Wie vaporisiere ich richtig? Erklärung für Anfänger.

Wie vaporisiere ich richtig? Erklärung für Anfänger.

Früher oder Später möchte fast jeder Cannabiskonsument einen Vaporizer testen oder kaufen. Dafür gibt es ganz unterschiedliche Gründe, angefangen davon, dass man eine gesündere Variante des Cannabiskonsums praktizieren möchte, oder einfach nur auf die neuste Technik steht.

Aber es stellt sich bei jedem Anfänger die Frage:

Wie vaporisiere ich richtig?

Angefangen beim Gerät:

Als allererstes braucht man einen Vaporizer. Der deutsche Markt bietet eine sehr große Auswahl an verschiedenen Vaporizern an. Angefangen von kleinen  Pen- Vaporizern, bis zum großen Tisch-Vaporizer. Die Preisspanne liegt zwischen 60€ und fast  500€. Für Anfänger lohnt sich der Gang in einen Fachmarkt für Vaporizer (gibt es in jeder größeren Stadt). Auch im Internet kann man sich gut belesen, aber wenn man nicht so genau weiß was man sucht, ist die Beratung von einem Fachmann am Anfang Gold wert. Bei Vaporizern sollte man 4 grundlegende Dinge beachten:

  1. Wie hoch ist der Luftstrom? Und wie groß ist das Mundstück, bitte erkundigt euch, ob man das Mundstück austauschen kann bei Bedarf.
  2. Wie groß ist die „Kräuterkammer“ für das Weed?
  3. Zu welchem Zweck soll der Vaporizer genutzt werden: Also zum Genusskiffen, oder für medizinische Zwecke (es gibt Vaporizer, die von der Krankenkasse komplett übernommen werden, die Geräte von Storz & Bickel werden zum Beispiel von der Krankenkasse übernommen.)
  4. Wo möchte ich meinen Vaporizer nutzen? Nur zuhause oder auch mal unterwegs? Für Menschen, die nur zuhause vaporisieren möchten, empfiehlt sich definitiv ein Tisch-Vaporizer, diese sind zwar relativ groß, aber haben ein sehr hohes Volumen für den perfekten „Rausch“

Vorbereitung:

Solltest du den Vaporizer nun am Start haben, kann das berauschen auch schon gleich losgehen. Aber ACHTUNG, es müssen noch ein paar kleine Vorbereitungen getroffen werden.

  1. Vor dem ersten Gebrauch des Vaporizers, solltest du das Gerät reinigen! Oft kommen die Geräte aus Ländern, wo mit Chemikalien nicht gegeizt wird. Daher reinige das Mundstück mit etwas Seife und Wasser und versuche die „Kräuterkammer/Weedkammer“ mit einem feuchten Tuch auszuwischen.
  2. Zerkleinere deine Kräuter/dein Cannabis am besten mit einem Grinder. Aber bitte zerkleinere es nicht zu sehr, bis es Staub ist, ansonsten verstopft das Sieb, wo eigentlich nur Dampf durchströmen sollte und keine Pollen!
  3. Der Rausch mit einem Vaporizer ist etwas anders. Wenn du bis dato nur Joints oder Bongs geraucht hast, wird dich das High mit einem Vaporizer eventuell überraschen. Daher nimm erstmal nur 1-3 Züge.

Konsum:

Der Cannabiskonsum mit einem Vaporizer beinhaltet für Anfänger ein paar kleine Hürden. Wenn du nun deinen Vaporizer mit Cannabis oder Kräutern gefüllt hast, geht es zum spaßigen Teil.

