Cannabis ist anders: es ist nur eine Pflanze.

In Europa, in Deutschland, Frankreich, Italien, England, Polen … gibt es nicht wie auf dem indischen Subkontinent eine Kultur der Meditation. Diese hatten außer Indien vielleicht nur noch China, Japan und selbstverständlich das unübertroffene Tibet.

Es gibt in Europa, wenn wir nur die vergangenen 500 Jahre beleuchten, eher eine Kultur des Kampfes, des Blutvergiessens, des Krieges und der Konflikte. Im privaten, familiären und nachbarschaftlichen Bereich gibt es entsprechend dazu jede Menge juristischer Streitereien und das Heer der Richter und Anwälte.

Parallel zu diesen eher kriegerischen Sitten haben wir eine Kultur von Kaffee, Bier, Wein und Schnaps, Tiere schlachten und dazu im besten Falle noch die Volksmusik.
William Shakespeare: „Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier!“

Cannabis ist anders: es hat das Potential, diesen Kreislauf aus Streit, Gewalt und Betäubung zu durchbrechen!

Cannabis ist anders: es ist heilsam, es fördert die Gesundheit, es führt nicht zu einer Raucherlunge und es kann mit sanften Kräutern wie Pfefferminz, Salbei oder Zimt gestreckt werden, wenn es pur zu stark ist. Und (vielleicht am wichtigsten) es fördert die Geselligkeit!

Cannabis ist anders: es ist nur eine Pflanze. Gesät, gewachsen, dann getrocknet. Sie fördert wie so viele andere Drogen eine Veränderung der Wahrnehmung, des Bewusstseins. Das tun Tabak und Alkohol auch, nur haben sich die letztgenannten auf lange Sicht als wesentlich zerstörerischer für den menschlichen Körper und die menschliche Kultur erwiesen. Genauso wie der Fleischkonsum.
Cannabis ist ein Tor zu Frieden, Freude, Geselligkeit, körperlicher Entgiftung und spirituellem Wachstum, wenn wir es als solches nutzen.
Cannabis hilft, die mitteleuropäischen Zivilisationssünden hinter sich zu lassen und, wenn ihr so wollt, das neue Zeitalter leichter und geschmeidiger zu erreichen. Wenn wir es dazu nutzen!

Manche Menschen neigen ja schon ab dem 14. Lebensjahr dazu, aufgrund von Perspektivlosigkeit und fehlendem Wissen, ihre Fähigkeiten wieder abzubauen und sich körperlich und psychisch zu vergiften. Die Seele hat dann nichts mehr zu lachen in so einem Körper, mit so einem Geist.

An dieser Stelle beobachten wir ein massives Staatsversagen in den Bereichen Bildung, Ernährung und Gesundheit. Die sogenannten Staatsoberhäupter und Minister haben ebenso wie die etablierten Kirchen alles ignoriert, was Wahrheit, Licht, Liebe, Erkenntnis und Demut bringen könnten – nämlich eine friedliche, kreative und wahrhaft paradiesische menschliche Welt.

Wenn ihr mich nun fragt: Was tun? Dann bin ich auch erstmal ratlos, weil ich immer denke, das Menschen, die weit besser sind und waren schon alles versucht und getan haben, um die Menschheit ein kleines Stück voran zu bringen.

Nur: warum sehen wir dann jeden Tag im Job, auf Arbeit und auf der Strasse so viele unglückliche und verbitterte Menschen. Warum gibt es so viele verschlossene Gesichter und so viele Tragödien in den Familien? Offensichtlich kommt die Botschaft nicht an.

Wer hört auf Osho, auf G.I. Gurdjieff, auf den Dalai Lama, auf die originalen Jesusworte, die übrigens im wiedergefundenen Thomas-Evangelium sehr berührend und bezaubernd erhalten sind? Wer hört auf die alten Meister, selbst wenn sie nicht „offiziell“ erleuchtet sind so wie z.B: William Shakespeare?

Die kommenden 5-10 Jahre werden sicher mal wieder Schicksalsjahre werden für die Menschheit. Die Künstler wissen es schon lange und besingen es (Sara Lesch, Reinhard Mey, Xavier Naidoo, Hannes Wader, NENA uvm …); die Wissenschaftler auch. An dieser Stelle nenne ich Gerald Hüther und Bruce Lipton.

Nur die Politik ist offensichtlich nicht bereit, sich selbst ein Stück zurück zu nehmen.

Was spricht denn dagegen, dass wir auch in unserem Lande ein Model etablieren, wie in der Schweiz, bei dem jedem Dorf und jeder Kommune Eigenständigkeit zugestanden wird?

Ich kann eigentlich überhaupt keine richtungsweisende Entscheidung der hohen Beamten aus Berlin oder Brüssel aus den vergangenen 20 Jahren erkennen, die uns wirklich weitergebracht hätte.

– Warum wird in den Schulen nicht meditiert? Es wäre so wichtig wie duschen oder Zähne putzen.

– Warum gibt es nicht in jedem Dorf und jedem Stadtviertel mindestens einen Kneipp-Kindergarten? Die Infektionsraten und Krankheitsraten sowohl bei Kindern wie auch bei den Erziehern würden sich halbieren.

