coole Anbaugebiete, guter Stoff, bisschen Weisswein auf der Yacht, bisschen kichern, rote Bäckchen bekommen, keiner stört sich dran. Keiner muss für sein Recht auf Rausch in die Öffentlichkeit gehen. Es wäre doch so einfach. Stattdessen müssen wir eigentlich coole Konzepte wie die von Hapa Medical an den Pranger stellen, schreiben das man kinderleicht im WWW Cannabis kaufen kann und, und, und. Am Ende verfolgt jeder seine eigenen Ziele, besonders wenn man viel Geld in den Markt investiert. Leafly, Sens Media oder Weedmaps sind ja nur der sichtbare Teil der teilweise US finanzierten Plagen von Übersee. Egal ob Wutbürger aus Dresden oder US Unternehmen, jeder hat mit Cannabis zu kämpfen, an welcher Front auch immer. Es gibt knapp 60 ernstzunehmende, ausländische Unternehmen, die sich den deutschen Cannabismarkt unter die Nägel reißen wollen, oder es schon teilweise getan haben. Wobei es auch sehr gute Unternehmen in der deutschen Cannabiswelt gibt, von Seedbanks bis zum Filterhersteller, die Deutschen und Europäer sind schon sehr stark aufgestellt. Der wirtschaftliche Erfolg ist für den US-App-Riesen Weedmaps das Non Plus Ultra, Marktmacht. Ein legitimes Ziel in dem System. Aber auch durch eine deutsche Internetpräsenz wollen sie ihre Meinungen an die Leute bringen. Nur die Frage ist am Ende des Tages zu welchem Preis will man ausländische Firmen unterstützen? Das bringt den Leuten hier im Land gar nichts. Es geht schon ewig nicht mehr rein um den Kampf für freies Cannabis, sondern um volle Taschen. Vom Gewächshausausstatter bis zum App Entwickler ist alles dabei, die Branche ist riesig. Sensi Seeds hat beispielsweise den aus meiner Sicht besten Cannabisblog am Start, die Artikel sind echt Gold wert, es gibt auch vorzeige Medien zum Thema Cannabis. Und sie verkaufen Cannabissamen, ziemlich gute sogar. Wie dem auch sei.

Auch wir werden finanziell von anderen Cannabis nahen Unternehmen finanziert, das ist kein Geheimnis. Jeder will an die kapitalistische Sau Zitze. Okay, unsere Förderer sind zum Teil unsere Leser die spenden, oder halt Sponsoren wie Thankyoujane oder Limucan,  die mit CBD handeln. Aber 90% des ganzen halten wir durch unsere Leidenschaft am laufen, was auch echt ein riesen Vorteil ist. Es könnte gerne mehr Money sein. Der Rubel muss rollen, auch ich will einen schicken neuen E-Flitzer, am liebsten von Porsche. Oder mit einen fetten Jeep Wrangler durch Afrika schlengeln um Cannabisplantagen zu entdecken. Wenn ich aber bemerke, dass eine freie Pflanze wie Cannabis von gewinnorientierten Unternehmen gefördert wird, bekomme ich das Kotzen, da es nicht das wahre Gesicht ist. Nicht aus meiner Beobachtung.  Jetzt bin ich aber vollkommen vom Thema abgekommen.

Es geht um Gesichter.

Die wenigsten kämpfen an der vordersten Front, zeigen ihr Gesicht in die Kamera und grenzen sich somit aus einem Teil der Gesellschaft aus. Ich feier nur die, die für sich stehen, und nicht eine bestimmte Meinung vertreten die ihren Arbeitgebern gefallen muss. Medien sollten frei sein, gut finanziert, keine Frage, aber frei von kapitalistischen Zwängen und dem Drang immer ein Sale zu machen, damit die Investoren mehr Geld in die Vorhaben pumpen. So entsteht wieder nur der weichgespülte Mainstream, so geleckt, mit genau abgesprochenen Themen, so wie bei den öffentlich Rechtlichen. Wer moderne Medien versteht, kennt die dahinter liegenden Strukturen. Medienhäuser gehören zu ganz bestimmten, sehr kleinen Kreisen. Ein paar Personen oder Familien, so ist es bei den TOP 10 der Mainstream Medienhäuser und sehr viel anders ist es im Cannagame auch nicht. Ich sehe zu, wie die Branche untereinander aufgeteilt wird, wie Investoren den Markt übernehmen wollen, Gelder spenden um bestimmte eigennützige Visionen umzusetzen. Ich würde es viel mehr feiern, wenn sich alle nur noch für die komplette Legalisierung von Cannabis einsetzen würden, ohne Regulierungen und ohne Lizenzen. Ohne den Zwang damit Geld zu verdienen. Rein universell, wissenschaftlich und spirituell gesehen, müsste Cannabis jetzt FREI sein. Jeder sollte es sich im Garten anbauen können, man sollte es in Geschäften kaufen können, ganz normal. Nur verdient kaum ein Unternehmen etwas an der kompletten Freigabe von Cannabis, durch Lizenzen und Regulierungen wird immer mehr Geld verdient.

Ich kenne Menschen die private Weinreben haben, einfach so, und kein Polizist kommt deswegen zur Hausdurchsuchung.

