Mit dem Tiger durchs Hanffeld streifen

Alles wird verkauft. Die Wohnung und das Büro sind gekündigt. Ich terrorisiere die letzten Tage noch meine ungeliebten Nachbarn mit der Anlage, die nun auch bei Ebay einen neuen Besitzer gefunden hat. Alles wird zu Barem gemacht. Die Wohnung wird leerer, ich verabschiede mich von Menschen, die ich in den letzten 7 Jahren kennengerlernt habe. Aufbruch liegt in der Luft. Ein Lebensabschnitt geht zu Ende. Berlin wird noch einmal in vollen Zügen genossen, schnell alles machen und nachholen, was ich die letzten Jahre nicht geschafft habe.

Ich kehre für unbestimmte Zeit meiner Heimat den Rücken. Denn das war Berlin für uns geworden, unser Zuhause. Komisches Gefühl. Aber ich ziehe um in die Welt, verlasse die gewohnte Umgebung und die angeblichen Sicherheiten. Berlin ist eh uncool geworden, die Menschen die ich Jahre lang gemieden habe, lauern jetzt an jeder Ecke. Ihh. So ist das mit Trends. Na ja, ist ja nun auch bums.

Das ist auch nicht der Grund, warum ich gehe.

Ich breche mit Julia auf, um auf unbestimmte Zeit die Welt zu bereisen. So wie die Hippies damals – Auto, Rucksack, Kreditkarten, Laptop. Okay, also nicht ganz so wie die Hippies damals. Aber mit demselben Hintergedanken im Kopf. Wir wollen die Welt sehen, Kulturen kennenlernen, unser Bewusstsein erweitern, abseits der ausgetretenen Wege neues finden. Eines meiner Ziele ist, die Hanfkultur besser zu verstehen. Das geht nicht, wenn man in Berlin sitzt und darüber schreiben will.

Man sieht hier nur einen minimalen Teil des Ganzen. Ich will nach Asien, will in Thailand mit einem Tiger durch Hanffelder reiten (auf ´ner Kuh bin ich schon geritten, pha). Mit Afghanen entspannt einen Joint rauchen und mit der Ak auf Flaschen schießen. Im Kongo verstehen, warum sie dort Cannabis anbauen. In der Sahara mitten in der Nacht einen buffen und in den sternenklaren Himmel gucken. Mit einem Guru in Indien meditieren, einen rauchen und in das Universum eintauchen. Mir geht so viel durch den Kopf. Es haben sich so viele Ideen in den letzten Jahren angesammelt. Ich muss raus und leben. Und euch daran teilhaben lassen. Das zeigen, was niemand bisher auch nur ansatzweise gezeigt hat.

Die Hauptreise bestreiten Julia und ich. Lorenz und Janina kommen immer wieder zu den Hotspots und begleiten uns so Etappenweise auf der Reise. Denn irgendwer muss ja auch über den neusten Shit schreiben, der sich ortsunabhängig abspielt. Das geht aus Venezuela eher schwierig. Daher bleibt eine deutsche Basis.

All das wird auch gefilmt und auf YouTube gezeigt, aber nur ein Teil.

Wir machen 1 Jahr lang eine Dokumentation von der Reise und pressen das dann alles in 2 Stunden Film, perfekt für den entspannten Streaming Abend.

Es soll im März losgehen. Aber ich schreibe ab jetzt schon bereits regelmäßig darüber und im März kommen dann die ersten Videos.

Ich hoffe, dass durch diese Reise mehr vielfältige Diskussionen entstehen und dass der Fokus verlagert wird. Sodass neue Gedanken entstehen können und neue Ideen von Menschen kreiert werden.

Man glaubt gar nicht, wieviel so eine Reise kostet. Wenn du willst, kannst du den einen oder anderen Euro in der Spendenkasse da lassen. Da ich bisher alles selbst finanziere und noch keinen Sponsor am Start habe, hat mich Cannabis-Rausch bislang nur Geld gekostet, aber das ist okay. Da es meine tiefe Leidenschaft ist und es mich glücklich macht, ist das mehr wert als alles Geld.

Ohne die unfassbaren Menschen wie Julia,  Lorenz, Janina, Philip, Meister Bob und Alexandra, hätte ich all dies nie hinbekommen und es sind schon 160.000! Leser am Start.

All das was wir bis jetzt auf Cannabis Rausch gezeigt haben, war nur ein ganz, ganz kleiner Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird. Wir sind sowas von bereit.

Daniel

Ich bin im Jahr 1987 im Norden von Deutschland geboren und kann daher eine Heidschnucke von einem normalen Schaf unterscheiden. Den größten Teil meines noch kurzem Lebens habe ich in Berlin verbracht. Seit 2018 bin ich ein digitaler Nomade. Ich liebe Mode, ohne schnelle Autos kann ich nicht leben, bin ein Serien Junkie und Cannabis ist für mich mehr als nur ein Hobby.

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