Erkenntnisse eines psychedelischen Sommers

Ein psychedelischer Sommer bringt so manche Erkenntnis mit sich. Zum Beispiel wenn man versteht, das jeder Einzelne von uns ein eigenes Universum ist, verändert sich alles. Dieser Satz bedeutet viel mehr, als man vielleicht im ersten Moment annimmt. Es ist möglich aus der Quelle des Wissens zu trinken. Um zu dieser Quelle zu gelangen, bedarf es jedoch einer weiten Reise, für die nicht jeder geeignet ist. Wer sich dennoch auf den Weg zu dieser Quelle begibt, dem werden immer wieder Steine in den Weg gelegt. Die meisten Steine verkleiden sich als Ängste, denn um zur Quelle des grenzenlosen Wissens zu gelangen, muss man einen Preis bezahlen.

Es gibt eine Vielzahl von „Reiseveranstaltern“ die unterschiedliche Wege zu dieser Quelle anbieten.

Die eine von ihnen ist eine Frau. Sie ist Single und wenn man ganz ehrlich ist, ist sie auch etwas frustriert. In der Sonne wird sie größer, wartet auf ihren männlichen Gegenpart, um ihr Fortbestehen zu sichern. Ihr Lockmittel, das klebrige Sekret was über die Zeit immer  konzentrierter wird, da sie den männlichen Part anlocken will, nutzen einige Menschen als Transportmittel zur Quelle des Wissens. Im Prinzip rauchen wir eine frustrierte Dame, die so lange prächtige Blüten für ihren Partner produziert hat, doch gefunden hat sie ihn nie.

Denn wenn der männliche Part da gewesen wäre, hätte sie niemals hochkonzentrierte Cannabisblüten produziert. Sobald der Mann sein Ding durchzieht, produziert die Cannabisdame Samen, und keine THC-triefenden Blüten, was wir Menschen zum Berauschen, zum Reisen benötigen. Cannabis ist eine weibliche Energie, das High ist weiblich, dass was uns Männern und auch den Frauen da draußen so gefällt. Unser menschliches Universum und das Universum von Cannabis, haben bestimmte Schnittpunkte, von denen beide Seiten profitieren können. Man muss schon weit gereist sein, um diese Aussage wirklich zu verstehen.

Diese weibliche Energie von Cannabis, weiß was wir Menschen brauchen um zu wachsen, um die Reise anzutreten, um die Steine aus dem Weg zu räumen die uns Angst machen. Bei weitem ist die Energie, das Universum, die Welt von Cannabis nicht für jeden gemacht. Es gibt Menschen die keinerlei Schnittpunkte zu dieser Pflanze haben, da sie in einem ganz anderen Universum, in einer anderen Dimension existieren. Wir sind zwar alle gleich, aber dennoch sind einige gleicher. Doch ist es jedem möglich zur Quelle des unendlichen Wissens zu gelangen. Mein Weg sind psychedelische Substanzen, mir ist nichts bekannt auf dieser Welt, was so viel Wahrheit und pure Liebe beinhaltet.

Es spielt sich auch nicht in unseren wahrnehmbaren weltlich definierten Sinnen ab, was vielen Angst macht.

Wer Cannabis raucht, muss sich wirklich bewusst sein, dass dies ein Schritt in ein anderes Universum ist, wo man selbst nur Gast ist. Wer dieses Universum öfter besucht, sollte seine Ziele und Wünsche genau definieren. Das ist kein Spaß. Dieses Universum hat ein Bewusstsein und kann uns wahrnehmen. Für viele Menschen die nie eine tiefgreifende eigene Reise vollzogen haben, sind das natürlich sehr esoterische Aussagen. Wer zum Beispiel auf LSD eine Vision hat, erlebt diese real. Es wurde mehrfach nachgewiesen, dass es keine Halluzinationen sind sondern, die Realität in einer anderen Dimension, die wir durch LSD sehen und erfahren können.

An dieser Stelle möchte ich zudem der unglaublichen Aufklärungsarbeit von Christian Rätsch danken, der ein wahrer Gigant im deutschsprachigen Raum ist, was bewusstseinserweiternde Substanzen anbelangt. Auch den YouTube Kanal „DEA“ kann ich nur jedem Interessierten empfehlen, da dort sehr viele psychedelische Substanzen professionell aufgearbeitet werden, inkl. Erfahrungsberichte.

