Lernt Kiffen und fliegen

Ich habe vieles in diesem Universum herausgefunden und zugleich weiß ich nichts. Das Universum ist so viel fremdartiger als man es sich in den kühnsten Fantasien vorstellen kann. Unsere Sprache & Wissensschaft reicht nicht aus um das Universum, das wir in uns tragen zum Ausdruck zu bringen. Cannabis war der sanfte Einstieg, um mein Bewusstsein daran zu gewöhnen, dass da draußen noch so viel mehr ist. Ich habe angefangen mich für andere psychedelische Substanzen zu interessieren. Meinen persönlichen Meister habe ich in DMT gefunden.

Mein Einstieg war Cannabis.

Wenn Menschen sagen, Cannabis sei eine Einstiegsdroge zu anderen Substanzen wie LSD, MDMA oder Pilzen, dann haben sie verdammt recht. Das Leben dient aus meiner Ansicht nur dazu uns auf eine andere Dimension vorzubereiten, auf das Leben nach dem Tod. Ich hatte mit DMT nun schon dutzende Erfahrungen und Durchbrüche, was bedeutet, dass ich schon auf der „anderen“ Seite war. Schon vor meinem körperlichen Ableben bin ich gestorben. Es kostet einen sehr viel Mut und Stärke schon vor seinem „realen“ Tod zu sterben. Egal ob Cannabis, Meditieren, LSD, Yoga oder DMT, meine Lebensaufgabe besteht darin, all diese Bewusstseinszustände kennen zulernen, versuchen sie zu verarbeiten und so vielen Menschen wie möglich diese Erfahrungen „schmackhaft“ zu machen.

Unsere Regierung verbietet den Menschen ihr Bewusstsein zu erweitern. Je mehr Menschen ihren Geist öffnen, umso unangenehmer wird es für die Machthaber, da sie nicht mehr über den Menschen stehen. Ein Mensch der schon gestorben ist und die andere Seite des Universums erfahren hat, wird sich nie wieder von Menschen einschüchtern lassen. Der Mensch fängt an wirklich zu leben und nicht mehr zu schlafen. So erging es zumindest mir und vielen anderen Millionen Menschen.

Diese Doku ist PFLICHTPROGRAMM

Unsere Welt steht still. Zumindest fast, verglichen mit der Wirklichkeit.

Menschen, die ihre Bewusstseinszustände so extrem erweitern, sehen die Welt anders. Der Beobachtungswinkel ist anders. Wer die Welt als real bezeichnet, hat die wahre Wirklichkeit noch nie erlebt. Unsere Welt steht, die Frequenzen sind gering, die Schwingungen stehen fast still. Unser sichtbares Universum ist winzig, verglichen zu dem Universum das wir in uns tragen. Das was uns die Politik, die Regierungen, Religionen, Schulen, Medien, Universitäten und Systeme erklären, ist so hart an der Wahrheit vorbei und hält den Menschen künstlich klein. Ein Zustand den ich niemals akzeptieren werde.

Nach 420 Artikeln, die hier auf Cannabis Rausch veröffentlicht wurden, merke ich immer mehr, dass ich noch nicht mal 5 % von dem veröffentlicht habe, was meine Erfahrungen und Wissen betrifft. Vieles was ich schreibe, stößt bei den Meisten auf Ablehnung, da ihre Vorstellungskraft nicht groß genug ist. Doch trotzdem begebe ich mich aktiv in die „Gefahr“ nicht ernst genommen zu werden, da die Gesellschaft andere Beurteilungsgrundlagen erlernt hat. Die Metamorphose beginnt.

Wir sind Götter.

Meine ersten „übernatürlichen“ Erfahrungen hatte ich mit 15 und 16. Beides ging mit Wunderheilungen einher. Meine Erste war mit einer uralten Zigeunerin. Ich hatte an meiner rechten Hand 3 sehr hässliche und große Warzen. Mein Hausarzt konnte mir nach mehrfachen Behandlungen nicht mehr helfen, also gab er mir die Nummer einer Frau, die wie er meinte „übernatürliche“ Fähigkeiten hat. Ich fuhr zu ihr. Es war ein altes, runtergekommenes Haus, von außen wie von innen, doch die Natur um das Haus war prachtvoller als alles, was mir bis dahin bekannt war. Ich kam in das Haus und wurde von einer Frau begrüßt, die mich zur alten Zigeunerin führte.

