Cannabis und Meditieren: Kiffen und neue Dimensionen abchecken

Achtung: Dieser Artikel ist nur etwas für Menschen mit einem „Open Mind“, andernfalls kann dieser Artikel zu Verwirrungen führen . Mit diesem Thema ist wirklich nicht zu spaßen, besonders das Thema Astralreisen ist NICHTS für Anfänger oder labile Menschen. Kein Spaß! 

3 Monate meditiere ich nun regelmäßig, jeden Abend und das jeden zweiten oder dritten Tag im Zusammenhang mit Cannabis. Das ganze ist für mich ein Selbstexperiment, da ich einfach wissen wollte, wie sich eine Mikrodosierung auf meine Meditationen auswirkt. Ob das jetzt nun der letzte Schrei wird, oder doch nur ein sinnloses Unterfangen war, will ich in diesem Artikel genauer erläutern.

Cannabis und Meditieren

Klingt erstmal nach einer gelungenen Mischung für die breite Masse an Menschen – dem ist aber leider nicht ganz so. Kiffen und meditieren funktioniert nur unter bestimmten Voraussetzungen – so jedenfalls meine Erfahrungen. Dieser Artikel sollte daher keinesfalls zur Nachahmung animieren. Schon am Anfang meiner Versuche kristallisierte sich recht schnell heraus, dass einer purer Joint nicht zielführend ist, wenn man sich mit einer höheren Dimension verbinden möchte. Die richtige Dosis zu finden, war ziemlich schwierig, da ich die Meditationserlebnisse immer wieder reproduzieren wollte (soweit es halt geht). Angefangen habe ich mit einer Dosis von 0,5 Gramm, die aber viel zu hoch war. Letztendlich hat sich bei mir eine Dosierung von ca. 0,05 – 0,15 Gramm pro Meditationsabend etabliert.

Keine wirklich hohe Dosis, da ich mit dieser auch noch problemlos sehr anspruchsvollen Aufgaben nachgehen konnte, wie Artikel für Kunden schreiben oder php scripte auf Fehler überprüfen. Dennoch ist das für mich die beste Dosis gewesen, um mich von meinen Alltagsgedanken zu lösen und mich im absoluten „Jetzt“ zu zentrieren. Hatte ich mehr als 0,15 Gramm in Blütenform konsumiert, konnte ich nicht mehr alle geistigen Ebenen vollkommen beherrschen, was zum Beispiel bei Astralreisen eine mittlere Katastrophe sein kann. Dies wäre für den reinen Freizeitkonsum sicherlich kein Hindernis, da kann es auch mal gerne ein 1 g purer Joint sein, aber für tiefe Meditationen die ein „Ziel“ verfolgen, ist es eher hinderlich.

Bestandsaufnahme

Mein Meditationsfundament vom Start würde ich als das eines fortgeschrittenen Anfängers betiteln. Ich habe eine gute Atem- und Meditationstechnik und konnte mich immer mal wieder im nüchternen Zustand komplett von meinen Gedanken abkapseln. Mein größtes Problem war bis dato, dass ich mich nie komplett von meinen Alltagsgedanken lösen konnte, da ich meditieren und Cannabis, aus welchen Gründen auch immer, nicht zielführend fand. Schlussendlich konnte ich mich dann aber doch dazu durchringen, dieses Cannabis-und-Meditieren-Ding auszuprobieren. Wie sich herausstellte, sollte eine Mikrodosis Cannabis mich von meinen Alltagsgedanken befreien. Es hat mich auf ein ganz neues Level der Meditation gebracht. Dies war mir vor dem Selbstexperiment nur sehr selten gelungen. Für die, die es nicht wissen: es ist essentiell, sich von seinen Gedanken während einer Meditation zu lösen, dies ist der Schlüssel zu Astralreisen und um zu seinem „höheren Selbst“ zu finden.

Mein Setting für eine Astralreise sieht wie folgt aus:

Eine Mikrodosis Cannabis: Entweder ein paar tiefe Züge von einem Puren Joint oder 0,15 Gramm mit einem Vaporizer konsumiert. Welche Cannabissorten für eine Meditation in Frage kommen, erläutere ich weiter unten.

Gute Meditationsmusik: Ich arbeite hier mit bestimmten Frequenzen, die zum Beispiel für eine Astralreise geeignet sind. Auf das Thema Frequenzen werde ich in einem weiteren Artikel nochmal genauer drauf eingehen, da auch Cannabis eine bestimmte Frequenz hat. Hier mal ein Beispiel Video:

Umgebung & Setting: Die Umgebung & das Setting nehmen auch eine essentielle Schlüsselrolle ein. Für mich bedeutet dies: Vor der Meditation arbeite ich mindestens 2 Stunden nicht mehr, bin nicht überfressen, habe geduscht, Zähne geputzt, hatte keinen Streit oder negative Gedanken. Es kommt beim Meditieren auf sehr viele kleine Umstände an, das kann ich zumindest aus meiner Sicht so schildern. Ich will jetzt nicht spießig klingen, aber auch sowas wie Horrorfilme oder Pornos sind extrem kontraproduktiv, wenn man eine Meditation am selben Tag starten will, da bestimmte Filme oder Botschaften eine sehr viel niedrigere Frequenz haben, als zum Beispiel eine Meditation. Wenn du das nicht ganz nachvollziehen kannst, musst du dich mal durch Google wühlen, dort findest du zu dem Thema eine Menge wissenschaftlicher Studien.