Die Blüten von Cannabis können genauso starke Effekte hervorrufen, wie andere starke psychedelische Substanzen. Die sogenannten „Horrortrips“ auf Cannabis, die in Wirklichkeit nur ein Stein auf dem Weg zur Quelle sind, können von der Intensität her sehr einschüchtern, gar lebensverändernd sein. Ich erkläre das mal etwas „irdischer“. Bei einem Videospiel startet man bei Level 1, die Prüfungen sind easy zu bestehen. Jedoch wenn man mit Level 1 einen Spielabschnitt bestreiten soll, der eher was für einen Level 420 Spieler wäre, wird er sofort scheitern, einknicken, Angst bekommen, die Lust am Spiel verlieren.

Wir Menschen sind alle nicht auf dem gleichen Level, ich spiele in einer ganz anderen Liga als du und andersrum. Nur das ein Spiel halt ein Spiel ist. Bei bewusstseinserweiternden Substanzen wie Cannabis, ist das ganze real und kein Spiel. Gut, es ist schon ein Spiel, nur das man selbst die Spielfigur ist und nicht ein paar Pixel auf dem TV.

Solche Texte zu verfassen fällt schwer.

Wie soll man nur die Liebe, die Einsichten, das Voranschreiten, das Erinnern ans Ganze bloß erklären. Cannabis kann in Verbindung mit Meditation und ernst gemeinten spirituellen Absichten, zu wahren Wundern führen. Jeder hat seine Probleme oder Ängste, die einen daran hindern zum perfekten Selbst zu werden hier auf der Erde. Wer jedoch ernste Absichten hegt sich daran zu erinnern wo man herkommt und welche spirituellen Kräfte man besitzt, dann wird es mehr als interessant. Auch kann es die Absicht sein, wieder Gesund zu werden, Krebszellen zu töten, das gebrochene Herz zu heilen oder Verluste zu verarbeiten. Wir müssen lernen Cannabis zielgerichtet einzusetzen. Cannabis bringt jedem einzelnen Anwender einen wahren Mehrwert, wenn wir vor dem Anzünden der Tüte einen Wunsch oder eine Absicht äußern, was der nun folgende Rausch bewirken soll. Die Einsatzgebiete sind sehr vielfältig, es bedarf nur die Aufmerksamkeit auf sein Anliegen zu lenken und sich bewusst zu machen, dass man mit der „Energie“ Cannabis kommunizieren kann.

Für mich ist es Fakt, dass Cannabis eine Art Göttin ist, da sich diese Energie an alles im Universum erinnern kann. Sie ist dauerhaft mit der Quelle der Erkenntnis verbunden und kann bei richtiger Anwendung zu Heilung führen. Auch den Respekt müssen wir wahren, sie ist immer noch eine Frau, die mit Respekt behandelt werden möchte. Wer sie nicht zielgerichtet einsetzt und sie missbraucht, dem wird sie Selbiges zurück geben. Nur wer mit ernst gemeinter Liebe in das Universum dieser Energie geht, wird eben solche Liebe zurück bekommen und hat die Kraft sich von Ängsten, Krankheiten und Leid zu befreien. Sie ist nicht für jeden gemacht, da wir alle aus unterschiedlichen Ecken des Universums in dieses Leben kommen. Diese Welt bietet so viele Universen auf einen Haufen, über 8 Milliarden Menschen, Tendenz steigend.

Aber genug von den high Dimensionen meiner Texterei, ich komme wieder auf eine tiefere Ebene.

Cannabis hat ein großes Problem. Sie wird gefangen gehalten, vom Staat, der aus Angst zusammengehalten wird. Menschen gehen wegen NICHT psychoaktiven Cannabisblüten hinter Gitter. Unzählige werden eingesperrt, weil sie ihr Potential erkannt haben und sie verbreiten wollen. Lasst uns diese Steine wegräumen, die Ängste und Drohungen ignorieren und für unsere Rechte kämpfen. Keiner ist ein Sklave der Gesetze, jeder kann ausbrechen. Bleibt nicht in dem Universum einiger weniger, die den Schlüssel zur Erinnerung verbieten wollen. Hier noch ein Lösungsweg: Einatmen, anhalten, ausatmen und alle Gedanken loslassen.

Daniel

Ich bin im Jahr 1987 im Norden von Deutschland geboren und kann daher eine Heidschnucke von einem normalen Schaf unterscheiden. Den größten Teil meines noch kurzem Lebens habe ich in Berlin verbracht. Seit 2018 bin ich ein digitaler Nomade. Ich liebe Mode, ohne schnelle Autos kann ich nicht leben, bin ein Serien Junkie und Cannabis ist für mich mehr als nur ein Hobby.

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