  1. Um die volle Wirkung von einem Vapozier zu spüren, solltest du ein paar Tage vorher mit dem Buffen stoppen.
  2. Schalte den Vaporizer an und stelle ihn auf deine Wunschtemperatur ein (weiter unten erklären wir die verschiedenen Temperaturen). Ziehe beim ersten Zug etwa 6-10 Sekunden gleichmäßig am Mundstück, warte 5 Minuten. Die Wirkung vom Vaporizer setzt etwas später ein, als z.B. bei einem Joint. Wiederhole den Vorgang so oft, bis du den gewünschten Rausch erreicht hast.
  3. Wunder dich nicht darüber, dass kein Rauch oder Dampf aus deinem Mund kommt. Den Dampf/Rauch sieht man bei Vaporizern kaum bis gar nicht. Die Temperatur spielt hierbei auch eine Rolle.
  4. Wann das Weed aufgebraucht ist, erkennst du an der Farbe deines Weeds. Öffne die Kräuterkammer – sollte das Weed sich dunkelbraun verfärbt haben, ist der Spaß vorbei und du brauchst eine neue Ladung.

Richtige Temperatur des Vaporizer:

  • 157° – 165°C vorwiegend mentale Wirkung: Euphorie, Kreativität, lustige Gedanken… Eben das klassische High, das viele wollen.
  • 165° – 186°C körperliche und mentale Wirkung sind ausgeglichen. Die perfekte Mischung.
  • 186° – 220°C Die körperliche Wirkung siegt, ideal für lange Netflix Abende (z.B. mit Disjointed), oder bei Schmerzen.

Das war der Leitfaden für alle, die wissen wollten, wie man richtig vaporisiert. Wenn es noch ungeklärte Fragen gibt, schreibt diese einfach in die Kommentare, wir beantworten täglich alle Fragen.

Daniel

In erster Linie bin ich ein Mensch, der das Spiel "Leben" mit voller Punktzahl abschließen möchte. Ich bin eine Mischung aus Hippie und Outlaw. 2017 habe ich Cannabis Rausch gegründet, um aus der Sicht des Cannabiskonsumenten zu berichten. Ich liebe Mode, Autos, Reisen und natürlich meine grüne Göttin. Ich lasse mich vom Leben treiben und schaue was es mir zu bieten hat. PS: Folgt mir bei Instagram. Einfach auf den ICON drücken.

11 Gedanken zu „Wie vaporisiere ich richtig? Erklärung für Anfänger.

  • Oktober 17, 2017 um 8:16 am
    Permalink

    Alles schön und gut aber….

    Kann man sich Vaporizer mieten?

    Antwort
    • Oktober 17, 2017 um 9:50 am
      Permalink

      Mieten nicht. Aber du kannst Vaporizer in einem Fachmarkt testen. Oder dir ein gebrauchtes Gerät bei Amazon oder Ebay kaufen. Hilft dir das weiter?

      Antwort
    • Mai 28, 2019 um 7:11 pm
      Permalink

      Hallo, als Anfänger weiss ich nicht wieviel ich in den Vapo füllen soll. Was passiert mit dem Cannabis in der Kammer wenn mir bereits ein bis zwei Züge reichen. Kann ich das Gerät ausschalten und am nächsten Tag wieder aufheizen und weiter dampfen oder muss ich den Rest der nicht verdampft ist entsorgen? Sorry, bin noch blutiger Anfänger.

      Antwort
  • Pingback:Ein Jahr mit dem Firefly 2 - Vaporizer Langzeittest - Cannabis-Rausch.de

  • Pingback:Die Alternative zum Joint – THC Liquid - Nur auf Cannabis-Rausch.de

  • Oktober 23, 2018 um 7:37 pm
    Permalink

    Ich hab mir den Flowermate V5.0 PRO zugelegt hab ihn jetzt einmal benutzt und mich sehr über „kein Dampf“ gewundert.
    Muss Opiate gegen die Schmerzen nehmen ,der erste Antrag auf Blüten wurde abgelehnt aber Fentanyl Pflaster….vermutlich werden sie Sativex Spray genemigen (laut Doc) später dann hoffentlich Blüten >> denn die Wirken!
    Strange war nur das kein Dampf entwickelt wurde (157°)! Bin aber trotzdem bei einer für mich SEHR wichtigen TV- Sendung eingeschlafen!!! lol Also ist da was …werde heut mal 185° probieren.
    Danke für die vielen Infos hier