Vorwiegend meditiere ich alleine, in einem dunklem Raum, wo mich keiner Stören kann. Mir ist es schon oft passiert, das meine Katze mitten in einer unfassbar schönen Meditation mir einfach auf den Bauch gesprungen ist. Das ist wirklich sehr suboptimal, da dann die gesamten Vorbereitungen für die Katz waren. Aber vielleicht ist das auch nur ausgleichende Gerechtigkeit, so oft wie ich die Katze schon aus tiefem Schlaf gerissen habe, nur um mit ihr zu kuscheln.

Die Phasen der Verzweiflung

Wie ich weiter oben schon erwähnt habe, habe ich nicht immer unter dem Einfluss von Cannabis meditiert, da ich dies nicht für zielführend gehalten habe und mich später an die weisen Tipps von Albert Hofmann zum Thema Microdosierung halten wollte. Der Anfang war sehr aufregend, ich habe mir dutzende Artikel und Bücher zu dem Thema Meditieren und Mikrodosierung gegeben.

Die ersten Wochen habe ich mich einfach nur darin geübt, meine Gedanken freizulassen und einfach nur den Frequenzen zu lauschen, ohne mir ein festes Ziel zu setzen. Das „Ziel“ sollte erst später folgen. Ich stellte sehr schnell fest, dass mit Cannabis ein „fallen lassen“ sehr viel einfacher ist und habe nach knapp 4 Wochen nur noch unter dem Einfluss von Cannabis meditiert. Nach einiger Zeit habe ich immer mehr die normale Meditation vernachlässigt, da dort die Ergebnisse nicht meinen Wünschen entsprochen haben. Ich habe mich dann darauf eingependelt 3-4 mal in der Woche zu meditieren und das mit meinem Weed. Nach knapp 6 Wochen habe ich die Basics erlernt und verinnerlicht.

Ich konnte mich vollkommen fallen lassen, was eine wunderschöne Erfahrung ist. Diesen Zustand möchte ich nie mehr in meinem Leben missen. Dennoch war es mir zu wenig, ich musste eine Schippe drauf legen. So beschloss ich, mich im Astralreisen zu versuchen. Durch meine LSD Erfahrungen die ich hatte, konnte ich mir auch sehr gut vorstellen, wie es sein könnte während einer Meditation eine Astralreise zu erleben. Die Unterschiede zwischen einem LSD Trip und einer Astralreise sind zwar sehr groß, spielen aber dennoch irgendwie in der selben Liga/Dimension.

Das zu beschreiben, fällt mir doch etwas schwer. Deswegen hier eine kleine Erklärung von Secret Wiki:

…Bei einer Astralreise verlässt ein Teil des Bewusstseins den lebenden Körper.
Auf englisch heißt die Astralreise „Out of body-Experience“ und wird oft mit OBE abgekürzt. Astralwelten sind Ebenen erschaffener Realitäten, die nicht den göttlichen Ebenen von Licht und Liebe entsprechen… … Jeder Mensch macht nachts während des Schlafes Astralreisen – die allermeisten Menschen nehmen dies jedoch nicht bewusst wahr. Andere sind sich dessen sehr bewusst und haben ein deutliches Gefühl davon, dass sie auf anderen Ebenen arbeiten, während sich der Körper erholt. Die Verbindung des Körpers mit der Seele bleibt während der Bewusstseinsreise – ebenso wie im Schlaf oder Koma – über die „Silberschnur“ erhalten… ACHTUNG: Willentliches Einüben von Astralreisen kann zu psychotischen Erfahrungen und lebenslangen Psychosen führen. Beim Erlernen solcher Fähigkeiten ist man nie sicher. (Das ist wirklich KEIN Kindergeburtstag)

Mit dem Ziel einer Astralreise vor Augen, unterzog ich mich Quasi einer modernen Gehirnwäsche und hörte tagsüber Wochenlang während der Arbeit Subliminals, die meinem Unterbewusstsein [Hier gibt es mehr zu dem Thema] mitteilten, dass es Zeit für eine Astralreise sei und ich diese auch perfekt beherrsche. Da ich mit Subliminals schon relativ viele Erfahrungen hatte, kamen die ersten kleinen Erfolge auch recht schnell. Die ersten kurzen Astralreisen waren mir schon möglich. Eine Astralreise ist für mich das absolute Non-Plus-Ultra auf dieser Welt, es ist unbeschreiblich. Wer einmal solch eine Erfahrung gemacht hat, wird immer und immer wieder versuchen, diesen Zustand zu erreichen. Wenn mir jemand 1 Milliarde € anbieten würde und ich damit die Fähigkeit verlieren würde, Astralreisen zu beherrschen, würde ich das Geld lächelnd ablehnen. Bisher ist es mir gelungen, ca. 10 solcher Astralreisen zu absolvieren. Ob das nun viel oder wenig ist, kann ich nur schwer beurteilen, da ich keine Referenzwerte habe. Ich bin immer noch dabei, meine Astralreisen weiter auszubauen und mehr Wissen aus diesen Reisen mit in meine 4. Dimensionen zu nehmen.