Sie sprach eine Sprache die niemand verstand und die es auch gar nicht gab, wie mir die Frau mitteilte, die mich ins Haus herein bat. Ich war ziemlich eingeschüchtert. Die Energie in diesem Raum war anders, sehr viel anders. Ich saß vor ihr und sie nahm meine Hand ohne zu fragen. Aus ihrem Kittel oder Kleid, ich erinnere mich nicht mehr, holte sie ein Stück Speck, packte es aus und rieb es über meine Warzen. Während dieses Vorgangs sprach sie weiter in der Sprache, die niemand verstand. Dann drückte sie mir den Speck in die Hand und sprach auf einmal in klarem Deutsch, dass ich dieses Stück Speck in meinem Garten vergraben solle und nie wieder dorthin zurück kehren sollte und die Warzen würden in 7 Tagen verschwunden sein.

5 Minuten später stand ich wieder draußen ohne auch nur einen Cent bezahlt zu haben. Ich vergrub das Stück Speck in meinem Garten und vergaß alles wieder am nächsten morgen. Ich war wie in einer Art Trance, denn ich schaute und erinnerte mich nicht mehr an meine Warzen. Nach gut 2 Wochen fragte mich meine Mutter ob die Behandlung bei der Zigeunerin erfolgreich war und ich schaute auf meine rechte Hand. Die Warzen waren weg.

Einige Monate später bekam ich von meiner Mutter einen Behandlungstermin in Berlin geschenkt, um meine Rückenprobleme zu beheben. Ich hatte eine Schiefstellung meiner Wirbelsäule und meine Beine waren auch nicht gleich lang. Im Vorfeld hatte ich nicht viel Informationen zu diesem Termin.

Also fuhr ich dort hin, ohne wirklich zu wissen, was auf mich wartet.

Ich kam in der nähe der Leipziger Strasse in Kreuzberg an einem winzigen Schaufensterladen an, der leer stand. Vor diesem Laden warteten knapp 10 Personen, eine Reporterin vom Tagesspiegel war auch dabei und ein kleines Baby, das vor Schmerzen schrie. Nach 5 Minuten des Wartens kam ein sehr junger Mann um die Ecke, mit langen blonden Haaren, die nach oben gebunden waren. Er öffnete die Tür und wir gingen alle rein. In einer Ecke waren einige Sitzkissen, die wir uns nehmen konnten. Niemand der Anwesenden wusste genaueres von ihm, er redete kaum. Doch er hatte im Vorfeld eine Mail verfasst, in der er seine Heilkünste anbot und nun saßen alle Menschen in dem Kreis.

Das Baby schrie leider immer noch, der Mann ging zu der Mutter und fragte sie was ihrer Tochter fehle, sie erzählte ihm von einer Wirbelsäulenverkrümmung und ungleich langen Beinen. Die Reporterin fragte ihn viele Fragen, sie konnte ihm nicht glauben, dass er wirkliche Wunderheilungen vollbringen konnte. Doch auf die meisten Fragen antwortete er nicht.

Er nahm das Baby und legte es auf eine Decke auf dem Boden. Wir alle sahen wie verkürzt das linke Bein des Babys war, es waren vielleicht 6-12 cm Unterschied. Er ging mit seinen Händen über ihre Beine und ich schwöre auf mein Leben, das linke Bein des Babys erleuchtete in einem hellen, goldenen Lichtspektrum und „wuchs“ 6-12 cm und glich sich dem rechten Bein an.

Mir kamen sofort die Tränen in die Augen, da es so unfassbar war und an allem vorbei ging was ich bis dato gelernt hatte. Er drehte das Baby auf den Bauch, zog das Oberteil aus und wir sahen eine sehr verbogene Wirbelsäule. Er legte seine Hände über das Baby und wie durch Zauberhand wurde die Wirbelsäule gerade gerückt.

So ging es dann die Reihe herum, jeder wurde ebenfalls mit seinen „magischen“ Händen geheilt. Ich war nun auch wieder gerade gerückt und es gab noch ein vorher und nachher Bild für jeden. Die Reporterin war extrem begeistert, sie selbst ist mehrfach in Tränen ausgebrochen, da die gesamte Erfahrung unglaublich war. Doch ich hörte nie wieder etwas von diesem Heiler und einen Artikel dazu hat es nie gegeben.

Er war einfach verschwunden. Doch die Magie blieb.

