Moonrocks: Der Kaviar des Cannabis-Connoisseurs

Moonrocks sind der mit Babyrobbenblut betriebene Dodge Ram der Cannabiswelt. Ein Produkt, das wie es nicht anders sein konnte, aus den USA, dem Land der exzessiven Übertreibung und Verschwendung kommt. Eigentlich schreibe ich ausschließlich über Cannabisprodukte, die mir gefallen. Bei den Moonrocks bin ich mir bis heute nicht sicher, ob es nun hot or not ist.

Nun habe ich schon meinen Geldbeutelinhalt für ein paar Moonroocks geplündert, billig sind die veredelten Cannabisblüten nämlich nicht. Wirkliche Erfahrungsberichte zu Moonrocks gibt es auch nicht, schade. Selbst wenn man diese selber herstellt, sind sie nicht günstig. 1g Moonrocks kosten von 35€ bis zu 160€. Schnapper.

Basiswissen zu Moonrocks:


Als Basis für eine veredelte Cannabisblüte, in diesem Fall die Moonrocks, wird in der Regel eine sehr potente Sorte Cannabis gewählt. Zum Beispiel wird gerne die Gorilla Glue dafür verwendet: THC Gehalt 25% +. Als nächstes wird die Blüte mit Cannabisöl veredelt, in der Regel wird hierfür hoch potentes BHO oder Rosin verwendet. Man „ummantelt“ die Cannabisblüte mit dem Cannabisöl, so dass die Blüte komplett mit dem Öl bedeckt ist. Als Topping, besser gesagt als finishing, wird die Blüte mit Kief bestreut. Kief ist vereinfacht gesagt Cannabisblütenstaub, das Zeug, was sich in eurem Grinder sammelt. Diesen Schritt mit dem Kief, macht man aus dem Grund, da das Cannabisöl das nun die Blüte umhüllt, sehr klebrig ist. Das Kief ist quasi der Displayschutz vom Moonrock. Klar, das Kief macht die Blüte auch noch einen Zacken potenter. Im allgemeinen kann man sagen, dass 1g Moonrocks weit über 55% THC beinhaltet.

Wirkung & Gebrauch von Moonrocks:

Eines Vorweg: Moonrocks können NICHT in einem Grinder zerkleinert werden. Ich habe immer ein kleines Stückchen, mit meinen Fingern von den Moonrocks abgebrochen. Dieses Stückchen, habe ich dann mit einer Bong und auch mal mit einer Pfeife geraucht. Durch den sehr hohen THC Gehalt, ist die Wirkung sehr narkotisierend. Etwas zu vergleichen mit dabben.

Die Wirkung ist für mich persönlich sehr betäubend und hat mit genüsslichem Kiffen nicht sehr viel am Hut. Die Wirkung schlägt sofort zu. Es legt sich eine dicke Wolke der Unbeschwertheit über den Geist und den Körper. Man ist abgeschnitten von seiner Umwelt und versackt in einem mächtigen THC-High, das seinesgleichen sucht. Die Hauptwirkung hat bei mir ca. 1 ½ Stunden gedauert. Konsumiert hatte ich ca. 0,25 Gramm Moonrocks. Selbst nach dem Mainact, ist die Wirkung immer noch sehr schwer und ich habe mich sehr träge gefühlt. Mir hat die Wirkung nicht wirklich gefallen, da ich die Kontrolle meines Rausches komplett in die Hände der Moonrocks gelegt habe.

Moonrocks sind nichts für Anfänger und selbst für Fortgeschrittene sind Moonrocks ein wirklicher Endgegner. Für daily Stoner, können Moonrocks allerdings ein wahres Highlight der Kifferkarriere werden. Die Kombination aus Blüte, Cannabisöl und Kief ist die Eintrittskarte, um auf den Mond geschossen zu werden. Einige Leute sind nach dem Konsum von Moonrocks auch schon umgefallen, no joke.

Fazit zu Moonrocks:

Für mich persönlich sind Moonrocks etwas überbewertet. Durch den sehr hohen THC Gehalt, ist an entspanntes chillen nicht mehr zu denken. Vielmehr wird nach dem Konsum auf Zombiemodus umgestellt. Die eigene Herstellung ist recht kompliziert, da alleine bei der Herstellung von einem gescheiten Cannabisöl, die meisten schon die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Auch sind die Anschaffungskosten der Gerätschaften und der Ausgangsmaterialien sehr teuer.

Für 1 Gramm Moonrocks, braucht man als Ausgangsmaterial sicherlich gute 6 Gramm beste Cannabisblüten. Diese können, je nach Potenz, bis zu 25€ pro Gramm kosten. Also, wer gute 125€ plus die erforderlichen Gerätschaften zum Cannabisöl herstellen ausgeben will, nur zu. Bevor man so tief ins Portmonee greift, empfehle ich den Besuch eines Coffeshops in Amsterdam, oder einem Social Club in Spanien. Dort gibt es in so gut wie jedem Etablissement, Moonrocks zu kaufen. Ob man glücklich von der Welt abtreten kann, ohne Moonrocks probiert zu haben? Absolut. Ein Hype der eher der amerikanischen, nutzlosen Verschwendung gleich kommt.

Daniel

Ich bin im Jahr 1987 im Norden von Deutschland geboren und kann daher eine Heidschnucke von einem normalen Schaf unterscheiden. Den größten Teil meines noch kurzem Lebens habe ich in Berlin verbracht. Seit 2018 bin ich ein digitaler Nomade. Ich liebe Mode, ohne schnelle Autos kann ich nicht leben, bin ein Serien Junkie und Cannabis ist für mich mehr als nur ein Hobby.

4 Gedanken zu „Moonrocks: Der Kaviar des Cannabis-Connoisseurs

  • August 3, 2018 um 12:50 am
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    Hey Daniel,

    könntest du evtl mal Artikel darüber verfassen, wie es ist high zu sein? Quasi so Trip Berichte, damit man sich das mal vorstellen kann, wie das ist, damit man im Notfall vorbereitet ist und sich nicht zu sehr erschreckt, weißt du wie ich meine?

    Liebe Grüße
    #Love, T.

    Antwort
    • August 5, 2018 um 10:36 am
      Permalink

      Wir haben schon diverse Artikel dazu geschrieben 🙂

      Antwort
      • November 3, 2018 um 12:28 pm
        Permalink

        Hey hast du einen insta Account 🙂

        Antwort

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