Review: Der Davinci IQ Vaporizer.

Der Davinci IQ Vaporizer.

Der Davinci IQ ist ein hübsches, kompaktes Maschinchen, in das ich mich auf den ersten Blick verliebt habe. Hätte ich nicht schon einen tragbaren Vaporizer, würde ich mir jetzt auf jeden Fall so einen IQ zulegen. Er beeindruckte mich schon, als ich ihn die Hand nahm. Da ist er fast unsichtbar, auch wenn ich kleine Hände habe. Dabei bringt das Gerät ein sattes Gewicht auf die Waage, wie man das von hochwertigen Apparaten der oberen Preisklasse erwartet. Dazu fühlt sich die matte, leicht angeraute Oberfläche des Metallgehäuses einfach gut an. Auch wenn es abgedroschen klingt, der IQ liegt einfach gut in der Hand.

Auch das Innenleben überzeugt.

Oben und unten lässt sich der Davinci IQ aufklappen, die Deckel schließen sicher durch kräftige Magnete, ohne lästige Riegel. Die Kräuterkammer mit Sieb befindet sich unten am Gerät. Umgeben von einer glatten, trichterförmigen Oberfläche, lassen sich die Kräuterflocken bequem in Mulde schieben. Eine Kugel am Deckel drückt das Material etwas zusammen. Wenn Heizelement und Kräuterkamme aber unten sind, bleibt in der oberen Hälfte noch ein wenig Platz.

Unter dem oberen Deckel befindet sich das Batteriefach für den wechselbaren Akku, ein kleiner Spatel zum Reinigen und eine zusätzliche Kräuterkammer aus poliertem Zirkonium. Die ist vom Hersteller für Aromakräuter vorgesehen. Im Deckel befindet sich das kurze Kunststoffmundstück. Alles schön kompakt und edel.

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Auch im Betrieb kann der Davinci IQ das hohe Niveau halten.

Wenn man fünfmal auf den Control-Knopf drücken springt er an und fängt an zu heizen. Mit den beiden Regelknöpfen lässt sich die Temperatur einstellen. Und zwar in Stufenweise in fünf Stufen oder aufs Grad genau im Präzisionsmodus. Rückmeldung geben die Leuchtdioden auf dem Vaporizer, welche ein Display bilden und sich, je nach Betriebsart, zu Blöcken oder zu Zahlen formen.

Die erstaunlich kurze Wartezeit von gefühlt 20 Sekunden überbrückt das blinkende Display, wenn die gewünschte Temperatur erreicht ist, ertönt ein Summen und das Gerät vibriert. Das fühlt sich mehr nach iPhone, als nach Samsung an und begeistert mit sofort. Und wenn der IQ gesummt hat, geht es los.

Gedampft wird durch ein kurzes Plastikrohr oder direkt mit den Lippen auf dem Deckel. Mit Saugrohr Rohr fühlt sich das Dampfen entspannter an, ohne das Rohr lässt sich der Vaporizer komplett verbergen. Wenn dann auf niedriger Stufe ohne sichtbaren Dampf konsumiert wird, ließe sich der IQ im geschlossenen Raum betreiben, ohne dass ein direkter Sitznachbar etwas davon mitbekommt.

Der Dampf ist immer angenehm kühl.

Auf dem Weg durch das Gerät wird er in der Zirkoniumkapsel noch einmal verwirbelt, egal ob diese mit Kräutern gefüllt ist, oder nicht. Bei leerer Kammer gibt es fast keinen Ziehwiderstand. Mit Kräutern befüllt, zieht es sich etwas fester und der Dampf schmeckt satter. Wirkstoff wird hier allerdings nicht mehr extrahiert.
Weil der Davinci IQ nicht mit Konvektion, sondern mit direkter Hitze arbeitet, muss man zwischen den Zügen manchmal eine kleine Pause machen. Denn beim dampfen zieht man Hitze aus der Kammer, die erst wieder aufgeheizt werden muss. Aber auch hier ist die Wartezeit kürzer, als bei anderen Geräten, denn die Metallkugel in der Heizkammer hilft, die Temperatur zu halten.

Wer nach dem Dampfen auf niedriger Temperatur noch einmal den letzten Rest aus seinen Heilkräutern rausheizen will, benutz jetzt den Booster. Wenn man den Control-Knopf gedrückt hält, heizt der Vaporizer schnell auf Maximaltemperatur und schaltet sich dann wieder ab.

Der Davinci IQ schmeckt und macht Spaß.

Ich hätte gern auch so einen und würde dafür die Nachteile in Kauf nehmen. Die kompakte Bauweise bedingt einige kleine Hohlräume, die mit Sorgfalt und alkoholgetränkten Qtips regelmäßig gereinigt werden sollten. In einer perfekten Welt wären alle Geräte natürlich selbstreinigend, da kann der IQ leider nicht mit dienen. Da die Heizkammer unten angebracht ist, wird es nach längerer Benutzung etwas ungewohnt warm im Handballen. Aber man soll ja auch nicht so viel Kräuterdämpfe inhalieren und Freunde, die sich keinen eigenen Vaporizer leisten können, müssen dann eben manchmal ein heißes Teil benutzen.

Eine Funktion, um Öle zu verdampfen, hat der IQ ebenfalls nicht.

Der ist nur für Pflanzenmaterial gebaut. Allerdings hat ja niemand was davon gesagt, dass das Pflanzenmaterial nicht manchmal mit ein bisschen Öl getränkt sein darf. Mit Heizkammer unten sollte nichts in das Gerät laufen und wir versprechen, nach dem Verdampfen besonders harzhaltiger Kräuter unseren Vaporizer besonders gründlich zu putzen.
 

Hier findet ihr unsere Vaporizer Bestenliste: Drück mich!

 

Wie man Öle herstellt, verraten wir beim nächsten Mal.

Alice Wunder

Ich bin gebürtiger Rheinländer, Journalist und Lebenskünstler. Als Alice Wunder (männlich, verheiratet) schreibe ich eigentlich nur für meinen Blog meinedrogenpolitik.wordpress.com Dort versuche ich, seit Anfang 2015 Geisteszustände zu erforschen. Und natürlich soll das verehrte Publikum gut unterhalten werden. Eigentlich wollte ich mal einen Artikel über Cannabis-Rausch schreiben und habe Daniel kontaktiert. Daraus wurde aber nichts, denn er hat mich gleich angeheuert, ab und zu bei Cannabis-Rausch mitzumachen. Denn ich verfüge über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung mit Cannabiskonsum. In meiner Jugend, in den 1990er Jahren bei Köln hat mir das Kraut mein Abitur gerettet. Denn oft war eine Kaffeefahrt ins nahe Maastricht während einer Freistunde die einzige Motivation, überhaupt in der Schule zu erscheinen. Dann aber war ich sehr angepasst, friedlich und entspannt im Unterricht körperlich anwesend und wurde für dieses Engagement mit guten Noten belohnt. Die Kehrseite der Medaille sind wenig lebenspraktische Fähigkeiten, dafür viel Liebe zur Literatur, welche ich gern in eigenen Texten auslebe.

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