Diese beiden Erfahrungen waren maßgeblich dafür verantwortlich, dass ich herausfinden wollte, wie das Universum funktioniert. Wenn die Zigeunerin und der junge Mann diese Fähigkeiten hatten, so musste ich diese auch erlangen können. Doch viele Jahre der Suche nach Antworten, Treffen und Reisen mit spirituellen Meistern, das Studieren der Grundlagen dieses Universums, brachte mich nie an den Punkt der wirklichen Erkenntnis. Ich lernte die vedischen Schriften, kabbalistische Grundlagen und alles zu anderen Dimensionen, las Studien des Projects Camelot, lernte die Hermetik bis ins letzte Detail und noch so viel mehr.

Doch all die Theorie brachten mir nichts, ich wurde über die Jahre sauer und verzweifelt.

Heute weiß ich bis ins Detail, wie diese Heilungen abliefen, doch das hat mich über 10 Jahre der Suche gekostet. Nicht zu wissen tut sehr weh, wenn der Durst nach der Erkenntnis doch so groß ist.

Der Startschuss zur Reise der Erkenntnis, des Wissens lieferten Cannabis, LSD, Pilze und die Meisterprüfung war DMT. Ich fing mit dem Kiffen erst mit 28 Jahren an. Durch meine spirituellen Studien hatte ich gelernt, dass psychedelische Substanzen eigentlich nicht zur Erkenntnis führen können, was aber nicht vollkommen richtig ist, zumindest bei mir. Für mich ist Cannabis die anfängliche Brücke zu anderen Dimensionen, zu unbekannten Bewusstseinsebenen.

Cannabis hat mich im ersten Jahr nur zum Klischeekiffer gemacht.

Viel Netflix, Munchies, Barneys Farm Shirts, Party und den anderen Kiffer-Mumpitz. Die Medien, Politik und Schulen drücken in ihrem kollektiven Bewusstseins (ja, das gibt es wirklich) bestimmte Substanzen in bestimmte Schubladen, so wie den Klischeekiffer, oder auch Klatschkonsumenten. Eine Anleitung für den spirituellen Cannabisgebrauch gibt es nicht, gibt es schon, aber nicht im kollektiven Bewusstsein. Die Menschen die Cannabis in Deutschland verschreiben dürfen als Medikament, haben leider keinerlei Verständnis vom menschlichen Körper oder gar Bewusstsein. Menschen mit Dr. Titel sollte man noch kritischer beäugen, da ihre Wissenbasis eine sehr trügerische ist.

Es gibt Menschen, die man ohne erkennbaren Grund sehr interessant und faszinierend findet. Ich hatte das Glück einige sehr beeindruckende Menschen kennenzulernen, die ohne ein Wort zu sprechen einem alles erzählen können. Der Grund wieso man diese Menschen so anziehend findet, ist der Fakt dass ein Teil von uns mit diesem menschlichen Wesen in Resonanz geht. Die Informationen des Menschens, der diese Anziehung ausstrahlt besitzt Wissen und Erfahrung. Wissen darüber, was das Universum ist und das nicht sehbare zu sehen und zu spüren. Ein gewisser metaphysischer Aspekt ihres physischen Körpers steht ebenfalls mit einer wahrhaftigen universellen Energie in Resonanz, da dieser Mensch schon eine Verbindung zu diesem Teil des Universums aufgebaut hat. Diese Verbindung kann so gewünscht, durch psychedelische Substanzen aktiviert werden. Dies ist nur einer von vielen Wegen, um mit bestimmten Energien des Universums in dauerhafte Verbindung zu treten. Man kann auch Verbindungen durch richtig praktiziertes Yoga und meditieren erreichen. Durch harte, körperliche Arbeit. Durch das Lossagen von Ängsten und Süchten.

Wer die Verbindung in allen Aspekten des Seins zu einem bestimmten Teil des Universums aufgebaut hat, kann diese Verbindung, das Wissen, die Fähigkeiten nie wieder verlieren. Da diese Verbindung durch einen inneren, tiefen Wunsch der Leidenschaft und Liebe erreicht wurde. Um diese Verbindung aufzubauen, muss man viele Ängste loslassen und besiegen.