Eines steht fest, der Staat wird sich nicht so weit verbiegen, dass Cannabis komplett ohne wenn und aber legal wird. Deswegen ist der deutsche Markt auch so interessant für ausländische Firmen, die schon im Cannabusiness sind. Aber was tun? Zum Beispiel Menschen wie DopedDave unterstützen, die ihre Geschichte erzählen. Es reicht vollkommen, wenn man sich die Dinge durchliest oder ansieht, so erreichen Menschen wie er mehr öffentliche Relevanz und somit wird Cannabis mehr und mehr in die breite Masse integriert. Wir müssen unabhängige Menschen unterstützen. Leichter geschrieben als in der Realität umgesetzt. Dies gilt für alle freien Medien und Menschen. Ich für meine Teil weiß zum Glück, dass ich unabhängig bin und einfach nur die komplette Freigabe von Cannabis will, das habe ich in dutzenden Artikeln schon geschildert. Ich will Cannabis nur ein Gesicht geben.

Ich will den Leuten die ungeschönte Wahrheit präsentieren, auch wenn es Interviews mit Menschen sind, die nicht nur Cannabis, sondern auch Heroin verkaufen. Das ist die Wahrheit, daran muss sich jeder EINZELNE in unserer Gesellschaft messen, sich damit auseinander setzen, es akzeptieren. Merken wie kaputt unsere Gesellschaft ist durch unsere Regierung, die Politiker, das System selbst und die verfickten Unternehmen, die uns alle als Sklaven halten und dazu noch wie eine Industriekuh melken. Wir brauchen im Jahr 2019 nur noch eigenständige Menschen, man muss den Dingen ein Gesicht geben.  Ich denke niemand ist von Grund auf Böse, Ausnahmen bestätigen die Regeln. Am Ende will doch jeder von uns nur geliebt werden. Wir Menschen sind dafür erschaffen. Und die Probleme auf der Welt werden nie ein Ende finden, wenn wir die Dinge nicht benennen, auch wenn das Bedeutet das man Egos verletzt. Mein Ego wird auch immer wieder gemobbt, aber damit muss ich klar kommen, den Fehler annehmen und korrigieren.

Dieser Artikel passt mal in so gar keine Kategorie, alles vermischt, professionell gesehen eine lyrische Katastrophe. Aber, hey, ich muss mich vor niemandem rechtfertigen. Und das ist wohl auch der Grund, warum ich über Cannabis schreibe. Diese Branche ist noch ein kaum beschriebenes Blatt, ich als einzelne Person forme die Cannabisbewegung aktiv mit, kann durch meine Artikel hunderttausende und Millionen zum nachdenken anregen. Das ist wohl die ehrlichste Antwort, die ich finden kann, warum ich so offen über alles schreibe. Durch Cannabis hat sich mir eine ganz neue Welt aufgetan und das will ich anderen Menschen vermitteln, pur, ohne Regulierungen. Und im Herzen wissen wir alle, dass das System genau das befürchtet, dass wir anfangen anders zu denken, Dinge hinterfragen, Dinge nicht mehr so einfach hinnehmen. Deswegen ist Cannabis verboten und deswegen gibt es soviel Negativität um Cannabis. Haltet die Augen offen, es herrscht Krieg und zwar in unserem Geist.

Daniel

In erster Linie bin ich ein Mensch, der das Spiel "Leben" mit voller Punktzahl abschließen möchte. Ich bin eine Mischung aus Hippie und Outlaw. 2017 habe ich Cannabis Rausch gegründet, um aus der Sicht des Cannabiskonsumenten zu berichten. Ich liebe Mode, Autos, Reisen und natürlich meine grüne Göttin. Ich lasse mich vom Leben treiben und schaue was es mir zu bieten hat. PS: Folgt mir bei Instagram. Einfach auf den ICON drücken.

2 Gedanken zu „Wanted: Mehr ehrliche Gesichter in der Cannabisszene

  • Februar 2, 2019 um 3:23 pm
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    Guter Artikel. Danke dafür.
    Mich stört trotzdem folgender Satz „…der Cannabis Konsum BESONDERS für Jugendliche extrem schädlich ist, was zwar vollkommener Bullshit ist…“
    Betrachtet man die Wirkung von THC im Gehirn ist es durchaus vor allem für Pubertierende Jugendliche, deren Hirn sich in einem Umbauprozess befindet, schädlicher zu konsumieren. Zumindestens wenn dies regelmäßig und viel gemacht wird. Dies KANN nämlich dazu führen das die Entwicklung des Hirns langfristig beeinflusst wird. Sprich ist die Behauptung das es vollkommener Bullshit ist für meinen Wissensstand schlichtweg falsch.
    Vielleicht irre ich mich. Dann bitte ich um Aufklärung. Ansonsten bitte ich darum solche Aussagen nicht zu treffen.
    Peace

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    • Februar 2, 2019 um 2:33 pm
      Permalink

      In der Mitte liegt wohl die Wahrheit. Die „Schäden“ aus Studien legen nur nicht da, ob es einen im realen Leben negativen „Schaden“ handelt. Die Studien beleuchten nicht die Ganzheit, was mehr als fraglich ist. Dauerhafter Konsum ist für Jugendliche jedoch nicht wünschenswert. Und sollte verhindert werden, keine Frage. Ein junger Mensch sollte sich erst mit seinen EIGENEN Geist beschäftigen, der nicht durch Cannabiskonsum beeinflusst wird. Nur mit einem klaren und entwickelten „Geist“ kann man vernünftig mit Cannabis umgehen und dieser Fakt trifft wohl auf die wenigsten Jugendlichen, auch wenn es einige Ausnahmen gibt. Ich halte es nur für nicht sehr zeitgemäß das unsere Regierung behauptet das Jugendliche von Cannabiskonsum komplett verblöden, dass steht nämlich in keiner Studie die mir bekannt ist.

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