Cannabis richtig lagern. Die besten Methoden um dein Gras frisch zu halten

Cannabis richtig zu lagern, ist gar nicht mal so schwierig. Dennoch lagert kaum jemand seine teuer erstanden Blüten richtig. Schade irgendwie, weil es lohnt sich wirklich, die kleinen Cannabisblüten ordentlich zu verstauen. Wer auf die Idee kommt, seine Blüten in dem vom Dealer mitgelieferten Plastikbeutel zu lagern, wird nach ein paar Wochen eventuell enttäuscht sein. Die Terpene, die den unverkennbaren Geruch und Geschmack eines Strains ausmachen, gehen über die Wochen und Monate verloren. Ebenso geht der THC-Gehalt auf die Dauer flöten, wenn man sein erstandenes Weed nicht richtig lagert. Sicherlich ist Lagerung kein Thema, das besonders schlagzeilenrelevant daherkommt, aber dennoch einen sehr großen Mehrwert bietet. Selbst oder besser gesagt besonders für Menschen, die nur ein paar Gramm Buds ihr eigen nennen und nur Microdosing praktizieren, zahlt sich eine sachgemäße Lagerung voll aus.

Eines Vorweg: Plastiktüten, Cannabis einfrieren oder lichtdurchlässige Gefäße und Hitze sind ein absolutes No-Go. Es gibt viele Ratschläge im Internet, wo solche Tipps wie einfrieren als das Nonplusultra angepriesen werden. Dem ist aber nicht so. Im Prinzip ist es ganz einfach: die Trichome sind sehr empfindlich. Wenn diese eingefroren werden, erstarren sie zu kleinen Kristallen, die dann bei der kleinsten Bewegung abfallen. Und die Trichome sollen ja an den Cannabisblüten bleiben. Wenn wir schon bei den Trichomen sind: Die kleinen sind echt pienzig und verabscheuen insbesondere Sonnenlicht und verlieren nach einiger Zeit ihre Eigenschaften, weshalb Sonnenlicht tunlichst vermieden werden sollte. Daher sind auch lichtdurchlässige Gefäße ein Kopfschuss für den Geschmack und die Potenz deiner Buds. Allgemein sollte zudem immer auf die Hygiene geachtet werden, um Schimmel und sonstigem Gedöns keine Chance zu geben. Einmal mit stinknormalem Fensterreiniger das auserwählte Gefäß reinigen und gut ist.

So, nun hab ich euch schon ein paar Basisinformationen an die Hand gegeben. Kommen wir nun zu meinen persönlich favorisierten Lagerungspraktiken.

Cannabis richtig lagern: Vakuum

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Das ist wohl die schönste und dazu noch eine relativ kostengünstige Methode, um Cannabisblüten über einen langen Zeitraum zu lagern. Hierbei ist es wichtig, dass man KEINE Vakuumbeutel nimmt, sondern extra Vakuumgefäße. Wer auf Vakuumbeutel setzt, wird seine Cannabisblüten in ihrer Form zerstören und das ist nicht nur hässlich, sondern auch unnötig. Durch das Vakuum wird dem Gefäß alles entzogen was dem Alterungsprozess der Cannabisblüten dienen könnte. Ebenfalls sollte hier darauf geachtet werden, dass es sich um ein lichtundurchlässiges Gefäß handelt. Auf Amazon gibt es eine Reihe von passenden Gefäßen. Solltest du aber dennoch deine Buds in einem durchsichtigen Vakuumgefäß lagern wollen, stell sicher, dass es nicht dem Sonnenlicht ausgeliefert ist. Es gibt sogar eine Firma, die extra solche Gefäße für Cannabisblüten anbietet. „Budvac“ heisst die Firma und kann leider nur aus den USA liefern, weshalb der Preis sehr hoch ist. Aber wer was exklusives haben möchte und mit langen Lieferzeiten kein Problem hat, kann hier sein Wunschgefäß finden.