Ich hatte oft schlechte Erfahrungen auf Cannabis, von Paranoia bis zu echt dunklen Horrortrips. Cannabis hat mich teilweise wirklich hart rangenommen. Doch ich wollte um alles in der Welt eben keine Paranoia mehr haben, da ich Cannabis als ganzes extrem Schätze, besonders diese eigene, liebende und wunderschöne Wärme dieser Welt, dieser Dimension. So beschloss ich all diese „Kiff“-Ängste durch Meditieren, Yoga und Achtsamkeit aus der Welt zu schaffen. Ich weiß das man seine Ängste erst vollkommen besiegen kann, wenn man sich das absolut Böse des Universums ansehen kann und der Puls gleich bleibt und man nur beobachtet und nicht wertet und in voller Liebe steht.

Ängste sollte man nicht verdrängen.

Wenn man schlechte Trips auf Cannabis hat, dann sollte man nicht mit dem Kiffen aufhören, sondern anfangen sich ernsthaft mit seinem eigenen Selbst auseinander zu setzen. Der Trick bei psychedelischen Drogen ist nicht der damit aufzuhören, besonders wenn es böse wird. Wenn alles gut ist, dann gibt es keinen wirklichen Grund diese Substanzen zu nehmen. Denn Ängste und Gedankenchaos sind der Schlüssel zum wahren Universum, zur vollen Verbindung. Nur wer angstfrei durch seine eigene Hölle und Dunkelheit schreiten kann, wird echte Antworten und Wissen erlangen. Angewandte Systeme, die in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Anstatt sich seinen Ängsten und Problemen zu stellen, werden Medikamente verschrieben, ein sehr dummer, menschlicher Weg, aber ein anerkanntes System.

Es gibt in mir diese zwei Welten, die eine ist real und die andere ist Hyperreal. In der Hyperrealen Welt kann ich leichter und effektiver existieren. Ich bin dort ohne Grenzen der anderen am Leben. Da sie frei ist von Materie und trotzdem mehr Materie beinhaltet, als das sichtbare Universum.

Wenn mich jemand fragt, ob ich an übernatürliche Dinge glaube, sage ich nein.

Denn all das ist mathematisch und physikalisch nachvollziehbar und Beweisbar. Doch für die meisten ist Wissenschaft nur Theorie zum ansehen, doch in Wirklichkeit ist es nur eine menschliche Erklärung für das unbegreifliche, für das Übernatürliche. Was sowas von real ist und existiert. Der Weg um seine Vorstellungskraft und die Verbindung zu einem höheren Bewusstsein herzustellen ist überall in der Natur zu finden, jederzeit abrufbar und erlebbar.

Doch um an den Punkt zu kommen, wo man sich wirklich auf die Suche begibt muss meistens erst viel dunkles passieren, oder „übernatürliches“, damit man sich auf die ernsthafte Suche begibt. Bei mir waren die Antreiber zur Suche der Selbstmord meines Vaters, die schweren Jahre der Depression meiner Mutter, die sich ebenfalls das Leben nahm. Bis zu den übernatürlichen Ereignissen meiner Jugend, die ich weiter oben beschrieb. Von Armut auf dem Rastplatz schlafend, bis zum ersten eigenen SL 600. All diese Dinge haben mich angetrieben mehr über dieses Universum und mich selbst herauszufinden. Das Leben gab mir die Theorie und Cannabis mir die Praxis.

All der Hass, Gewalt und Regierungen sind nur Theorie. Sie zeigen nur das auf, was unsere Ängste sind. Sobald wir anfangen in uns selber reinzusehen und unsere eigenen Ängste zu besiegen und sei es auch durch DMT oder Weed, so werdet ihr nicht nur glauben, sondern wissen und dadurch den Rest der Welt erleuchten. Besiegt euch selbst und das Universum wird eins mit euch. Lehnt euch nicht ab, lernt kiffen und fliegen.

Daniel

In erster Linie bin ich ein Mensch, der das Spiel "Leben" mit voller Punktzahl abschließen möchte. Ich bin eine Mischung aus Hippie und Outlaw. 2017 habe ich Cannabis Rausch gegründet, um aus der Sicht des Cannabiskonsumenten zu berichten. Ich liebe Mode, Autos, Reisen und natürlich meine grüne Göttin. Ich lasse mich vom Leben treiben und schaue was es mir zu bieten hat. PS: Folgt mir bei Instagram. Einfach auf den ICON drücken.

Ein Gedanke zu „Lernt Kiffen und fliegen

  • Mai 6, 2019 um 4:59 pm
    Permalink

    Der Text ist ja mal hammer geil! GROßES LOB Daniel!

    Greetz und Hut ab,

    Mr. Haze Amaze

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