    Antwort
  • Januar 1, 2019 um 8:41 pm
    Permalink

    Hallo,
    ich habe da eine Frage zum CBD verdampfen. Ich habe mir den Max II Pro geholt und Blüten mit 11-14 % CBD. Da ich ein kompletter Anfänger und Nichtraucher bin, wollte ich mich langsam rantasten. Ich habe die Blüten im Grinder zerkleinert, die Kammer zur Hälfte gefüllt und die Temperatur zuerst auf 180°C eingestellt. Dann langsam, gleichmäßig gezogen, danach auf 200 °C und weiter (alles Infos aus dem Internet) Nun es war kaum Dampf zu sehen, geschmeckt hat es anfangs grasig, angenehm. Dann aber hatte ich das Gefühl, es schmeckt verbrannt und auch im Hals hat es gekratzt. Als Nichtraucher, ohne jegliche Erfahrung, nicht angenehm und meiner Lunge schaden möchte ich natürlich auch nicht. Ich habe aber überhaupt gar keinen Vergleich, was „normal“ ist. Ich möchte das CBD vaporizieren als Alternative zu Schmerzmittel und Antidepressiva nehmen. Könnt ihr mir helfen/mich aufklären? Danke!

    Antwort
    • Januar 1, 2019 um 8:08 pm
      Permalink

      Die „legalen“ CBD Blüten aus Deutschland sind alle sehr unangenehm zum rauchen. Das liegt daran das diese „Genetiken“ zur Weiterverarbeitung von Kleidung und Industriewaren genutzt werden. Zum anderen entwickelt sich kaum Rauch beim vaporisieren, dass ist also ganz normal. Ich würde dir eher CBD Liquid empfehlen, das es zum Beispiel bei thankyoujane.de oder auch limucan.com zu kaufen gibt. CBD Öl ist auch eine super Alternative, hier kann ich dir die Produkte von Medihemp oder Cibdol empfehlen. Vaporizer sind auch eine super Möglichkeit. Man muss nur viel ausprobieren um die beste Konsumform zu finden, aber als nicht Raucherin würde ich zu CBF Öl und CBD Edibles greifen. Beste Grüße Daniel

      Antwort
    • Juni 9, 2019 um 1:09 am
      Permalink

      Vap früher einschalten, erste Wirkstoffe gehen schon bei 50 Grad raus, dann stufenweise die Temperatur steigern, jeweils Züge machen und bis gut 200 (wenn es qualmt aufhören, mein Tipp). CBD hilft bei mir gut, habe die gleichen Probleme (Schmerzen). Besser als das Öl, denn da weiß niemand, wieviel drin ist, verdampfen ist günstiger und besser (geht auch direkt ins Blut, ohne Verlust durch Magen-Darm-Trakt). Wo beziehst du das CBD? Bilig ist es nicht, finde ich, alternativ geht auch Hopfen, der ist sehr günstig, wirkt auch ähnlich. Derzeit 10 Gramm für 60 Euro. LG p.

      Antwort
  • Januar 2, 2019 um 6:54 pm
    Permalink

    Hallo Daniel,
    danke für die schnelle Rückmeldung
    Ich habe es noch zwei Mal mit den Blüten probiert, dachte vielleicht legt es sich, da in den Bewertungen von den Blüten geschwärmt wird. Eine höhere Dosierung habe ebenfalls getestet. Leider merke ich von der Wirkung überhaupt nichts und die empfindliche Lunge danach gefällt mir auch nicht
    Ich werde es nochmal mit CBD Öl probieren. Beim Liquid sind ja noch so viele Zusätze drin (wie zb. Glycerin). Irgendwie traue ich dem nicht…
    Wenn man „richtiges“ Gras verdampft, schmeckt es die ganze Zeit über angenehm grasig oder verändert sich der Geschmack auch nach und nach?

    Antwort
    • Januar 3, 2019 um 11:21 am
      Permalink

      Blüten sind auch sehr uneffektiv. Ich würde dir CBD-Konzentrate (sogenannte Dabs) ans Herz legen, da dort die CBD Konzentration sehr viel höher und wirksamer ist. Beim vaporisierten Cannabis kann man über den Geschmack keine einheitliche Aussage treffen.

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.