Nach meiner ersten Astralreise war ich komplett geflasht und wollte es unbedingt wieder erleben.

Nur habe ich mich dabei zu sehr unter Druck gesetzt, sodass es mir 2 Wochen lang nicht mehr gelungen ist, diesen Zustand zu erreichen. Das war ziemlich ernüchternd, denn wenn man einmal diese Erfahrung gemacht hat, möchte man sie immer wieder erleben. Das ist auch der Grund, warum viele von Drogen abhängig werden. Als ich schon fast am aufgeben war und das ganze Projekt als teilweise gescheitert titulieren wollte, kamen die Astralreisen wieder. Aber erst nachdem ich es schon fast akzeptiert hatte, dass es mir vielleicht nur einmal vergönnt war, dieses Erlebnis zu erfahren. Als der Erwartungsdruck verflogen war, begannen die Reisen wieder und ich kann sie nun fast jedes Mal durch bestimmte Rituale reproduzieren. Aber der Gedanke, ein Ziel damit zu verfolgen, wird nicht zum gewünschten Ergebnis führen. Ein wahres Paradoxon: Erst wenn man sein „Ziel“ loslässt, wird es zu einem kommen. So wie im daily life eben auch.

Welche Sorten eigenen sich zum Meditieren?

Wie man sich denken kann, spielt die Cannabissorte eine große Rolle. Das mag jetzt vielleicht sehr esoterisch klingen, aber Cannabis, das mit Liebe gegrowt wurde, erleichtert mir die Meditation um einiges. Im Rahmen meines Selbstexperimentes, habe ich verschiedene Sorten ausprobiert, vom Straßenkraut bis zum in love gegrowten Greenhouse Weed. Meine absoluten Favoriten sind „Kush“ Genetiken, die einen THC Anteil von 15% -20% haben und frei von mineralischem Dünger gezüchtet wurden.

Das ganze Thema ist natürlich extrem subjektiv. Denn das Weed, das mich in höhere Dimensionen rauschen lässt, muss noch lange nicht bedeuten, dass dies auch bei dir der Fall ist. Eines kann ich aber zu 100% sagen: Da auch Cannabispflanzen Lebewesen sind, solltest du unbedingt sicher stellen können, wer das ganze gegrowt hat und dieser Person auch vertrauen, das sie dir keinen Mist andreht. Wie du gutes Weed erkennst, kannst du hier nachlesen.

Fazit:

Ich bin mit meinem Selbstexperiment noch nicht wirklich am Ende. Es stören mich auch noch bestimmte Dinge, wie zum Beispiel, das ich im Prinzip immer nur mit einer Mikrodosis Cannabis Astralreisen umsetzen kann, oder mich nur in diesem Zustand komplett von meinen Gedanken lösen kann. Mir missfällt dieser Umstand, da ich auch ohne den Zusatz von Drogen den selben Effekt erreichen möchte. Aber vielleicht brauche ich auch noch ein paar Jahre und einfach mehr Erfahrung. Wie dem auch sei.

Ich kann jedem ans Herz legen, unter dem Einfluss von Mikrodosierung zu meditieren, aber dies sollte mindestens 60 Tage lang umgesetzt werden, da es einfach an Praxiserfahrung bedarf. Ich würde auch nicht jedem empfehlen, sich ein so großes Ziel wie Astralreisen vorzunehmen, denn es kann auch ziemlich frustrierend wirken, wenn die Erreichung des Ziels ein paar Wochen lang einfach nicht funktionieren möchte. Fangt mit einer einfachen Meditationstechnik an und versucht euch erstmal von euren Gedanken zu lösen und einfach nur im Jetzt zu existieren. Denn das „Jetzt“ ist die einzig wahre Realität, die eine tiefgreifende Bedeutung hat.

PS: Da ich nicht viele, andere Erfahrungsberichte von anderen Menschen zum Thema Cannabis und Meditieren habe, würde ich mich sehr über einen Kommentar freuen. Ob du meine Ansichten teilen kannst, oder eher nicht so.

PPS: Das wunderschöne Titelbild hat uns Green Gardens zur Verfügung gestellt.

Daniel

Ich bin im Jahr 1987 im Norden von Deutschland geboren und kann daher eine Heidschnucke von einem normalen Schaf unterscheiden. Den größten Teil meines noch kurzem Lebens habe ich in Berlin verbracht. Seit 2018 bin ich ein digitaler Nomade. Ich liebe Mode, ohne schnelle Autos kann ich nicht leben, bin ein Serien Junkie und Cannabis ist für mich mehr als nur ein Hobby.

3 Gedanken zu „Cannabis und Meditieren: Kiffen und neue Dimensionen abchecken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.