Cannabis richtig lagern: Persönlicher Favorit

Stinknormale Einweckgläser. Das tolle an Weckgläsern ist, dass so gut wieder jeder Haushalt welche am Start hat. Das blöde ist nur, dass man die Buds nicht einfach so dort rein werfen sollte. Eines der größten Probleme ist, dass die Cannabisblüten eine bestimmte Luftfeuchtigkeit brauchen, um lange frisch zu bleiben. Das gute ist, dass der Kapitalismus auch hierfür eine Lösung gefunden hat. Boveda ist eines dieser Unternehmen, das kleine „Frischhalte-“ Päckchen anbietet, die man zusammen mit den Cannabisblüten in das Einweckglas packt.

Dieses Produkt hält die gewünschte Luftfeuchtigkeit. Die ideale Luftfeuchtigkeit, sollte zwischen 56-63% betragen. Das Problem ist nur, dass man die Luftfeuchtigkeit mit bloßen Augen nicht erkennen kann. Daher ist man wohl oder übel auf Produkte angewiesen, die einem die gewünschte Luftfeuchtigkeit garantieren, oder eben auf Messinstrumente, die die Luftfeuchtigkeit messen. Also, wer viele verschiedene Cannabisblüten hat und etwas aufs Geld achten möchte, dem empfehle ich definitiv die Einweckglas Geschichte – gepaart mit den Frischhalte-Päckchen von Bovedo. Wer noch einen oben drauf setzen will, der besorgt sich ein paar schicke Aufkleber oder bemalt sein Einweckglas so, dass kein Licht mehr an die Blüten kommt. Sieht am Ende des Tages sogar richtig schick aus.

Kommen wir nun zur exklusivsten Lagerung für Cannabisblüten:

Für mich spielt Design eine sehr große Rolle. Daher ist natürlich auch die Lagerung meiner ganzen Cannabisblüten-Kollektion ein sehr wichtiges Thema. Zum Glück brauchen nicht nur Cannabisblüten eine schicke Verpackung. Wer Zigarren sein eigen nennt, oder schon das ein oder andere Mal in einem guten Hotel war, dürfte wissen, dass die Zigarrenindustrie versteht, wie man die teuren Tabakblätter elegant und richtig lagert. Mein ultimativer Tipp ist daher, ein Gefäß zu nehmen, in dem man normalerweise Zigarren lagert. Humidor. Das schöne an diesen exklusiven Verpackungen ist, dass dort auch meistens eine Luftfeuchtigkeitsanzeige verbaut ist. Kombiniert mit dem Bevoda „Päckchen“ ist solch ein Humidor wohl das beste, was man seinen Cannabisblüten geben kann. Seinen Besuch kann man damit selbstverständlich auch sehr gut beeindrucken.

Cannabis richtig lagern: Fazit

Umsonst bekommt man seine Cannabisblüten nicht gelagert, wenn man ein perfektes Ergebnis erzielen möchte. Für die, die keinen Cent übrig haben, einfach ein Einweckglas nehmen und es in den Keller stellen. Ist zwar die uncoolste und uneleganteste Lösung, wird aber auch recht gut funktionieren. Cannabisblüten kosten ohnehin sehr viel Geld, daher sollte es jedem Cannabis Enthusiasten am Herzen liegen, seine Blüten über einen langen Zeitraum erfolgreich zu lagern. Denn nichts ist unerfreulicher, als alte, angeschimmelte Blüten. Oder eine schöne Lemon Haze, die nach 3 Monaten nur noch nach ganz normalem Gras schmeckt. Mich würde an dieser Stelle interessieren, wie ihr so eure Buds bisher gelagert habt? Oder ob es vielleicht noch eine bessere Methode gibt, die ich noch gar nicht kenne. Ich bin dann mal in meinem Cannabis-Lagerungsraum. Peace.

Daniel

Ich bin im Jahr 1987 im Norden von Deutschland geboren und kann daher eine Heidschnucke von einem normalen Schaf unterscheiden. Den größten Teil meines noch kurzem Lebens habe ich in Berlin verbracht. Seit 2018 bin ich ein digitaler Nomade. Ich liebe Mode, ohne schnelle Autos kann ich nicht leben, bin ein Serien Junkie und Cannabis ist für mich mehr als nur ein Hobby.

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