Strain Review: die Sativa Sorte Chocolope

Strain Review: die Sativa Sorte Chocolope.

Ich bin immer noch auf der Suche nach der perfekten Sorte. Vielleicht ist es ja die Chocolope, die ich mir diesmal besorgt habe. Chocolope ist in Deutschland nicht sonderlich bekannt, für Weednerds ist es allerdings ein echter Geheimtipp. Daher verbringe ich mein Wochenende mit ein paar Gramm dieser für mich noch sehr unbekannten Sorte. Eines vorweg, die Chocolope ist keine Anfängersorte.

Ich habe mir sagen lassen, dass es die Lieblingssorte von Bonez MC sein soll. Der Gute hat ja einen ganz annehmbaren Geschmack, vielleicht gefällt sie mir ja auch.

Chocolope:

DNA Genetics entwickelte Chocolope, indem sie Chocolate Thai mit der Cannalope Haze kreuzte, es soll eine Hommage an die bekannten „Schokoladen Strains“ der 80er Jahre sein. Die großen, kräftigen Sativa Pflanzen entwickeln süße, nach Kaffee/Schokolade schmeckende  Knospen, die einen Zeit und Raum vergessen lassen. Die Chocolope ist eine 95% Sativa Sorte mit 5% Indica Genen. Der THC Gehalt liegt zwischen 17%-22%. Zudem hat dieser Strain über 10 Preise gewonnen.

Wirkung und Geschmack:

Da ich hauptsächlich nur Indica dominierte Sorten rauche, ist es mal wieder eine schöne Abwechslung eine 95% Sativa zu testen. Der Geschmack ist eine Mischung aus Vanille, Schokolade und etwas süßlich, ich kann den Geschmack nicht so genau beschreiben, da ich vorher nie so einen geschmacklich hochwertigen Sativa Strain geraucht habe. Die Wirkung ist dank des hohen THC Gehalts sehr stark und spielt sich hauptsächlich im Kopf ab. Ich konnte mich einwandfrei bewegen, aber mein Kopf war in einer anderen Dimension. Es ist definitiv keine Anfängersorte, die Wirkung ist sehr stark und bei Menschen die zu paranoiden Gedanken, oder gar zu leichten Ängsten neigen, kann die Chocolope sicher negative Effekte auslösen.

Am ersten Abend habe ich 2 Joints geraucht und hatte ein sehr starkes, kopflastiges High, das selbst noch am nächsten Morgen leichte Auswirkungen auf mich hatte. Am zweiten Abend wollte ich die Chocolope auch oral zu mir nehmen und habe deswegen ca. 1g decarboxyliert und in ein Joghurt gerührt und gegessen. Die Wirkung war sehr angenehm und ich hatte 3 Stunden ein sehr angenehmes Kopfhigh.

Stärken und Schwächen der Chocolope:

Die Chocolope befreit einen von Stress und macht einen euphorisch und sehr kreativ. Für Menschen die sich einfach nur glücklich fühlen wollen, ist die Chocolope ein echter Geheimtipp.

Negatives ist mir nicht aufgefallen, außer dass es keine Anfängersorte ist. Falls man sie doch unbedingt rauchen möchte als Anfänger, sollte dies unbedingt unter Aufsicht passieren, daher am besten in einem guten Coffeeshop rauchen, wo man gut beraten wird.

Fazit:

Die Chocolope ist eine sehr aufregende Sorte, die durch ihren Geschmack und das kopflastige super- High überzeugt. Und in Zeiten, wo man nur noch hochgezüchtete Indicasorten bekommt eine fabelhafte Abwechslung.

*Dieses Review ist nur mein persönlicher Eindruck und die Sorte Chocolope kann bei jedem anders wirken.

Daniel

In erster Linie bin ich ein Mensch, der das Spiel "Leben" mit voller Punktzahl abschließen möchte. Ich bin eine Mischung aus Hippie und Outlaw. 2017 habe ich Cannabis Rausch gegründet, um aus der Sicht des Cannabiskonsumenten zu berichten. Ich liebe Mode, Autos, Reisen und natürlich meine grüne Göttin. Ich lasse mich vom Leben treiben und schaue was es mir zu bieten hat.

3 Gedanken zu „Strain Review: die Sativa Sorte Chocolope

  • Pingback:Chocolope - Sativa - Informationen - Fakten - THC Gehalt - CBD Gehalt

  • März 3, 2018 um 3:11 pm
    Permalink

    Stimme dir absolut zu. Draußen in freier Natur wurde ein 3m Monster daraus, kein Gammel und nichts, einfach nur schön und lecker und schwer tragend, Super Sommer 2016 halt. Empfehle auch die anderen DNA Genetics Sorten. DNA Genetics hat mich überzeugt auch wenn gemunkelt wird, dass die Chocolope Genetik irgendwie von der Cinderella99 stammen soll.

    Chocolope Kush und Cannalope Haze solltest Du auch mal testen, Balkon geht, aber dann nur mit vielenTricks um die Höhe zu bändigen. Alle drei wurden riesig und konnten von weitem gesehen werden, vor allem im Herbst. Glück muss man haben. Letztes Jahr habe ich leider kein Glück gehabt (Totalausfall).
    Ansonsten kann ich auch Dinafem sehr ans Herz legen (von GHS und SS bin ich geheilt, RQS oberes mittelmaß).

    Antwort
  • Juli 17, 2018 um 8:54 pm
    Permalink

    Hi(gh)
    Hast viel Zeit und Geduld…dann versuch dein Glück mit NEVILLE´s HAZE (GreenHouseSeedS)

    Das ist die Ur-Sativa mein Freund 😉

    …KEEP ON FIGHTING and DO YOUR OWN THING…

    Antwort

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