– Warum wird die Rentenlüge nicht endlich mal zugegeben und warum wird tatenlos zugesehen, wie gerade in den vergangenen drei Jahren wieder so viele Menschen in die Armut rutschen und auf den Bahnhöfen die Mülleimer durchwühlen müssen?

Und das alles in einem so reichen Land, in dem aber offensichtlich die geistige Armut regiert.

Der Ausweg an der Basis – und glaubt bitte nicht, dass die AFD es richten könnte …. falls diese Partei jemals eine Mehrheit erhält und Systemveränderungen kommen würden, geschieht mit den führenden Köpfen mit Sicherheit dasselbe, wie mit Jörg Haider, J.F. Kennedy oder anderen, die in hohen Ämtern ehrlich geblieben sind und etwas verbessern wollten, was den Kartellen aus Macht und Geld gefährlich geworden wäre.

Cannabis hilft, das Vertrauen zwischen den Menschen wieder her zu stellen, wenn wir es dazu nutzen! Wie friedlich, gesellig und inspirierend war für mich die Hanfmesse Maryjane 2018 in Berlin. Die Kultur um die Pflanze ist entscheidend. Raus aus dem Untergrund und rein in die Mitte der Gesellschaft. Alle Polizisten machen mit!

Cannabis hilft, den verschütteten Zugang zur Seele, zur Freude und zur Meditation wieder freizulegen, wenn wir es dazu nutzen. Sport hilft auch, Yoga ebenso. Es geht dabei darum, den Körper und den Geist wieder frei zu machen. Energie aufzufüllen, Gesund zu werden in jeder Faser, Kreativ zu werden, freudvoll und liebevoll. Das geht und es wurde schon so oft bewiesen. Das Alter ist da nicht unser Feind, sondern unser Freund der uns drängelt, uns zu fokussieren. Wir leben schließlich alle in diesem Körper nicht ewig!

Allen Methoden gemeinsam ist, dass man sie praktizieren muss. Es nützt nichts, wenn sie nur in den Büchern stehen.

Ein Wochenende im Monat würde schon alles verändern. Ein Wochenende, bei dem sich 30 oder 40 begeisterte Menschen zur Meditation treffen.

Wir wissen, dass selbst nur drei Meditierende das Klima verändern können. Und zwar sowohl das regionale Klima auf dem Planeten wie auch das Klima zwischen den Menschen. Wenn nur drei Seelen in einem Raum ihre Energie erhöhen, ihre Liebe und ihre Achtsamkeit, dann wirkt sich das bereits konfliktlösend und kreativitätssteigernd auf die Umgebung aus.

Einer alleine, dass geht auch. Aber soviel mehr Freude und Reichtum entstehen, wenn es drei sind!

Life begins where fear ends.”

Osho Bhagwam Shree Rajneesh

Dr. med. Jochen Handel

Dr. med. Jochen Handel Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin Akupunktur, Notfallmedizin Meditationsleiter, Gesundheitslehrer Zu meiner Person: geboren am 16.07.1973 in Konstanz am Bodensee als Jochen Philipp Handel. Kindheit in Konstanz, Lübeck und Reinstetten (Baden-Württemberg) unter schwierigen Verhältnissen. Mitglied in der katholischen Schönstattjugend von 1985 bis 1999. Abitur 1993 am Gymnasium Ochsenhausen. Bundeswehr als Sanitätssoldat im BWK Ulm 1993/1994. Studium der Medizin in Ulm, Barcelona und Dresden 1994 – 2001. Promotion zum Dr. med. 2004. Facharzt für Innere und Allgemeinmedizin 2008. Leben in der Osho Manjusha Meditationscommune in Schmiedeberg von 2000 – 2007. Erfahrungen tiefer Heilung, Akzeptanz, Kreativität und Meditation. Qualifikation als Meditationslehrer. Entscheidung, Sannyas zu nehmen 2001. Sannyasname: Swami Prem Toshi Notärztliche Tätigkeit von 2006 – 2016 Eigene Hausarztpraxis 2009 – 2017 Seit 2018 Honorararzt, Gesundheitslehrer, Meditationslehrer Verheiratet, 2 Söhne (1 und 8 Jahre). In Planung: Cannabis-Schwerpunktpraxis.

    2 Gedanken zu „Cannabis ist anders: es ist nur eine Pflanze.

    • Januar 10, 2019 um 10:30 am
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      Danke für diese Worte! Es bestätigt mich in meinem Denken und Handeln.

      Antwort
    • Januar 11, 2019 um 3:29 pm
      Permalink

      Ich muss gestehen das ich es genauso sehe wie du und ich kann dir sagen es wirkt wenn Menschen sich zur Meditaion oder dem Gebet treffen nur müssen die so inteligent sein das sie wissen was sie tun und nicht Canabis verteufeln und an Droge ansehen und da fehlt den meisten Menschen die Ehrfahrung und die Akzeptanz das gute zu sehen.
      In der Bibel steht , Gott hat den Menschen ein Heilmittel gegeben das aus der Erde wächst die Einsichtigen werden es nützen.
      Ich habe die Einsicht schon lange und damit die anderen sie auch bekommen muss noch einige Aufklährung nötig sein,
      damit aus Dealern -Geschäftsleute werden und aus Kiffern nicht Krimminelle !!!!!!!!!!!
      Es gibt viel zu Packen wir es an.

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